12. September 2011 - Feuer in einer Biogasanlage bei Schnega Bahnhof
20.04 Uhr heulten die Sirenen der Freiwilligen Feuerwehren Billerbeck, Schnega, Lütenthien und Bergen. Feuer in der Biogasanlage Schnega Bahnhof hieß der Einsatzgrund. Auf dem Weg zum Einsatzziel standen besorgte Mitbürger im leichten Rauch, der in Richtung Leisten zog, auf den Gehwegen. Schon nach wenigen Minuten traf das Schnegaer Tanklöschfahrzeug am Brandobjekt, einer Trocknungsanlage auf dem Gelände der Biogasanlage, ein. Da der direkte Weg für die Kameraden aus Billerbeck durch eine Absperrung gesperrt war, mussten diese einen Umweg zum Einsatzort fahren. Schnell war das Wasser des Tanklöschfahrzeuges aus Schnega verbraucht. Durch das Eintreffen der anderen Wehren und eine letztendlich gute Wasserversorgung, sollte dies jedoch keinen entscheidenden Einfluss auf das Einsatzgeschehen haben. Zur Sicherheit aller, kam auch ein RTW zur Einsatzstelle.
Das Feuer wütete recht abgeschirmt in der Anlage und war so einigermaßen schlecht für die Einsatzkräfte zu erreichen. Schließlich haben die Feuerwehren durch kluge Entscheidungen und einer guten Zusammenarbeit die Ihnen gestellten Herausforderungen souverän erfüllt. Die Feuerwehr Lüchow wurde nachalarmiert, damit sie mit einer Wärmebildkamera versteckte Brandnester ausmachen konnte. Auch die Polizei nahm die Ermittlung auf.
Am späten Abend konnten die freiwilligen Helfer die Einsatzstelle in Richtung Gerätehaus wieder verlassen.
08. September 2011 - PKW Brand zwischen Warpke und Thune
Die Wehren Billerbeck und Schnega rückten am Donnerstagabend gegen 19.00 Uhr zu einem PKW Brand auf der Kreisstraße 25 zwischen Warpke und Thune aus. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Trotzdem fiel der gesamte Motorraum dem Feuer zum Opfer. Der aus dem Landkreis Lüneburg kommende Fahrzeugführer kam mit dem Schrecken davon.
Am Donnerstagmittag um 12.09 Uhr heulten in Schnega die Sirenen. Der Einsatzort lag in der Siedlung im Weg Am Schafstall. Das machte die Situation für die herbeieilenden Helferinnen und Helfer nicht einfacher. Denn in Schnega gibt es auch einen alten Schafstall. Da man die Rauchentwicklung schon von weitem sah, fanden die Feuerwehrkräfte die Einsatzstelle im angrenzenden Weg Am Schafstall sofort. Das Feuer war schnell unter Kontrolle und gelöscht. Für den Besitzer des PKW hingegen, forderten die Kameradinnen und Kameraden vorsorglich einen RTW an. Der Fahrzeuginhaber stand längere Zeit voll im dichten Rauch und in diesem Ausnahmezustand erkannte er nicht, dass die Flucht vor dem Rauch besser gewesen wäre.
24. April 2011 - Feuerwehrflugdienst entdeckt Feuer in Gledeberg
Am Sonntagabend gab es um 18.04 Uhr Sirenenalarm für die Feuerwehren aus Billerbeck, Lütenthien, Schnega, Bergen/Dumme und Clenze. Eine Rauchentwicklung wurde von einem Flugzeug des Feuerwehrflugdienstes in Gledeberg entdeckt. Die Feuerwehrfahrzeuge der freiwilligen Helfer wurden dann auch aus der Luft zum Ziel geleitet und waren so sehr schnell vor Ort. Aus ungeklärter Ursache brannte Stroh in der Nähe eines Gehöftes. Auch andere Strohmieten lagen in unmittelbarer Nähe, die sich aber aufgrund des schnellen Eingreifens der Feuerwehr nicht entzündeten. Die herbei gerufenen Wehren aus Bergen und Clenze, konnten den Einsatz daher sogar vorzeitig abrechen. Nach ca. einer halben Stunde rückten die Einsatzkräfte von der Einsatzstelle wieder ab.
Gegen 18 Uhr wurden die Wehren aus Billerbeck und Schnega alarmiert. Zwischen Gielau und Müssingen sollte ein PKW brennen. Von weitem war bereits die Rauchentwicklung zu erkennen, doch auf der Einsatzfahrt bis Müssingen war kein PKW zu finden. Stattdessen erhob sich die Rauchsäule aus einem Waldstück hinter Müssingen. Die Einsatzkräfte wurden schließlich von einem Passanten auf einen Waldweg eingewiesen. Mit ein wenig Mut und einer vorsichtigen Fahrweise der Maschinisten, ging es dann weiter zur Einsatzstelle. Die Brandstelle war durch den schlechten Waldweg für die Einsatzfahrzeuge extrem schwer zu erreichen. Nach Aussage des sichtlich schockierten jungen Fahrzeuginhabers, entzündete sich das Auto offenbar durch einen technischen Defekt und fing so extrem schnell Feuer, dass er und sein Beifahrer nur mit Mühe rechtzeitig aussteigen konnten. Das Fahrzeug entzündete auch den umliegenden Waldboden mit Unterholz. Wäre dieser Vorfall einen Tag früher geschehen, hätte durch den starken Wind sicher schlimmeres passiert können. So ging es aber glimpflich ab und es blieben ein völlig ausgebranntes Fahrzeug und ein paar Quadratmeter verbrannter Boden zurück. Im Einsatz waren ca. 30 Kräfte der Wehren Billerbeck, Schnega und Kattien (LK Uelzen), die später nachalarmiert wurden.
14. Februar 2011 - Schwerer Verkehrsunfall auf der B 71 zwischen Winterweyhe und Kreyenhagen
Zu einem schweren Verkehrsunfall wurden am Montagmittag die Kameradinnen und Kameraden aus Clenze und Schnega gerufen. Ein 70 jähriger Uelzener Autofahrer, der mit seiner Frau aus Richtung Bergen/Dumme kam, ist mit seinem Mazda vermutlich nach rechts von der Straße abgekommen. Dann versuchte er wohl sein Fahrzeug wieder auf die Straße zu bringen, geriet dabei aber auf die Gegenfahrbahn und schließlich auf den Seitenstreifen. Nachdem das Auto einen ersten Baum streifte, prallte es frontal gegen einen zweiten Baum. Dabei wurde der Fahrer schwer verletzt. Ein Salzwedeler Rettungswagen, der zufällig auf dem Rückweg aus Uelzen an der Unfallstelle vorbeikam, brachte den Verletzten in die Uelzener Klinik. Für seine Beifahrerin kam jedoch jede Hilfe zu spät. Über eine halbe Stunde brauchten die freiwilligen Helfer, um die Person aus dem Wrack zu bergen. Ein Hund, der sich auch im Fahrzeug befand, wurde von den Kameraden betreut und anschließend von Mitarbeitern des Bauhofes abgeholt und untergebracht. Die B71 wurde für mehrere Stunden voll gesperrt. Vor Ort waren auch drei Notfallseelsorger, die sich um den Unfallfahrer und die Hilfskräfte kümmerten. Außerdem fanden jeweils in Clenze und in Schnega Nachbesprechungen der Feuerwehrkameraden mit den Seelsorgern statt.
16. November 2010 - Schwerer Verkehrsunfall auf der B71 fordert ein Todesopfer und mehrere Verletzte
Am Dienstagmorgen gegen 07.30 Uhr kam es auf der B71 an der Grenze zum Landkreis Uelzen zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Laut Zeugenaussagen ist ein in Richtung Salzwedel fahrender VW Polo auf die Gegenfahrbahn gefahren, um einen Traktor zu überholen. Dabei übersah die Polofahrerin vermutlich einen entgegenkommenden Toyota, der mit 5 Personen voll besetzt war. Zum Unfallort eilten die Feuerwehren aus Schnega, Bergen, Növenthien, Suhlendorf und Rosche. Auch ein Notfallseelsorger kam zum Unfallort und betreute hier Unfallopfer, Zeugen und auch Rettungskräfte. Aufgrund der vielen verletzten Personen im Toyota, wurden weitere Rettungswagen zum Unfallort geordert. Alle Insassen dieses Fahrzeuges wurden in Krankenhäuser gefahren. Auch unbeteiligte Personen mussten von den Sanitätern medizinisch betreut werden. Eine Fahrerin, die direkt hinter dem Polo fuhr, musste wegen eines Schocks in das Uelzener Klinikum gebracht werden. Trotz der schnellen Hilfe einiger durch Zufall am Unfallort anwesender Rettungssanitäter, die auf dem Weg zu einer Schulung nach Hannover waren, konnte der jungen Unfallfahrerin des Polos nicht mehr geholfen werden. Sie konnte von den Feuerwehrleuten mit dem Rettungsgerät nur noch tot aus ihrem Fahrzeug geborgen werden. Die Bundesstraße musste für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Anschließend trafen sich die Feuerwehrleute im Gerätehaus von Schnega mit dem Notfallseelsorger, um über das Erlebte zu sprechen und mit der nicht alltäglichen und belastenden Situation klar zu kommen.
22. August 2010 Ungewöhnlicher Brandeinsatz für Wehren im Südkreis
- PKW auf einem Stoppelfeld sorgte für einen Großeinsatz -
Am Sonntagmittag gegen 12.00 Uhr wurden die Wehren Schnega, Bergen, Nienbergen, Clenze und Lütenthien zu einem Flächenbrand bei Banzau gerufen. Auf der Anfahrt dachten die Kameradinnen und Kameraden, aufgrund der ausgedehnten Rauchentwicklung, an einen langen Einsatz. Durch das schnelle und massive Eingreifen der eingesetzten Kräfte, konnte das Feuer jedoch schnell unter Kontrolle gebracht werden. Drei Faktoren waren allerdings beunruhigend. Zum einen fanden die Brandbekämpfer mitten auf dem Feld ein PKW vor, der bereits lichterloh in Flammen stand. Zur Erleichterung aller, saßen aber keine Personen mehr im inneren des Fahrzeuges. Wahrscheinlich ist der PKW auch der Auslöser des Feuers. Zum Zweiten war der Wind sehr stark und trieb so das Feuer schnell voran. Beunruhigend war es zum Dritten, dass ein Waldstück am Rand des Stoppelfeldes lag. Da der Wind das Feuer knapp am Wald vorbei trieb, konnte allerdings ein übergreifen der Flammen auf den Wald verhindert werden. Etwa 70 Feuerwehrleute konnten die Einsatzstelle nach ungefähr einer Stunde wieder verlassen, um sich am Standort wieder Einsatzbereit abzumelden.
11. August 2010 - Wasserrohrbruch schockte Hausbewohner in Schnega Bhf.
Am Mittwochmorgen gegen 00:30 Uhr rückte die Freiwillige Feuerwehr aus Schnega zu einem Wasserrohrbruch zur Domänenstraße in Schnega Bahnhof aus. Die Bewohner eines Hauses trauten ihren Augen nicht. So glaubten sie, dass ein Geräusch welches man von draußen hörte, der im Wetterbericht angesagte Regen sei. Doch nachdem die Hausbewohner nach ca. einer Stunde einen Blick in den Hinterhof riskierten, stach ihnen der trockene Boden sofort ins Auge. Schon bald war die Ursache des angeblichen Regens gefunden. So blieb nur der Notruf „112“ übrig. Denn vor dem Grundstück sprudelte eine Fontaine in den Garten der Hausbewohner. Das Leitungswasser, welches mit Sand und Dreck durch ein Kellerfenster knallte und den gesamten Keller flutete reichte bereits bis zur ersten Treppenstufe der Kellertreppe. Als die Einsatzkräfte eintrafen, standen die Hausbewohner vor der Bruchstelle auf der Straße und mussten hilflos mit ansehen, wie das Wasser das Haus flutete. Sofort wurde nach einem Schieber für die Wasserversorgung der Straße gesucht, um den Wasseraustritt zu stoppen. Wehrendessen wurde der Strom im Keller abgestellt und das Wasser mit einer Tauchpumpe abgepumpt. Nach ungefähr 2 ½ Stunden war das Wasser wieder aus dem Haus und die Freiwilligen Helfer durften wieder abrücken, um in ihre Betten zu kommen. Denn sie mussten wenig später wieder Fit für Ihre Aufgaben bei ihren Arbeitgebern sein. Da bot sich an, dass der Hausherr seinem Vorgesetzten, der auf Seiten der Einsatzkräfte versuchte den Schaden am Haus so gering wie möglich zu halten, mitzuteilen, seinen Dienst nicht wie gewohnt am Morgen antreten zu können. Einige Nachbarn versorgten die Helfer mit Getränken und halfen den Geschädigten wo sie es konnten!
26. März 2010 - Sturmschäden im Südkreis bescherte Feuerwehren viel Arbeit
Freitagabend fegte ein Unwetter über den Landkreis hinweg. So musste die Feuerwehr aus Bergen/Dumme gleich zu drei Einsätzen ausrücken. Der erste Einsatz führte die Kameraden zur Landesgrenze. Hier legte ein Baum den Verkehr auf der B71 lahm. Eine große Linde fiel dem Sturm zum Opfer und lag quer über der Bundesstraße. Nach ca. einer Stunde Arbeit mit der Kettensäge und einem Traktor, konnten die geduldigen Autofahrer ihre Fahrt wieder aufnehmen. Der zweite Einsatz lies nicht lange auf sich warten. Dieses Mal wurde in Jiggel ein Dach abgedeckt. Kurz darauf fiel ein Baum auf ein Nebengebäude in der Neuen Str. in Bergen/Dumme und verursachte einen erheblichen Schaden am Dachstuhl. Die Schnegaer Wehr wurde zu einem Einsatz nach Winterweyhe gerufen. Hier ist ein Baum auf dem Ortsverbindungsweg in Richtung Starrel entwurzelt wurden. Dies war allerdings nicht das einzige Problem, denn ein Stromkabel wurde durch den fallenden Baum abgetrennt und fiel zu Boden. Da die Leitung unter Strom stand, herrschte an der Einsatzstelle Lebensgefahr. Die Kameraden sicherten die Einsatzstelle ab und hielten einen Sicherheitsabstand. Die Leitung flammte und blitzte mehrfach auf und hinterließ deutlich sichtbare Spuren im Asphalt. Die Einsatzkräfte konnten nur abzuwarten bis ein herbeigerufener Avacon Monteur die Stromleitung abschaltete. Nach der Abschaltung konnte auch dieser Baum mit der Kettensäge und Muskelkraft von der Straße entfernt werden.
Von einem neben der Straße liegenden Feld konnte man die unter Spannung liegende Leitung beobachten.
Am Sonntagmittag alarmierte die Leitstelle Lüchow die Wehren aus Clenze und Schnega zu einem Waldbrand bei Starrel. In der ersten Meldung hieß es, dass es in der Nähe der Blockhütte bei Starrel brennen soll. Die Kameraden aus Clenze suchten den Wald ab und fanden schließlich ein Feuer im Wald in der Nähe des Grillplatzes. Nicht weit entfernt von der Einsatzstelle vom 17.08. dieses Jahres, wo ein kleines Stoppelfeld und ein wenig Unterholz mitten im Wald brannten. Am Brandort fanden die Feuerwehrleute einen metallischen Gegenstand, der eventuell mit dem Feuer in Zusammenhang gebracht werden könnte. Die herbeigerufene Polizei nahm die Ermittlungen auf. Zudem fand am Vorabend an der Blockhütte in Starrel eine Feier statt, wo laut Aussage eines Kameraden mehrere dieser Gegenstände herum lagen. Die Brandstelle lag auch dieses Mal wieder mitten im Wald. Dies stellte an die Tanklöschfahrzeuge aus Clenze und Schnega eine kleine Herausforderung dar, da der Waldweg sehr schlecht befahrbar ist. Zum Glück wurde das Feuer schnell entdeckt und das ca. 100 m² brennende Waldstück schnell gelöscht werden. Erwähnenswert ist noch, dass beiden Wehren die Löschgruppenfahrzeuge fehlten, da diese in Neu Tramm beim Wettbewerb „Spiele ohne Grenzen“ waren. Trotzdem konnte die Einsatzstärke hoch gehalten werden.
19. August 2009 - Feuer im Wald zwischen Schnega und Göhr
Am Mittwochabend wurden die Feuerwehren aus Lütenthien und Schnega zu einem Waldbrand gerufen. Der Brand wurde durch einen aufmerksamen Kameraden "entdeckt". Das Feuer war nur durch seinen markanten Geruch wahrzunehmen. Sofort wurden die Waldstücke auf beiden Seiten der Straße abgesucht. Nach ca. einer halben Stunde fanden ein paar Männer eine kleine Stelle an einem Waldweg. Dadurch konnte die zwischenzeitlich angeforderte Wärmebildkamera wieder abbestellt werden. Den eintreffenden Feuerwehrfrauen und -männern fiel sofort auf, dass hier etwas nicht stimmte. Auf dem Waldboden fanden Sie eine nach Spiritus riechende klebrige Flüssigkeit. Selbst an einem Baum konnte man die unbekannte Flüssigkeit entdecken. Zum Glück konnte sich das Feuer nicht richtig entfalten und schwelte vor sich hin. Einigen Kameradinnen und Kameraden fiel ein Uelzener Auto auf, welches immer wieder an der Einsatzstelle vorbei fuhr. Sie nahmen allen Mut zusammen und stellten den PKW-Insassen Fragen. Da die Polizei auch alarmiert wurde, übernahm diese die Ermittlungen.
Die Brandserie reißt nicht ab. Dieses Mal wurden die Aktiven zu einem Waldbrand bei Quartzau gerufen. Doch auch hier wurde das Feuer schnell entdeckt, so dass die Tanklöschfahrzeuge aus Clenze, Schnega und Bergen den Brand schnell unter Kontrolle hatten. Langsam schwand den Kameraden und Kameradinnen nichts Gutes. Zu oft brechen in letzter Zeit an so mancher Stelle unerklärliche Feuer aus.
Eingesetzte Wehren: Clenze, Schnega, Bergen, Sachau und Gistenbeck
07. August 2009 - Feuer mitten im Wald auf einem Stoppelfeld
Am Freitagnachmittag brannte ein Stoppelfeld bei Clenze. Zuerst wurde nur die Feuerwehr Clenze alarmiert, die schon bald weitere Kräfte, wegen der bedrohlich wirkenden Rauchentwicklung, bei der Leitstelle anforderte. Zum Glück konnte das Feuer durch die Tanklöschfahrzeuge schnell bekämpft werden, da rund um das Feld viel Wald mit Unterholz ist. Viel Glück hatten wir auch, dass das Feuer in diesem Gebiet so schnell entdeckt wurde. Nach etwa einer halben Stunde, konnten wir die Einsatzstelle wieder verlassen.
Eingesetzte Wehren: Clenze, Schnega, Bergen und Gistenbeck
04. August 2009 – Feuer zwischen Kassau und Clenze
Zu einem Buschwerkbrand wurden die Feuerwehren aus Bergen, Schnega und Clenze am Dienstagnachmittag gerufen. Leider wurde der Leitstelle nicht der genaue Brandort mitgeteilt, doch die Kameradinnen und Kameraden mussten nicht lange suchen. So sahen sie an der L261 zwischen Kassau und Clenze eine kleine Rauchsäule. Schnell wurde das Feuer durch das Bergener und Schnegaer Tanklöschfahrzeug niedergelöscht. Die Clenzer Feuerwehr wurde noch nachalarmiert, da sich das Brandobjekt in Ihrem Einsatzbereich befand. Nach etwa einer Stunde konnten wir die Einsatzstelle wieder verlassen.
30. Juli 2009 - Großaufgebot beim Scheunenbrand in Belau
Schneller als man denken kann, so kam der nächste Einsatz für die Aktiven unserer Wehr. Einsatzort war Belau, wo anfangs eine Scheune brannte, kurz nach der Alarmierung sollte es sich doch "nur" um eine Strohmiete handeln. Schon auf der Anfahrt sah das Feuer mit seiner Rauchsäule nach mehr aus und dies sollte sich auch bestätigen. Am Einsatzort angekommen, sollte unser TLF, das durch einen nahe gelegenen Hydranten versorgt wurde, den Erstangriff vom Innenhof aus durchführen. Gerd Schmidt traf die Entscheidung einen Wasserwerfer in Stellung zu bringen, da das Feuer durch eine Durchzündung kurz davor war auf ein anderes Gebäude überzugreifen. Schnell zeigte sich, dass durch die massive Kühlung des Werfers an markanten Stellen, das Ausbreiten des Feuers verhindert werden konnte. Unser LF 8 sollte vom Ort her eine Wasserversorgung über einen Unterflurhydranten aufbauen. Doch dieser hatte keine Leistung mehr, da das Wasser schon am Brandobjekt verbraucht wurde. Über einen auf dem Dorfplatz befindlichen Brunnen, konnte dann eine halbwegs gute Versorgung aufgebaut werden. Durch eine zusätzliche Wasserquelle (Feldberegnungsanlage), konnte schließlich die Wasserversorgung zur Brandbekämpfung sicher gestellt werden. Auf der Rückseite des Gebäudes brannten Strohballen, die mit einem Traktor auf ein Feld versetzt wurden. Die Feuerwehrleute, die dort ihre Arbeit verrichteten, hatten mit zum Teil extremen Rauchentwicklungen zu kämpfen. Alles in Allem, war dieser Einsatz der gesamten Kräfte ein Erfolg, schaut man auf die Aufgaben, die uns das Feuer gestellt hat. Nach ca. 5 Stunden wurde dann bei der Leitstelle Feuer aus gemeldet.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde unsere Wehr zu einen Wohnhausbrand in Quartzau gerufen. Die Atemschutzgeräteträger rüsteten sich schon auf der Anfahrt zum Brandobjekt aus. Das Feuer breitete sich von der Eingangseite, wo sich auch die Küche befand, rasch im Erdgeschoss aus. Durch das schnelle eingreifen der Feuerwehren, konnte das Feuer im Obergeschoss und auch im Keller, der einige Käfige mit Hausvögeln beherbergte, gestoppt werden. Aus Lüchow wurde eine Wärmebildkamera angefordert, da sich die Kameradinnen und Kameraden nicht sicher sein konnten alle Brandnester bekämpft zu haben. Gegen 01.00 Uhr war unsere Wehr wieder Einsatzbereit am Standort.
Zu einem Waldbrand wurden die Wehren aus Nienbergen, Schnega und später auch Bergen in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gerufen. Das Feuer war schon von weitem zu sehen, denn die Flammen schlugen einige Meter hoch. Es brannte Unterholz und Bäume auf einer Fläche von 50 bis 100 m². Das Feuer konnte durch das Tanklöschfahrzeug und eine in der Nähe befindliche Wasserentnahmestelle für die Feldberegnung schnell unter Kontrolle gebracht werden. So durften die ca. 40 Feuerwehrleute schon nach einer guten Stunde die Einsatzstelle wieder verlassen.
Kameradinnen und Kameraden bei der Brandbekämpfung
07. August 2008 - Zwischen Schnega und Billerbeck brennt Rundballenpresse
Um 18.07 Uhr gab es Alarm für die Wehren aus Billerbeck und Schnega. Der Einsatzort lag nicht weit vom Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Schnega entfernt. Auf einem Stoppelfeld geriet eine Rundballenpresse in Brand und zerstörte dabei ein paar m² Stoppelfeld. Als die Feuerwehrleute die Rauchschwaden am Himmel sahen, dachten wohl die meisten an einen der letzten Einsätze zurück, bei dem rund 16 Hektar Stoppelfeld und Rundballen bei Grotenhof dem Feuer zum Opfer fielen. Durch das schnelle Eingreifen des Tanklöschfahrzeuges aus Schnega, konnte das Feuer schnell bekämpft werden und somit die Sorgen der Kameradinnen und Kameraden nicht bestätigen. Ein Kamerad, der in der Nähe des Feldes wohnt, versuchte mit seinem Feuerlöscher die Rundballenpresse vor den Flammen zu retten. Leider konnte er für die Presse nichts mehr tun, stand aber dem eintreffenden TLF sofort zur Verfügung und half dabei die Flammen zu ersticken. Eine Stunde später meldeten sich die Einsatzkräfte wieder einsatzbereit am Standort zurück.
31. Juli 2008 - Schon wieder Feuer durch eine Strohballenpresse
Um 16.37 Uhr heulten sämtliche Sirenen im Südkreis. Die Feuerwehr Schnega war die erste Wehr am Einsatzort in Grotenhof. Schnell war dem Einsatzleiter Torsten Schmidt klar, dass hier Verstärkung nötig ist. Schmidt forderte die Wehren Suhlendorf und Kiefen nach. Die Leitstelle alarmierte zudem noch den Waldbrandzug des Landkreises und weitere Unterstützung aus dem Landkreis Uelzen nach. Das war auch eine gute Entscheidung, denn am Schluss vernichtete das Feuer etwa 16 Hektar Stoppelfeld und Waldränder. Es waren ca. 150 Kameradinnen und Kameraden mit über 20 Fahrzeugen im Einsatz. Beißender Rauch behinderte die Feuerwehrleute bei ihrer Arbeit. Nachdem starke Winde auf einmal das Feuer in Richtung Grotenhof trieb und Wohnhäuser und einen alten Schweinestall massiv gefährdete, kümmerten sich die Einsatzkräfte nicht mehr primär um die Flammen auf dem Feld und konnten so schlimmeres verhindern. Der Eigentümer eines Hauses griff selbst zum Gartenschlauch um sein Haus vor den nahenden Flammen zu schützen, wurde dann aber schnell von den „Profis“ abgelöst. Die Dankbarkeit der Anwohner war für alle spürbar und das war mal wieder eine schöne Erfahrung.