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11.03.2016 - Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Lütenthien

Der Ortsbrandmeister Ralf Karmienke berichtet in der Jahreshauptversammlung, dass sich die Wehr aktuell aus 82 Mitgliedern zusammensetzt.

Im vergangenen Jahr ist die Feuerwehr Lütenthien zu insgesamt zwei Einsätzen gerufen worden. Ein Brand in der Proitzer Mühle, bei dem ein Druckluftkompressor einer Bierzapfanlage im Keller Feuer fing, wurde zum Glück von der Hausbesitzerin schnell bemerkt, so dass sie die Flammen mit einem Feuerlöscher ablöschen konnte. So mussten die herbeigeeilten Blauröcke aus Lütenthien und Schnega „nur noch“ dafür sorgen, die Räumlichkeiten zwecks Druckbelüfter rauchfrei zu machen. Zur Sicherheit, forderte der Ortsbrandmeister Ralf Karmienke die Wärmebildkamera aus Clenze an, um eventuell auftretende versteckte Brandnester zu lokalisieren.  Hier konnte aber schnell Entwarnung gegeben werden. Brisant hätte sich die fehlende Alarmierung der Feuerwehr Billerbeck auswirken können. So birgt das Objekt Proitzer Mühle ein großes Gefahrenpotential. Das haben die Führungskräfte der Wehren aus Lütenthien, Billerbeck und Schnega in mehreren gemeinsamen Übungen sowie Ausbildungen immer wieder erkannt. Aufgrund der Lage, Größe des Objektes und der Löschwassersituation an der Proitzer Mühler, sind hier selbst die Anfahrtswege der einzelnen Wehren bereits im Falle einer Alarmierung vorgegeben. Leider bleibt auch der zweite Einsatz in negativer Erinnerung. Ein Hausbrand machte hier eine Bewohnerin in kürzester Zeit obdachlos. Die Feuerwehren konnten das schnell im Vollbrand befindende Haus nicht mehr vor den Flammen retten. Doch konnte sich die Besitzerin aus dem Haus ins Freie retten und die anderen Gebäude konnten geschützt werden. Insgesamt leisteten die Kameradinnen und Kameraden im vergangenen Jahr durch Übungsdienste, Einsätze, Öffentlichkeitsarbeit sowie für den Gerätehausbau 731 Stunden.

Zu erwähnen sei laut Karmienke auch, die Fertigstellung eines neuen Rohrbrunnens, der in Gledeberg gebohrt wurde. Dieser ist mit einer Unterwassertauchpumpe ausgerüstet, um den Grundwasserspiegel anzuheben. Hierzu müsse allerdings noch ein Stromkasten gesetzt werden. Bei einem Stromausfall kann die Pumpe über einen Umschalter auch über ein Notstromaggregat betrieben werden. Auch hier betonte Karmienke die Alarm und Ausrückeordnung. Hier sei die Mitalarmierung der Nachbarwehr aus Schnega unter anderem auch so wichtig, da diese Wehr über ein leistungsstarkes Notstromaggregat verfügt.

Der stellvertretende Jugendwart Wolfgang Striecks, berichtet der Versammlung, dass die Jugendabteilung personell nicht gut aufgestellt sei. Hier bangt man in den Reihen der Wehr, um die Zukunft dieser Abteilung.  

Beförderungen

Hauptfeuerwehrmann Henning Stolpe wurde zum Löschmeister befördert!

Ehrungen

25 Jahre = Hauptfeuerwehrmann           Torsten Giese

25 Jahre = Löschmeister                        Henning Stolpe

40 Jahre = Erster Hauptlöschmeister       Jürgen Reinke

40 Jahre = Oberfeuerwehrmann              Fritz Wöppelmann

40 Jahre = Löschmeister                         Winfried von Kampen

40 Jahre = Feuerwehrmann                     Uwe Nieschulz

40 Jahre = Oberfeuerwehrmann               Ulrich Pfand

50 Jahre = Oberfeuerwehrmann               Willi Mehldau

50 Jahre = Brandmeister                          Hans Licht

60 Jahre = Hauptfeuerwehrmann              Helmut Schwarz

60 Jahre = Hauptfeuerwehrmann              Gerhard Hafemann

60 Jahre = Hauptfeuerwehrmann              Heinrich Schorling

70 Jahre = Löschmeister                          Walter Tiedke

70 Jahre = Löschmeister                          Eduard Baumgart

Die Ehrungen wurden in Vertretung von Offiziellen vom Ortsbrandmeister der Wehr Billerbeck Wolfgang Struck ausgesprochen und überreicht.



Bildbeschreibung von links nach rechts:

Ortsbrandmeister Ralf Karmienke, Walter Tiedke, Gerhard Hafemann, Willi Mehldau, Ulrich Pfand, Uwe Nieschulz, Winfried von Kampen, Henning Stolpe

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27.02.2016 - Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Schnega

Zu neun Brand- und Hilfeleistungseinsätzen wurden die 57 Aktiven der Wehr aus Schnega im letzten Jahr alarmiert. Dies berichtete Ortbrandmeister Torsten Schmidt jüngst auf der Jahreshauptversammlung seiner Wehr. An einen Gebäudebrand, der in Proitze in kürzester Zeit eine Frau obdachlos machte, erinnerte Schmidt um auch gleich darauf aufmerksam zu machen, dass in diesem Jahr eine allgemeine Rauchmelder Pflicht eingeführt worden ist. Hier soll in jeden Schlafraum und im Flur entsprechende Rauchmelder installiert sein, appellierte Schmidt an die Versammlung.

Zum Einsatzgeschehen gehörte im abgelaufenen Jahr auch die Unterstützung des Versorgungszuges, der im Flüchtlingscamp im Breeser Weg in Dannenberg im Einsatz war. Hier konnten die Blauröcke aus Schnega auch Kameradinnen und Kameraden zur Verfügung stellen.

Stolz berichtete T. Schimdt über die erst am 10. April 2015 reaktivierte Wettbewerbsgruppe, die sich aktuell wieder jeden Mittwochabend um 19.00 Uhr zum Üben trifft. Das Ziel zum SG Feuerwehrtag 2015 in Woltersdorf zu starten, wurde zwar nicht erreicht, jedoch am Pokalwettkampf in Karmitz sowie am Kreisfeuerwehrtag in Splietau, konnte die Gruppe endlich wieder teilnehmen und die Schnegaer Wehr nach außen vertreten.  Trotzdem sei man immer noch auf die personelle Unterstützung aus eigenen Reihen angewiesen, sodass Schmidt für die Gruppe wirbt. Die aktuellen Teilnehmer der Gruppe sind zwischen 16 und 54 Jahre alt. Eine Ausrede, man wäre zu alt, würde Schmidts Meinung nach daher nicht zählen.

Die beiden Dienstgruppen der Wehr trafen sich im letzten Jahr zu insgesamt 12 Gruppendiensten, die Atemschutzgeräteträger waren in Gorleben zur Wiederholungsübung und haben mit den AGT aus Billerbeck und Lütenthien mehrere Ausbildungen unter anderem in Warpke, Grotenhof und in Lütenthien durchgeführt. Außerdem wurden vier Truppmann 1, zwei Maschinisten und zwei Sprechfunklehrgänge in 2015 von einigen Kameradinnen und Kameraden besucht.

Zu erwähnen waren auch, die in Schnega durchgeführten Jugendflammen 1 Abnahme der SG Jugendfeuerwehr mit gut rund 50 Kindern sowie die Jugendflammen 2 Abnahmen für die Kreisjugendfeuerwehren mit rund 25 Kindern.

Mit der Kreisbereitschaft 1 war man zu einer Waldbrandübung im Bereich Trebel/Gorleben und im Zug gab es einen Übungsabend zum Thema Kommunikation. 

Insgesamt erbrachten die Aktiven mit Wehrführung und Altersabteilung 3.043 Stunden. Hinzu kommen noch 764 Stunden der Jugendfeuerwehr (13 Mitglieder) mit ihren Betreuern sowie 779 Stunden der Floriangruppe (12 Mitglieder) und ihren Betreuern.

Aus dem aktiven Dienst mussten leider zwei Kameraden, die der gesetzlichen Altersgrenze von 63 Jahren zum Opfer fallen, am Abend verabschiedet werden. So teilte T. Schmidt, schweren Herzens der Versammlung mit, dass der Hauptfeuerwehrmann Dieter Bohrmann sowie der 1. Hauptfeuerwehrmann Werner Gröger ihre Kameradinnen und Kameraden in Zukunft leider nicht mehr wie gewohnt aktiv unterstützen können. Er dankte Ihnen für ihren Einsatz, den sie beide der Feuerwehr Schnega stets entgegenbrachten. 

 

Von der Versammlung wurden am Abend noch folgende Wahlen durchgeführt:


Zum stellvertretenden Jugendwart:      Nico Lange (Foto: Bildmitte)

Zum Gerätewart für das TLF:               Jean-Claude Baron (Foto: rechts)

Zum Kassenprüfer:                              Martin Busse (Foto: links)





 

Ehrungen und Verleihung von Dienstgraden

Ehrung für langjährige Dienste im Feuerlöschwesen:

40 Jahre               Torsten Schmidt (Foto: rechts)

Ehrung für langjährige Mitgliedschaft:

40 Jahre                Jürgen Busse (Foto: Bildmitte)

Die Ehrungen wurden von Otmar Kandora durchgeführt (Foto: links)





Verleihung von Dienstgraden:

Nach Erfüllung der geforderten Voraussetzungen, bitte ich jetzt nach vorne!

Fa           Sara Schmidt                                     Ff

Fa           Jana Schmidt                                     Ff

Fa           Manus Manheim                                 Fm

Fa           Torben Bade                                      Fm





Fm          Maximilian Neumann-John                  Ofm

Ofm        Oliver Bock                                        Hfm

Ofm        Alexander Wallroth                             Hfm

Ofm        Helmut Schulz                                    Hfm




Hfm        Nils Meyer                                         1.Hfm



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02.01.2016 - Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Billerbeck

„Vielfalt ist unsere Stärke! – Deine Feuerwehr“ - Mit diesem Jahresmotto für die niedersächsischen Feuerwehren 2016 eröffnete der Ortsbrandmeister der Billerbecker Wehr Wolfgang Struck die Versammlung. Ebenso vielfältig fiel auch wieder der Jahresbericht 2015 seiner Wehr aus.

So berichtet Struck der Versammlung von drei Brandeinsätzen sowie zwei Hilfeleistungseinsätzen zudem er und seine Kameraden gerufen wurden. Hier rückte man z. B. zu einem Flächenbrand am Bahndamm aus, welcher mittels Schaufel und Spaten gelöscht werden konnte. Bahnanlagenbereiche bergen immer hohe Gefährdungsrisiken für die Einsatzkräfte. Daher wies Struck darauf hin, dass man in Zukunft auch die Feuerwehr Lütenthien mitalarmieren sollte, da diese dann das Feuer auf der anderen Seite des Bahndammes bekämpfen könne und somit keiner die Gleise queren müsse. Überhaupt, appellierten wieder neben Wolfgang Struck auch die Abordnungen der Nachbarwehren aus Lütenthien und Schnega an die Verantwortlichen, dass die Alarm-und Ausrückeordnung endlich greift. Diese sieht vor, dass vor allem am Tage alle drei Wehren der Gemeinde Schnega alarmiert werden sollten. Ein weiterer Brandeinsatz sollte nicht unerwähnt bleiben. Bei einem Wohnhausbrand in Proitze haben die Frauen und Männer aus Billerbeck versucht, das Haus vor den Flammen zu retten. Leider war das Feuer beim Eintreffen der Feuerwehren im Wohnhaus schon so weit fortgeschritten, dass man „nur“ noch einige Sachgegenstände sowie Nachbargebäude  retten und schützen konnte. Insgesamt erbrachten die Blauröcke 93 Einsatzstunden im vergangenen Jahr.

Um die Einsatzqualität zu halten, nahm man unter anderem an einer Einsatzübung und einer Funk- und Fahrübung teil. Zudem nahmen zwei Aktive an einer Sprechfunkerausbildung und einem Atemschutzgeräteträgerlehrgang teil. Aktuell verfügt die Billerbecker Wehr über 47 aktive Mitglieder, von denen  14 Mitglieder auch taugliche Atemschutzgeräteträger sind. Für insgesamt 34 Ausbildungs- und Arbeitsdienste leisteten die Billerbecker Blauröcke 105 Stunden. Im Lüchow-Dannenberger Wettbewerbsgeschehen ließen sich die Kameradinnen und Kameraden von jung bis alt oft sehen und kehrten mit guten Erfolgen wieder zurück. So erreichte die Jugendfeuerwehr unter der Leitung von Jens Warratz den zweiten Platz beim Samtgemeindefeuerwehrtag.

In Erinnerung bleiben wird auch das Dorfjubiläum, welches am 05. Juli 2015 stattfand. Es wurde mit der Enthüllung eines Gedenksteins sowie einem musikalischen Nachmittages, der zum Schluss mit einer geglückten Dorfwette endete, gefeiert. Dafür dankte Struck noch einmal allen Helfern und Organisatoren und besonders den teilnehmenden Musikgruppen. Zum Schluss zieht Struck ein positives Resümee zur Einführung des Digitalfunkes, mit dem die Wehrmitglieder gute Erfahrungen gesammelt haben. Die Lagerung der Einsatzkleidung in das Gerätehaus sollte eigentlich im letzten Jahr abgeschlossen sein. Da man es aus zeitlichen Gründen nicht schaffte, soll dies nun dieses Jahr geschehen.

Wahlen und Ernennungen

Wahl eines stellvertretenden Ortsbrandmeisters.

Im Jahre 2003 übernahm Hans-Hermann Meyer (Hermes) die Aufgabe des stellvertretenden Ortsbrandmeisters. Diese hat er mit großem persönlichen Einsatz ausgeführt und so den Werdegang der Wehr maßgeblich beeinflusst. Nach 12 Jahren ist es nun für ihn Zeit geworden einen Nachfolger zu finden.

Das Kommando schlägt zur Nachfolge Uwe Schulz vor. Er wurde mit großer Mehrheit von der Versammlung gewählt. 

Ernennungen

Schriftwartin:                  Ida Brünger
Jugendwart:                   Jens Warratz
Stellv. Jugendwart:         Anja Struck 
Floriangruppenwart:        Manuela Meyer
Stellv. Floriangruppenw.: Corinna Späte

Ehrungen und Beförderungen

 

Ehrungen:

Vorname                    Name              Dienstjahre

Uwe                            Schulz                         40

Lothar                         Ahrens                         60       

 

Beförderungsliste FF. Billerbeck 02.01.2016

 

Vorname        Name              Dienstgrad                Vorgesehener Dienstgrad

Schulz             Kai-Adrian       FwM A                       Feuerwehrmann

Späte              Corinna           FwF A                        Feuerwehrfrau

Anja                Struck             FwF A                        Feuerwehrfrau

Gina                Westphal         FwF A                        Feuerwehrfrau

Hendrik           Harneid           OFM                           Hauptfeuerwehrmann           

Bastian            Laugsch          OFM                           Hauptfeuerwehrmann

Michael            Henning          OFM                           Hauptfeuerwehrmann      

Jean-Claude     Baron              OFM                           Hauptfeuerwehrmann



v.l.n.r.: Hans-Hermann Meyer, Kai Adrian Schulz, Anja Struck, Gina Westphal, Corinna Späte, und Wolfgang Struck


v.l.n.r.: Wolfgang Struck, Hendrik Harneid, Bastian Laugsch, Michael Henning, Jean Claude Baron, Hans-Hernann Meyer


v.l.n.r.:Torsten Breese, Hans Hermann Meyer, Uwe Schulz, Lothar Ahrens, Wolfgang Struck

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Einsatzübung im Nachbarlandkreis Uelzen

Am Freitagabend gegen 19.00 Uhr heulten die Sirenen in Billerbeck und Schnega. Auf den Alarmmeldeempfängern stand die Meldung, dass ein Stockcar in Bockholt verunfallt sei, zu brennen begann und vermutlich noch eine Person im Fahrzeug sei. Ungefähr  15 Minuten, nach der Alarmierung, benötigten die Wehren aus Schnega und Billerbeck bis zum ca. 10 km entfernten Einsatzort, der im Landkreis Uelzen lag. Durch die Einführung des Digitalfunks, wurden die Fahrzeuge kürzlich mit neuen Digitalfunkgeräten ausgestattet. Daher mussten sich die Kameraden mit den noch neuen Geräten über den Digitalfunkt bei der Leitstelle in Uelzen anmelden. Diese kleine Hürde meisterten die Kameradinnen und Kameraden problemlos. Vor Ort stellte sich schnell heraus, dass es sich zum Glück „nur“ um eine Übung handelte. Aus dem Landkreis Uelzen waren die  Feuerwehren aus Kattien, Suhlendorf und Bad Bodenteich sowie ein RTW vor Ort. Diese übernahmen die Rettung der verunfallten Personen und die Brandbekämpfung. Da das Feuer sich ausbreitete, mussten die Wehren aus Billerbeck und Schnega ein Waldstück abriegeln, um es vor den Flammen zu schützen. In der anschließenden Manöverkritik, zeigten sich alle Beteiligten mit der Übung sehr zufrieden. Die Zusammenarbeit der Wehren aus Uelzen und Lüchow-Dannenberg war reibungslos verlaufen. Mit Getränken und Bockwürsten stärkte man sich zum Abschluss gemeinsam und fuhr anschließend wieder zum Standort zurück.







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Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Lütenthien

Auf der Jahreshauptversammlung der Lütenthiener Wehr berichtete der Ortsbrandmeister Ralf Karmienke den Mitgliedern sowie einigen Gästen über die Aktivitäten der Feuerwehr im letzten Jahr. Die Blauröcke aus Lütenthien wurden im Jahr 2015 zu insgesamt fünf Einsätzen alarmiert. Darunter waren auch drei sogenannte „heiße“ Einsätze. Weiterhin berichtet er, dass sich in der Wehr aktuell 83 Mitglieder befinden. Die Aktiven der Wehr leisteten insgesamt 1.328 Stunden Dienst im vergangenen Jahr ab. Zudem nahmen die Freiwilligen an einer Funk- und Fahrübung in der Gemeinde teil und arbeiten bereits jetzt schon als Organisator eine Gemeindeübung für dieses Jahr aus. Auf der Zielgeraden befindet sich der Gerätehausbau, der ohne die große Unterstützung der Wehrmitglieder noch in weiter Ferne läge. Hierfür dankt Karmienke allen Unterstützern und Helfern wiederholt sehr.

Der Jugendwart Jerome Thiemann berichtet, dass die Jugendarbeit leider immer noch konstant personell auf einem niedrigen Niveau lege. Die gerade einmal aus vier Mitgliedern bestehende Jugendfeuerwehr, habe allerdings auf Wettbewerben zusammen mit den Jugendlichen aus Billerbeck und Schnega durchweg vordere Plätze belegt.

Im nächsten Tagespunkt standen nun einige Veränderungen im Kommando der Wehr an. Hier stellten die stellv. Ortsbrandmeisterin Anja Schulze und der Kassenwart Gerd Müller im Zuge der Neuwahlen ihr Amt aus privaten Gründen zur Verfügung und man suchte nun ebenbürtige Nachfolger für die Beiden. Diese wurden schnell gefunden. So werden in Zukunft Henning Stolpe als stellvertretender Ortsbrandmeister und Philipp Borstel als neuer Kassenwart einstimmig von der Versammlung gewählt und sie werden ab jetzt auch im Kommando der Wehr aktiv sein. Der ausscheidenden Anja Schulze und dem ausscheidenden Gerd Müller dankt der Ortsbrandmeister Karmienke für ihr Engagement zum Wohle der Allgemeinheit und übergibt im Namen der gesamten Wehr jeweils einen Präsentkorb an sie. Timo Pfand, der ebenfalls einstimmig zum neuen Atemschutzgerätewart von den Mitgliedern gewählt wurde, wird das zweite Amt von Anja Schulze übernehmen. Zum neuen Kassenprüfer wurde Falko Wöppelmann gewählt, der die Kasse zukünftig mit Daniel Gruß prüfen wird.

Ehrungen und Ernennungen:

Für 25-jährigen Feuerwehrdienst sprach der Bereichsbrandmeister West Otmar Kandora die Ehrung für die Kameradin  Anja Schulze aus.

Ernannt zu Gruppenführern aufgrund eines Kommandobeschlusses werden Timo Pfand (stellv. Marcel Gruß) für die 1. Gruppe und Henning Stolpe (stellv. Daniel Gruß) für die 2. Gruppe.




Foto des Kommandos der Wehr v. links nach rechts: Timo Pfand, Winfried von Kampen, Henning Stolpe, Jerome Thiemann, Anja Schulze, Nico Steingräber, Ralf Karmienke, Pascal Thiemann und Gerd Müller. Wobei Anja Schulze und Gerd Müller aus dem Kommando ausscheiden. Dafür treten dem Kommando Henning Stolpe (Stellv. OBM) und Philipp Borstel (Kassenwart, nicht auf dem Bild) bei.

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Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Schnega und 90. jähriges Bestehen der Wehr

Ortsbrandmeister Torsten Schmidt, freute sich in diesem Jahr besonders, die Jahreshauptversammlung zu eröffnen. In 2015 feiert die Wehr Schnega ihr 90jähriges Bestehen.  Neben den 56 aktiven Kameradinnen und Kameraden begrüßte er auch Kameraden aus Abordnung der Nachbarwehen und der Partnerwehr aus Bierstedt. Außerdem auch einige fördernde Mitglieder der Schnegaer Wehr und viele Gäste, wie z. B. den Samtgemeindebürgermeister Hubert Schwedland, den Gemeindebürgermeister Wilhelm von Gottberg und den Gemeindebrandmeister Torsten Breese.

Der Versammlung berichtete T. Schmidt, dass die Blauröcke aus Schnega im letzten Jahr zu neun Brand- und zwölf Hilfeleistungseinsätzen alarmiert wurden. Außerdem trafen sich die zwei Dienstgruppen der Wehr zu 12 Gruppendiensten. Die Atemschutzgeräteträger waren zudem in Gorleben bei einer Wiederholungsübung und haben zusammen mit den Kameraden aus Billerbeck und Lütenthien 4 weitere Ausbildungsdienste absolviert. Hier merkte Schmidt positiv an, dass sich die Anzahl der tauglichen Atemschutzgeräteträger in seinen Reihen in naher Zukunft auf 14 AGT erhöhen wird. In Zahlen ausgedrückt erbrachten die Aktiven mit Wehrführung und der Altersabteilung sowie dem Feuerwehrnachwuchs mit ihren Betreuern im abgelaufenen Jahr 5.402 Dienststunden. Mit großer Freude gab er der Versammlung bekannt, dass es sich dieses Jahr abzeichnet, wieder eine Wettkampfgruppe stellen zu können. Hier hoffe er noch auf die Unterstützung von Kameraden des mittleren Alters! Auch die Zusammenarbeit mit Wettkampfgruppen aus Billerbeck und Lütenthien wäre dabei wichtig und hilfreich. Außerdem berichtete Schmidt von 2 Truppmann I, 2 AGT, 1 Sprechfunk, 2 Truppführer, 1 TH u. Brandbekämpfung auf Bahnanlagen und 6 Erste-Hilfe Ausbildungen, an denen einige seiner Kameraden/Innen im letzten Jahr teilnahmen.

Leider musste am Abend Ortsbrandmeister Schmidt auch drei Verabschiedungen aus dem aktiven Dienst wegen des Erreichens der Altersgrenze von 63 Jahren durchführen. Dabei handelte es sich, mit einem echten Kameraden, um Ulrich Lühring, der 1970 in die Feuerwehr eintrat. Zuletzt war er als stellvertretender Gruppenführer der 1. Dienstgruppe aktiv und mit seinem Wissen und der Erfahrung sehr wichtig für die Schnegaer Wehr. Aber auch Bernd Meyer und Werner Gröger müssen den aktiven Dienst in der Feuerwehr Schnega leider „viel zu früh“ verlassen. Auch sie engagierten sich sehr, nicht nur wegen ihren Ämtern als Schriftwart und Kassenwart im Kommando der Wehr. Ihnen und auch dem scheidenden Gruppenführer der 1. Dienstgruppe Horst Griebel, der sein Amt aus privaten Gründen abgeben musste, dankt die Versammlung herzlich für ihr zurückliegendes Engagement in ihren Aufgaben. Stefan Röhl und Nico Lange werden in Zukunft zusammen mit dem „alten Hasen“ Matthias Lüpke die verantwortungsvollen Aufgaben von Griebel und Lühring in der 1. Gruppe übernehmen. Beide wurden am Abend einstimmig gewählt und ernannt. Aber auch für die Ämter von Meyer und Gröger wurden schnell zwei Nachfolger gefunden. So nimmt  Bernd Meyers Sohn Nils, das Amt des Schriftführers in Angriff und der aktuelle Sicherheitsbeauftragte Wolfgang Struck übernimmt nun einen weiteren Posten als Kassenwart.  Zudem wird Hartmut Schulze den Gruppenführer der 2. Gruppe Gerd Schmidt als sein Stellvertreter weiterhin unterstützen. Bei der Floriangruppe gab Maren Baron am Abend ihr Comeback bekannt. Sie war Mitbegründerin der Floriangruppe von Schnega und gönnte sich zwischenzeitlich aus privaten Gründen eine Auszeit. Über ihre Rückkehr freute man sich in den Reihen der Feuerwehr ganz besonders. Auch der amtierende Atemschutzgerätewart Timo Schulz erhält jetzt eine neue Unterstützung. Da sein  Stellvertreter Stefan Röhl nun zum Gruppenführer ernannt wurde, wird ihn in Zukunft Stev Bode ihn in seiner Arbeit unterstützen.

Aber auch die Jugendarbeit kommt in der Südkreiswehr Schnega nicht zu kurz. Die 4 Mädchen und 7 Jungen der Floriangruppe trafen sich unter der Leitung von Betreuerin Petra Hilbeck zu mehreren Diensten und erfolgreichen Wettkämpfen im vergangenen Jahr. Neben Hallensport und Schwimmen sowie theoretischer Ausbildung, gab es zum Jahresabschluss heißgeliebte Pizza und einen Filmenachmittag, der bei den Floriankids toll ankam. Hilbeck betonte die gute Zusammenarbeit mit der Jugendabteilung der Wehr aus Billerbeck und wünsche sich diese auch für das aktuelle Jahr. Birgit Schmidt, die die Jugendfeuerwehr im letzten Jahr wieder fast im Alleingang organisieren musste, hatte mit ihren 13 Schützlingen nicht weniger zu tun. Auch die Jugend hielt sich sportlich fit und verbesserte ihre Feuerwehrtechniken durch Übungen und die Abnahme von Jugendflamme und Leistungsspange. Auch B. Schmidt bedankte sich bei der guten Zusammenarbeit mit der Nachbarwehr aus Billerbeck, aber auch aus Lütenthien.   

Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung ließ die Gesellschaft den Abend gemütlich bei einem Lichterfest zum 90jährigen Bestehen mit Musik und Tanz ausklingen.

Ehrungen:

Ehrung für langjährige Dienste im Feuerlöschwesen

40 Jahre               Hartmut Schulze

Ehrung für langjährige Mitgliedschaft

50 Jahre               Arno Schlenstedt

50 Jahre               Dietrich-Wilhelm Ritzmann

Verleihung von Dienstgraden:

zum Feuerwehrmann befördert:                            Georg Born

zum Feuerwehrmann befördert:                            Hans-Jörg Lange

zum Oberfeuerwehrmann befördert:                      Arno Krüger

zum 1. Hauptfeuerwehrmann befördert:                Stefan Röhl

zum 1. Hauptfeuerwehrmann befördert:                Timo Schulz

Bild 1 v. links n. rechts Torsten Breese nimmt die Ehrungen vor, Hartmut Schulze, Dietrich-Wilhelm Ritzmann, Arno Schlenstedt und Torsten Schmidt gratuliert den Geehrten                              

Bild 2 Die Gruppenführer der Wehr v. links n. rechts Stefan Röhl, Nico Lange und Hartmut Schulze es fehlen Gerd Schmidt und Matthias Lüpkte

Bild 3 Die ausscheidenten Mitglieder v. links n. rechts Torsten Schmidt hält eine Dankesrede, Ulrich Lühring, Werner Gröger, Horst Griebel und Bernd Meyer







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Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Billerbeck

Von einem eher ruhigen vergangenen Jahr wusste Billerbecks Ortsbrandmeister Wolfgang Struck der Versammlung zu berichten. So gab es „nur“ zwei Brandeinsätze und zwei Hilfeleistungseinsätze im Jahr 2014. Um den Ausbildungsstand hoch zu halten,  leisteten die Blauröcke aus Billerbeck bei Ausbildungs- und Arbeitsdiensten insgesamt 183 Stunden. Zudem gab es je zwei Truppmann I und Truppmann II Ausbildungen, einen Sprechfunkerlehrgang sowie einen Gruppenführer II Lehrgang auf der Landesfeuerwehrschule in Celle.

Weithin berichtete Struck, dass bei der Überprüfung und Winterfestmachung der 71 Hydranten im Löschbezirk wieder einmal die mangelnde Löschwasserversorgung des Varbitzer Bahnhofes negativ auffiel. Hier müsse über eine Verbesserung nachgedacht werden. Außerdem erinnerte er an die Alarm- und Ausrückeordnung, die der Leitstelle in Lüchow vorläge. Sie sieht vor, dass im Alarmfalle bei Tage unter der Woche alle drei Wehren der Gemeinde Schnega,  das ist im Einzelnen die Wehr aus Billerbeck, Lütenthien sowie Schnega, alarmiert werden. Leider funktionierte die Alarmierung in der Vergangenheit nicht immer so wie vorgesehen. Auch den drohenden Abbau des Auslöseknopfes der Sirene am Gerätehaus von Billerbeck kritisierte Wolfgang Struck vor der Versammlung. Er stellte die Frage, warum derzeit eine Werbekampagne läuft, bei dem ein Sirenenauslöseknopf gezeigt wird, mit den Worten „Stell dir vor Du drückst und alle drücken sich“. Nur den massiven Einsatz von Ulrike Reinke Schulz ist es zu verdanken, dass der Knopf der Sirene bei der diesjährigen Sirenenwartung nicht abmontiert wurde.

Aber auch positives hatte Struck zu berichten. So soll nach der kürzlich eingebauten Heizung im Gerätehaus, die Einsatzbekleidung der Kameradinnen und Kameraden in das Gerätehaus bis zum Sommer verlagert werden. Sehr zufrieden zeigte er sich über die Mitgliederzahl, die entgegen den stagnierenden Zahlen der vergangenen Jahre im letzten Jahr wieder auf 160 Mitglieder angestiegen sei. Ganz besonders ist hierbei der Zuwachs bei den Floriankindern zu erwähnen, der sich von vier Kindern auf aktuell elf Kinder erhöht habe. Die Nachwuchsarbeit wird in Billerbeck weiterhin groß geschrieben und das nach Möglichkeit auch wieder zusammen mit den Nachbarwehren aus Schnega und Lütenthien. Hier danken die Verantwortlichen der Wehr ausdrücklich den Nachbarwehren noch einmal für die gute Zusammenarbeit in den abgelaufenen Jahren und man freut sich auf die gemeinsamen zukünftigen Aufgaben.

Ehrungen

Ehrenmitglied Günter Ahrens für 60 Dienstjahre geehrt
Ehrenmitglied Heinz Cohrs für 50 Dienstjahre geehrt
Ehrenmitglied Friedrich Grünhagen für 50 Dienstjahre geehrt                   

Beförderungen


Alfred Struck vom Ersten Hauptfeuerwehrmann zum Löschmeister befördert

Lars Behn vom Hauptfeuerwehrmann zum Ersten Hauptfeuerwehrmann befördert

Michael Blohme zum Feuerwehranwärter befördert

Bildbeschreibung v. l. n. r.: Hans-Hermann Meyer, Wolfgang Struck, Lars Behn, Michael Blohme, Alfred Struck, Heinz Cohrs, Günter Ahrens, Friedrich Grünhagen



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Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Lütenthien

Von großen Herausforderungen für seine 84 Kameradinnen und Kameraden sowie für sich selbst, wusste Ralf Karmienke, Ortbrandmeister seiner Wehr, der Versammlung  vom letzten Jahr zu berichten.

So wurde die Feuerwehr Lütenthien im vergangenen Jahr zu insgesamt sechs Einsätzen gerufen. Diese waren zwei Brandeinsätze und vier Hilfeleistungseinsätze.

Einen Einsatz hob R. Karmienke besonders hervor. Bei einem Hilferuf aus Loitze am frühen Abend des 26. April 2013, zu dem  die Feuerwehren aus Lütenthien, Schnega und Billerbeck gerufen wurden, sollte ein Holz-Pellettbunker brennen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war jedoch kein Brandgeruch wahrzunehmen. Lediglich ein unangenehmer Geruch nach Klebstoff sowie frischem feuchten Holz konnte im ersten Moment von den Kameraden festgestellt werden. Nach einer kurzen Lagebesprechung der verantwortlichen Führungskräfte der Wehren und der daraus resultierenden Absprache mit der Leitstelle in Lüchow, alarmierte man den Messzug des Landkreises. Dieser stellte eine erheblich zu hohe Kohlenmonoxid Konzentration fest. Aufgrund dessen, musste das Wohnhaus evakuiert werden. Außerdem wurden die SKF Werkfeuerwehr sowie ein Notarzt und ein Rettungswagen alarmiert, denn die Bewohnerin des Hauses zeigte bereits Anzeichen einer Kohlenmonoxidvergiftung. Mit der Hilfe der Werkfeuerwehr, die Stickstoff einsetzte sowie eines Saugwagens aus Bienenbüttel, der den Bunker zu einem großen Teil entleerte, brachten die Kameradinnen und Kameraden die Lage schließlich am frühen Morgen unter ihre Kontrolle. Karmienke stellte noch einmal fest, dass ohne die Alarmierung der Feuerwehren, die Hausbesitzerin wohl nicht überlebt hätte. Daher verlas er der Versammlung auch einen Dankesbrief von der Familie der Hausbewohnerin, der den Feuerwehrkräften gewidmet ist. Außerdem stellte er die so sehr wichtige gute Zusammenarbeit der Feuerwehren noch einmal heraus, diese hätte sich nicht nur beim Einsatz in Loitze positiv ausgewirkt.

Ein weiterer Meilenstein im letzten Jahr war der Spatenstich des neuen Gerätehauses, der am 10. Mai 2013 erfolgte. So folgten nach den Erdarbeiten das Fundament, die Bodenplatte und die ersten Wände. Stand Heute ist: Die Maurerarbeiten sind abgeschlossen, die Wände sind verputzt, die Fenster und Türen sind eingebaut und das Dach ist dicht. Natürlich gibt es noch einige Arbeiten, die erbracht werden müssen, aber Ralf Karmienke dankte schon einmal jetzt allen Kameradinnen und Kameraden, die bisher so tatkräftig die Bauarbeiten unterstützt haben und baut auch weiterhin auf die Unterstützung der Helfer.  Hier werden noch einige Stunden zu leisten sein, prognostiziert er. Bisher kamen für den Bau des neuen Gerätehauses 830 Stunden zusammen.

Bei Einsätzen und Übungen hingegen, erbrachten die Blauröcke aus Lütenthien zudem noch insgesamt 679 Stunden.

Pascal Thiemann, der Sicherheitsbeauftragte der Wehr kündigte an, dass es in Zukunft Erste Hilfe Schulungen für die Kameradinnen und Kameraden geben wird. So soll die Qualität des Ausbildungsstandes der Wehrmitglieder zusätzlich hoch gehalten werden. Der Jugendwart Jerome Thiemann gab der Versammlung in seinem Bericht einen kleinen Überblick über die leider aktuell nur aus vier Nachwuchsfeuerwehr Kindern bestehenden Jugendfeuerwehr. Wegen der geringen Mitgliederzahl sei in Zukunft eine engere Zusammenarbeit mit den Jugendgruppen aus Billerbeck und Schnega erforderlich.

Ehrungen/ Beförderungen

Beförderungen durch den Ortsbrandmeister:

Sascha Dombrowski zum Feuerwehrmann, Gerd Müller zum 1. Hauptfeuerwehrmann und Rene Pfand sowie Daniel Gruß zu Hauptfeuerwehrmännern.

Beförderung zum Löschmeister durch den Gemeindebrandmeister:

Timo Bühring

Ehrungen durch den Gemeindebrandmeister:

Für 50 jährige Mitgliedschaft:

Horst Karmienke

Die bronzene Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes für besondere Leistungen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Bau des Feuerwehrgerätehauses, erhält der Ortsbrandmeister Ralf Karmienke.

Foto v. l. : Gerd Müller, Daniel Gruß, Rene Pfand, Sascha Dombrowski, Horst Karmienke, Ralf Karmienke und Timo Bühring


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Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Schnega

Ortsbrandmeister, Torsten Schmidt, gibt zu Beginn einen Überblick über die vielen, teils gefährlichen, Einsätze und einige, im Laufe des Jahres notwendig gewordene, Veränderungen. Besonders freute er sich darüber viele Ehrungen aussprechen zu können.

In insgesamt 21 Einsätzen  leisteten die aktuell 67 Kameradinnen und Kameraden 885 Stunden. Dabei sind durchschnittlich 18 Blauröcke der Wehr bei Vollalarm ausgerückt. Hierbei handelte es sich um 12 Brandeinsätze und, auch bedingt durch das Elbehochwasser, neun Hilfeleistungseinsätze.  Durch weitere 19 Gruppendienste, vier Dienste der Altersabteilung, zwei Sprechfunkausbildungen, drei Maschinistenausbildungen, eine Führungskräfteausbildung, einer Sicherheitsbelehrung sowie einen Familientag für ALLE, erbrachten die Wehrmitglieder weitere 3250 Stunden. Zudem bildeten sich acht Wehrmitglieder der Wehr auf verschiedenen Lehrgängen fort.

Der Kamerad Björn Schindler musste seinen Posten als Gruppenführer der dritten Gruppe aus beruflichen Gründen aufgeben. Dadurch traf das Kommando eine Entscheidung die nicht leicht fiel. Die dritte Gruppe wurde aufgelöst und die Gruppenmitglieder teilten sich auf die zwei verbleibenden Gruppen auf. Das Kommando und die Wehrmitglieder danken B. Schindler herzlich für seine geleistet Arbeit.

Zudem musste der Ortsbrandmeister schweren Herzens den Schriftführer des Kommandos Bernd Meyer, leider viel zu früh, aus dem aktiven Dienst entlassen.  Auf Grund der Altersgrenze von 63 Jahren, fehlt der Feuerwehr Schnega in Zukunft wieder ein erfahrener und tatkräftiger Kamerad im Einsatzfalle. Das Kommando und die Versammlung bedankten sich auch hier herzlich für seine geleistete Arbeit für die Allgemeinheit.

Unterstützung wird hingegen der amtierende Atemschutzgerätewart der Wehr, Timo Schulz, erhalten. Er bat darum, weil er aus privaten und beruflichen Gründen sein Amt aktuell nicht zu 100% ausüben kann. Daher hat sich Stefan Röhl bereit erklärt ihn dabei zu unterstützen. Die Versammlung stimmte dem einstimmig zu.

Fast schon traditionell, fand am Vormittag die Jahreshauptversammlung des Nachwuchses der Feuerwehr Schnega statt. Nach der Begrüßung durch den Ortsbrandmeister, verlas die Jugendfeuerwehrwartin Birgit Schmidt die Berichte der Jugendfeuerwehr und auch der Floriangruppe. Bezeichnend, so sollte man meinen. Denn in den letzten Jahren, wurde es immer schwerer geeignete Betreuer für den Nachwuchs der Wehr zu finden. Wenn man dann einmal jemanden gefunden hatte, dauerte es leider nicht lange und aus verschiedenen, meist krankheitsbedingten Gründen, mussten diese ihr Amt immer wieder niederlegen oder pausierten für längere Zeit. Der Fels in der Brandung war dann Birgit Schmidt, die der Jugendarbeit in Schnega immer und immer wieder mit ihrem unermüdlichen Einsatz die nötige Chance einräumte. Nicht umsonst, ist sie nicht nur deswegen vor kurzem mit dem Ehrenzeichen der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr ausgezeichnet worden.

In ihren Berichten vergaß sie jedoch nicht zu erwähnen, dass sie ohne die Unterstützung von einigen Kameradinnen und Kameraden, wie z. B. ihrem Stellvertreter Thomas Lühring, der Betreuerin Petra Hilbeck, dem Kameraden Michael Zacharias und Andreas Lüder, der Kameradin Nicole Hackenbroich sowie einiger interessierter Eltern und auch ihrem Ehemann, so manchen Übungsdienst oder andere Aktionen nicht hätte durchführen können. Auch die gute Zusammenarbeit mit den Nachbarwehren aus Billerbeck und Lütenthien stellte sich als große Unterstützung heraus. Sie dankte allen sehr für diese Unterstützung zum Wohle unseres Feuerwehrnachwuchses!

So erbrachten die Floriankinder mit ihren Betreuern insgesamt 1162 Stunden und die Jugend 1521 Dienststunden.

Die Floriangruppe besteht zurzeit aus neun Kindern. Hier ein kleiner Auszug der Aktivitäten in 2013:

Im vergangenen Jahr sammelten die Kids wieder zusammen mit der Jugend Weihnachtsbäume ein, um die hierbei erhaltenen Spenden für ihre weiteren Aktivitäten zu nutzen. Die Floriankids belegten beim SG Zeltlager in Liepe Platz 6 und beim Samtgemeindefeuerwehrtag in Plate den 8. Tabellenplatz.

Die Floriankinder schlugen vor, dass ihre Betreuerin Petra Hilbeck in Zukunft die Floriangruppe leiten sollte. P. Hilbeck nahm das Amt dankend an und wurde auf der abendlichen Jahreshauptversammlung der Aktiven von den Kameradinnen und Kameraden in ihrem neuen Amt einstimmig bestätigt.

Die Jugendfeuerwehr hat aktuell 17 Kinder in ihren Reihen. Sie wird von zwei Jugendwarten betreut. Hier auch ein kleiner Auszug der Aktivitäten im Jahr 2013:

Nicht nur mit Feuerwehrtechnischer Ausbildung und Erster Hilfe befassten sich die Heranwachsenden. Sie machten auch viel Sport mit verschiedenen Spielen und hatten viel Spaß dabei. Bei einem Kegel- und Schießwettbewerb auf Samtgemeindeebene brachten die Jugendlichen den 1. Platz mit in die Swinmark. Bei einem sechstätigen Zeltlager in Grömitz erreichten sie den 15. Platz. Am Samtgemeinde Feuerwehrwettkampf in Plate belegte die Gruppe aus Schnega den 4. Platz und beim Kreisfeuerwehrtag in Groß Heide gab es den 6. Platz zu bejubeln.

An der Jugendflamme I hatten im letzten Jahr Malic Röhle, Torben Bade und Domenik Krause erfolgreich teilgenommen.   

Eine Veränderung in der Besetzung der Jugendsprecher gab es auch noch zu vermelden. Domenik Krause übernimmt das Amt von Meike Hilbeck, die leider aus privaten Gründen etwas kürzer treten muss, als Jugendsprecher und unterstützt somit Sara Schmidt dabei die Interessen der Jugend zu vertreten.

Ehrungen und Verleihung von Dienstgraden

Verleihung von Dienstgraden

Stev Bode befördert zum Hauptfeuerwehrmann
Nicole Hackenbroich befördert zur Feuerwehrfrau
Andreas Lüder  befördert zum Feuerwehrmann                            
Andreas Wehen befördert zum Feuerwehrmann                         
Hans Jörg Lange befördert zum Feuerwehrmann
Michael Zacharias befördert zum Feuerwehrmann                                      

Ehrung Für langjährige Dienste im Feuerlöschwesen:

25 Jahre: Horst Neuschulz und Nils Meyer
40 Jahre: Horst Griebel, Cord Krause, Uwe Nieschulze, Wolfgang Struck, Werner Gröger

Ehrung für langjährige Mitgliedschaft

40 Jahre: Hauptfeuerwehrmann Udo Schröder                                                      60 Jahre: Ehrenbrandmeister Ulrich Schmidt

Foto 1: von l. n. r.: Petra Hilbeck, Birgit Schmidt, Sara Schmidt u. Domenik Krause

Foto 2: von l. n. r.: Andreas Wehen, Nicole Hackenbroich und Stev Bode

Foto 3: von l. n. r.: Torsten Schmidt, Horst Griebel, Wolfgang Struck, Cord Krause, Uwe Nieschulze, Werner Gröger, Ulrich Schmidt und Stev Bode







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Das Kommando der Feuerwehr Schnega war wieder unterwegs!

Zum siebten Mal trafen sich die Kommandomitglieder der Wehr und deren Angehörigen zum inzwischen traditionellen Bosseln am Gerätehaus der Feuerwehr Schnega. Gegen 11.00 Uhr ging man, an einem mit viel Sonnenschein ausgestatteten Wintertag, mit zwei vollgepackten Bollerwagen in Richtung Billerbeck los. Doch schon bald wurden die Teilnehmer auf mehrere knifflige Proben gestellt. Zum einen sollten die geworfenen Kugeln so weit wie nur möglich rollen und zum anderen, gab es sehr viele wasserführende Gräben, die die farbigen Kugeln irgendwie magisch anzogen. Teilweise gelang es den Kameradinnen und Kameraden nur mit vereinten Kräften, ihr Spielgerät wieder zu finden. Jeder Sucherfolg wurde sogleich entsprechend gefeiert. Zwischendurch gab es einen Verpflegungspunkt. Hier stärkten sich die Teilnehmer für die noch folgenden Aufgaben.

Nach ca. drei Stunden erreichte man das Gerätehaus von Billerbeck. Die Billerbecker Wehr stellte den Kameraden aus Schnega ihre Räumlichkeiten gern zur Verfügung. Hier wärmten sich die Teilnehmer auf und konnten die sanitären Einrichtungen nutzen. Außerdem ruhten die Teilnehmer aus und es bildeten sich interessante Gesprächsrunden.

Weiter ging es dann in Richtung Schnega. Wieder warfen die Teilnehmer die Kugeln weit oder noch weiter! Mancher „provokante“ Spruch des Gegners wurde durch richtig gute Würfe entschärft. 

Gegen Abend gab es dann eine kleine Siegerehrung und man saß noch im Schulungsraum der Wehr Schnega bei einer warmen Suppe und Getränken zusammen.Beste Bossler des Tages waren: Alle Teilnehmer, denn es ging einzig und allein um die Tatsache, einmal wieder etwas gemeinsames nicht feuerwehrtechnisches mit den Familienangehörigen zu unternehmen und vor allem Spaß zu haben.






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Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Billerbeck

Zu insgesamt neun Einsätzen wurden die Blauröcke aus Billerbeck im vergangenen Jahr gerufen. Somit erbrachten sie 284 Stunden. Darunter waren fünf Brandeinsätze und vier Hilfeleistungen. Man blickte unter anderem auf nicht alltägliche Einsätze zurück. So war die Wehr im April zu einem Einsatz in Loitze gerufen worden. Hier half man dabei ca. zwei Tonnen Pellets, die giftiges Kohlenmonoxid entwickelten, aus einem Pellet Lager abzutragen. Auch das Elbhochwasser sorgte für reichlich Einsatzstunden bei den Kameradinnen und Kameraden der  Billerbecker  Wehr. Neben einer Kettensägen Fortbildung gab es auch zwei Truppmann 1 Lehrgänge sowie zwei Gruppenführerlehrgänge. Weiterhin berichtete der Ortsbrandmeister der Wehr, Wolfgang Struck, der Versammlung, dass zurzeit 14 Atemschutzgeräteträger ihre Leistungsnachweise erfolgreich erbracht hätten und somit aktuell tauglich sein. Insgesamt erbrachten die Feuerwehrleute aus Billerbeck rund 147 Stunden in Ausbildungs- und Arbeitsdiensten im Jahr 2013.

Auch in diesem Jahr spricht W. Struck die bedrohliche Entwicklung der im Moment aktiven Einsatzkräfte an. Aktuell seien 40 aktive Wehrmitglieder in seinen Reihen zu verzeichnen.  Im Jahr 2008 lag die Zahl noch bei 59 Aktiven. Viele jüngere Kameradinnen und Kameraden verlassen die Gemeinde. Dies sei vor allem dem demografischen Wandel geschuldet. Hier sollte die Politik handeln und Abhilfe schaffen. Die Feuerwehren könnten den Feuerwehrnachwuchs im Zweifelsfall nicht nur mit einer guten Feuerwehrarbeit alleine an sich binden. Hier schlägt Struck mögliche Maßnahmen vor, die den Mitgliederschwund eindämpfen könnten. In Bayern zum Beispiel, hätten Seiteneinsteiger die Möglichkeit durch eine Minimalausbildung am Feuerwehrgeschehen teilzunehmen und somit Menschen in Not zu helfen. Ein anderer Ansatzpunkt sei die Ausbildung der Kameradinnen und Kameraden am Standort. Für viele Neueinsteiger, die mitten im Leben stehen, ist die derzeitig vorgeschriebene Ausbildung zum Feuerwehrmann bzw. zur Feuerwehrfrau zu aufwendig. Daher sollte über eine adäquate Ausbildung am jeweiligen Standort nachgedacht werden.

Zur Vermeidung der daraus eventuell resultierenden Sicherheitslücken sei es umso wichtiger, dass in Zukunft die Beschaffung von Fahrzeugen und Gerätschaften  auf diese Entwicklung abgestimmt wird. Auch eine verstärkte Zusammenarbeit mit den Nachbarwehren, besonders im Bereich der Jugendarbeit, sollte nun jeder akzeptieren. Hier hat die jüngste Vergangenheit gezeigt, dass dies mit den Nachbarwehren aus Schnega und Lütenthien erfolgreich funktioniere.

So berichtete Hans-Hermann Meyer stolz in seinem Jahresbericht als Floriangruppenwart, dass die Floriangruppe im letzten Jahr auch durch die Unterstützung von Kindern der Nachbarwehr aus Schnega den 1. Platz beim Samtgemeindefeuerwehrtag in Vasenthien und den 2. Platz beim Kreisfeuerwehrtag in Gr. Heide erreicht hat.

Ein Highlight im abgelaufenen Jahr war das 110 jährige Jubiläum der Feuerwehr sowie 10 Jahre Floriangruppe. Dieses wurde gebührend am Standort mit Spanferkel und vielem mehr gefeiert. Hier legten sich die Blauröcke aus Billerbeck mächtig ins Zeug. Daher gab es auch viele positive Stimmen zu den Feierlichkeiten. 

 

Wahlen und Ernennungen:

Neuer und alter Ortsbrandmeister ist Wolfgang Struck, er wurde mit einem deutlichen Ergebnis wieder gewählt!

Lars Behn wird als neuer Gerätewart vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Er wird Alfred Struck ablösen. Alfred Struck übernimmt nun, wie auch Uwe Schulz und Heiko Westphal die Funktion des Gruppenführers! Außerdem wird Jens Warratz einstimmig für die Funktion des Sicherheitsbeauftragten wieder gewählt.

Ehrungen und Beförderungen:

Heiner Meinecke zu 25 Dienstjahren geehrt
Dirk Warratz zu 25 Dienstjahren geehrt
Alfred Struck zu 25 Dienstjahren geehrt
Harald Betke zu 40 Dienstjahren geehrt
*Heinrich Sauß zu 60 Dienstjahren geehrt sowie zum Ehren-Tambourmajor geehrt *

Jens Warratz befördert zum Löschmeister
Ida Bäthge befördert zur Hauptfeuerwehrfrau
Lena Bäthge befördert zur Hauptfeuerwehrfrau
Hendrik Harneid befördert zum Oberfeuerwehrmann
Gina Westphal befördert zur Feuerwehr-Anwärterin
Anja Struck befördert zur Feuerwehr-Anwärterin

 

* Sehr ergriffen nahm Heinrich Sauß die Ehrung zum Ehren-Tambourmajor entgegen. 1963 übernahm er die Leitung des Spielmannszuges und wurde Mitglied im Kommando. Am 17.Mai 1980 organisierte er das 75-jährige Bestehen des Spielmannszuges, welches dann im Dörfergemeinschaftshaus unter Beteiligung des Feuerwehrmusikzuges aus Knesebeck ausgiebig gefeiert wurde. Ein großer Teil der damals über 400 Besucher hielten bis in die frühen Morgenstunden aus. Anlässlich dieser Veranstaltung wird der Leiter des Kreisfeuerwehrspielmannszuges wegen seiner besonderen Verdienste um den Spielmannszug zum Hauptlöschmeister befördert. Erst 1983 legte Kamerad Heinrich Sauß nach 20 jähriger Tätigkeit als Tambour und Leiter des Spielmannszuges den Stab in jüngere Hände. Seit dem 11.06.1983 führt nun Annegret Struck den Spielmannszug Billerbeck.

Unter der Leitung von Tambourmajor Sauß, stellte der Spielmannszug gleich noch einmal sein musikalisches Geschick eindrucksvoll unter Beweis.In den Grußworten bedankte sich Samtgemeindebürgermeister Lüchow (Wendland), Hubert Schwedland, bei der Feuerwehr Billerbeck für die hervorragende Jugendarbeit auch in Zusammenarbeit mit den Nachbarwehren. Hier sei man im Vergleich zu anderen zum Teil größeren Wehren gut aufgestellt.

Foto 1 von li. n. re.: Alfred Struck, Bereichsbrandmeister West Otmar Kandora, stellv. Ortsbrandmeister Hans-Hermann Meyer, Dirk Warratz, Heinrich Sauß, Jens Warratz, Ortsbrandmeister Wolfgang Struck

Foto 2 von li. n. re.: Jens Warratz, Ida Bäthge, Lena Bäthge, Hendrik Harneid, Anja Struck, Gina Westphal





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26. Mai 2013 - Großer Aufmarsch für Manfred Reinke

1972 gründete Manfred Reinke die Jugendfeuerwehr Schnega. 20 Jahre lang nahm er sich dem Feuerwehrnachwuchs mit Herz und Seele an. Teilweise betreute er zwei Gruppen seiner Wehr. Als Samtgemeindejugendwart und stellvertretender Kreisjugendwart leistete Reinke ebenfalls wichtige Jugendarbeit. Nun verrichtet Manfred Reinke, als einer von zwei Ehrenmitgliedern der Feuerwehr Schnega, seinen Dienst in der Altersabteilung der Wehr. Stolz blickt er auf eine lange und  intensive aktive Feuerwehrzeit zurück. Zu seinem 80. Geburtstag trafen sich nun seine Kameradinnen und Kameraden zusammen mit dem Spielmannzug Billerbeck am Feuerwehrgerätehaus von Schnega. Von hier aus marschierte man in einem Fackelumzug  zu seinem Haus. Er, seine Frau Else und die Geburtstagsgäste, standen bereits auf der Veranda und warteten gespannt auf den von weitem zu hörenden Umzug. Nachdem Ortsbrandmeister Torsten Schmidt und sein Vertreter Bernd Lüder Reinke gratulierten und einen Präsentkorb übergaben, gab es noch ein paar musikalische Einlagen des Spielmannzuges aus Billerbeck. Manfred Reinke war sehr ergriffen und freute sich sehr über die Aktion seiner Kameradinnen und Kameraden und dankte ihnen sehr dafür. Schließlich lud er sie zu Bratwurst und Getränken in seinem Garten ein.

Vielen Dank Manfred! Wir würden uns alle sehr freuen, wenn wir in fünf Jahren wieder so gratulieren könnten!






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Kegel- und Schießwettbewerb der Jugendfeuerwehren der SG Lüchow

Geschrieben von Geerd-Theilen Wykhoff

An Stelle eines Schwimmwettbewerbes wurde in diesem Jahr ein Kegel- und Schießwettbewerb am 13. März 2013 in Wustrow durchgeführt. Bei der Siegerehrung bedankte sich der neue Gemeindejugendwart Heiko Stannek bei der Feuerwehr Wustrow für die gelungene Ausrichtung und die Logistik, beim Kyffhäuserbund für das zur Verfügung stellen der Schießanlage und bei den Helfern aus den Jugendfeuerwehren. Das Ziel - einige schöne Stunden für die Jugendlichen - wurde erreicht. Es ist sehr schade, dass sich nicht alle Jugendfeuerwehrwarte mehr dafür einsetzen, dass ihre Jugendfeuerwehr an solchen Veranstaltungen teilnehmen. Sieger mit 247 Punkten ist die JF Schnega gefolgt von der JF Dünsche 238 Punkte. Auf Platz 3 JF Wustrow 233 Punkte, JF Woltersdorf-Wustrow 213 Punkte, JF Woltersdorf 209 Punkte, JF Bergen 197 Punkte, JF Lemgow 185 Punkte, JF Küsten 169 Punkte.

Quelle: http://www.kfv-dan.de/beitraege/458-kegel-und-schiesswettbewerb-der-jugendfeuerwehren-der-sg-luechow

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08. März 2013 - Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Lütenthien

Viele Ehrungen und Beförderungen standen auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Lütenthien im Vordergrund.

Von drei Einsätzen, zu der die Wehrmitglieder im letzten Jahr ausrücken mussten, berichtete Ortsbrandmeister Ralf Karmienke der Versammlung. Einer davon sei nicht alltäglich gewesen. Hierbei handelte es sich um einen Verkehrsunfall zwischen Solkau und der Bundesstraße 71, bei dem drei Menschen zum Teil schwer verletzt wurden.  Die Wehr wird von insgesamt 94 Mitgliedern getragen. Zurzeit befinden sich 44 Aktive, 10 Jugendfeuerwehrmitglieder, 16 Mitglieder der Altersabteilung und 24 fördernde Mitglieder in den Reihen der Feuerwehr. Einige Kameradinnen und Kameraden bildeten sich wieder auf externen Lehrgängen fort. So gab es eine Maschinistenausbildung, eine Truppmann 2 Ausbildung, einen AGT Lehrgang sowie eine Truppführerausbildung. Außerdem bildete die Wehr ihre Mitglieder in Eigenregie aus. So wurden zum Beispiel eine Funk- u. Fahrübung, AGT-Ausbildung mit Protokollen sowie die Atemschutzüberwachung geübt und durchgeführt. Nun sprach Karmienke die Löschwasserversorgung im Löschbezirk an. Durch die Absprache mit der Besitzerin der Proitzer Schule, darf dieser Rohrbrunnen nun zum Wohle des Brandschutzes  voll genutzt werden. Bei der Löschwasserversorgung in Gledeberg, gibt es hingegen gravierende Probleme. Da dort der Rohrbrunnen nur eine sehr schlechte Leistung vorweist, reicht die Stichleitung der Hydrantenwasserversorgung im Einsatzfalle alleine nicht aus. Daher sollte unbedingt eine Lösung gefunden werden.

Die Jugend absolvierte 115 Stunden in Übungsdiensten und 70 Stunden bei sportlichen Aktivitäten. Bei insgesamt acht Wettbewerben trat der Nachwuchs aus Lütenthien an. Auf einem Schwimmwettbewerb der SG Lüchow-Wendland in Lüchow erreichten sie den dritten Platz. Bei der Jubiläumsfeier „50 Jahre Jugendfeuerwehr Billerbeck“ konnte man den 1. Platz erreichen. Bei einem Wettbewerb „Spiele ohne Grenzen“ im  alten Land bei Jork, war die Lütenthiener Jugend sogar das beste Team aus unserem Landkreis und erreichte den neunten Rang.

Die Wettkampfgruppe blickte im letzten Jahr ebenfalls auf gute Ergebnisse zurück. So holte sie zum Beispiel den vierten Platz bei einem Pokalwettkampf in Luckau.

Die stellvertretende Ortsbrandmeisterin und Atemschutzgerätewartin Anja Schulze berichtete der Versammlung, dass die derzeit sieben tauglichen Atemschutzgeräteträger 98 Stunden bei Einsatzübungen, in Ausbildungsdiensten und bei Wiederholungsübungen erbrachten. Drei von Ihnen hatten sogar die Möglichkeit, ihr Wissen in einem Brandcontainer, der in Lüchow bereit stand, zu vertiefen.

Ehrungen und Beförderungen: 25 jährige Dienste Philipp Borstel und Gerd Müller / 40 jährige Dienste Gerhard Kutzner / 40 jährige Mitgliedschaft Heinrich Schröder / 60 jährige Mitgliedschaft Alfred Heitsch

Beförderungen: Anja Schulze zur Hauptlöschmeisterin befördert, Matthias Kutzner  zum Hauptfeuerwehrmann und Marcel Gruß zum Oberfeuerwehrmann befördert



Foto: v. links: Orstbrandmeister Ralf Karmienke, Gerd Müller, Philipp Borstel, Gerhard Kutzner, Heinrich Schröder, Alfred Heitsch, stellv. Ortsbrandmeisterin Anja Schulze, Matthias Kutzner und Marcel Gruß

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23. Februar 2013 - Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Schnega

Ortsbrandmeister Torsten Schmidt führt seine Wehr seit nun 14 Jahren erfolgreich an. In diesen Jahren ist viel erreicht worden. Deshalb gab T. Schmidt der Versammlung einen kleinen Überblick über das Erreichte.  So sprach er die Neubeschaffung eines TLF 16/24 (Tanklöschfahrzeuges) in dieser Zeit an. Auch die Gründung der Floriangruppe und eines Fördervereins e.V., der maßgeblich zum Neubau einer zeitgemäßen Fahrzeughalle beitrug, war hier unbedingt zu erwähnen. Resultierend daraus, erinnerte Schmidt an die Bereitstellung von Spinden und anderer Ausrüstungsgegenstände  für die Aufbewahrung der Einsatzanzüge. Über eine vorrübergehende Stationierung  eines älteren Funkkraftwagens sowie die Beschaffung eines MTW durch den Förderverein e.V., der sich bereits mehrfach als große Hilfe für Jung und Alt der Mitglieder der Wehr erwies, wusste er zu berichten. Zu guter Letzt habe man bei der Öffentlichkeitsarbeit, mit einem Internetauftritt und konstanter Pressearbeit eine weitere Verbesserung beim Auftreten der Wehr aus Schnega erreicht. Hier brachte sich auch die Dorfgemeinschaft, in Form der ortsansässigen Firmen, positiv ein. Sie spendeten der gesamten Feuerwehr, von den Kleinsten bis zur Altersabteilung, Polohemden mit dem Aufdruck Feuerwehr Schnega und sorgten schließlich für ein einheitliches Erscheinungsbild bei den Wehrmitgliedern. Dafür dankten T. Schmidt und seine Anhänger den Sponsoren noch einmal sehr!

Inzwischen hat sich die Handyalarmierung bei den Kameradinnen und Kameraden der Wehr gut etabliert. T. Schmidt betont allerdings, dass sie nur als zusätzliche Alarmierung zu verstehen sei und verwies in erster Linie auf die Funkmeldeempfänger und den Sirenenalarm, die nach Möglichkeit primär zu beachten sind. Jedes Mitglied der Wehr, welches mit einem Melder ausgestattet ist, sollte diesen auch stets bei sich führen, appellierte der Ortsbrandmeister an seine Kameradinnen und Kameraden. Sollte sich aber einmal eine Handynummer ändern, müsse dies trotzdem sofort dem Ortbrandmeister gemeldet werden. Nur so erfüllt die Handyalarmierung im Einzelfall auch ihren Sinn.

Aber auch schlechte Nachrichten hat Schmidt zu berichten. So wurde in der Mitte des vergangenen Jahres ohne Rücksprache mit der örtlichen Feuerwehr der letzte verbliebene Feuermeldeknopf an einer der Sirenen in Schnega aus Kostengründen deinstalliert. Die Heraufsetzung der Altersgrenze von 62 Jahren auf nun 63 Jahren ist nur ein sehr kleiner Erfolg, denn die älteren Kameraden, mit ihrer unschätzbaren Erfahrung,  sind teilweise durchaus in der Lage ihre Hilfe im Einsatzfalle uneingeschränkt zur Verfügung zu stellen. Außerdem spricht er den Weggang von vielen Feuerwehrkameraden an. In Schmidts Amtszeit, sind der Wehr 32 Mitglieder, zum größten Teil junge gut ausgebildete Kameraden durch Berufs- oder Wohnortwechsel, verloren gegangen. Dem gegenüber stehen 36 Neuaufnahmen, von denen bereits 13 Kameraden schon wieder ausgetreten sind. An dieser Stelle sei die Politik gefragt. Als Lösungsidee, schlug Schmidt dem anwesenden Samtgemeinde Bürgermeister Lüchow-Wendland Hubert Schwedland vor, einen Anreiz für Feuerwehrleute zu schaffen, und dies in den Reihen der Politik zu diskutieren. Vielleicht könne man den Blauröcken finanziell oder mit einem zusätzlichen Versicherungsschutz entgegenkommen.

Die Stärke der Wehr umfasst aktuell 54 Kameradinnen und Kameraden im Ausrückedienst. 16 in der Jugendfeuerwehr sowie 13 Kinder in der Floriangruppe. Dazu kommen zwei Ehrenmitglieder und 10 Kameraden in der Altersabteilung. 116 Mitglieder fördern die Wehr mit ihrer finanziellen Unterstützung. Zurzeit verfügt die Feuerwehr Schnega über 12 Atemschutzgeräteträger. Eine Wettkampfgruppe gibt es im Moment nicht. Diesbezüglich hofft Schmidt allerdings, dass sich im Jahr 2013 zumindest eine Gruppe finden wird, die ohne Auslosung an den Wettkämpfen teilnehmen kann.

Zu 19 Einsätzen musste die Wehr aus Schnega im vergangenen Jahr ausrücken. Dabei erbrachten die freiwilligen Feuerwehrleute 315 Stunden. Durchschnittlich haben 17 Kameradinnen und Kameraden an den Einsätzen teilgenommen. Weitere 7.775 Dienststunden erbrachten alle Wehrmitglieder in den vielen verschiedenen Ausbildungs- und Wehrführungsdiensten.

In seinem Schlusswort, lobte Huber Schwedland unter anderem die vorbildliche Nachwuchsarbeit, die nicht selbstverständlich sei, sowie die gute Zusammenarbeit mit den Nachbarwehren, die durch den Alarmierungsverbund bei Tage umso wichtiger sei. Der Bereichsbrandmeister West Otmar Kandora bezweifelt in seinem Schlusswort, dass ein finanzieller Anreiz für Feuerwehrmitglieder der richtige Weg ist. Hier müsste man Menschen gewinnen, die mit Herzblut bei der Sache wären. So sah es auch der Gemeindebürgermeisten Wilhelm v. Gottberg, der der Schnegaer Wehr ein großes Lob für ihre geleistete Arbeit aussprach. Er ist froh über eine so gut funktionierende Feuerwehr, der man deutlich anmerken würde, dass sie lebt. Als kleines Dankeschön übernahm er die Mietkosten des Dörfergemeinschaftshauses an diesen Tag.

Bereits am Nachmittag fand die JHV der Floriangruppe und der Jugendfeuerwehr statt. Mit reichlich Gästen aus den Reihen der Nachbarfeuerwehren, einiger Eltern und des stellvertretenden Kreisjugendfeuerwehrwartes Karsten Pollmeier war sie gut besucht. Hier berichteten die Floriangruppenwartin Susann Bartel und die Jugendfeuerwehrwartin Birgit Schmidt über die im vergangenen Jahr stattfindenden Aktivitäten ihrer Schützlinge. Teilweise sind mit nur zwei Jugendwarten bis zu 17 Kinder betreut worden. Zusammen haben sie allerdings viel erreicht. So nahmen sie an vielen verschiedenen Wettbewerben teil und konnten dort gute und sehr gute Ergebnisse erzielen. Bei einem Schwimmwettbewerb der Jugendfeuerwehr Lüchow/Wendland erreichten die zwei gemeldeten Schnegaer Gruppen den ersten und den siebten Rang von neun teilnehmenden Mannschaften. Beim Dreierballturnier in Lüchow konnte man sogar den ersten Platz verteidigen. Neben der Ausbildung des Nachwuchses kamen auch Ausflüge nicht zu kurz. Man fuhr zum Beispiel wieder mit großer Begeisterung in den Erse Park nach Uetze, oder schaute sich die Einsatzleitstelle in Lüchow an. Aber auch Prüfungen mussten sich die angehenden Feuerwehrleute stellen. So haben Nils Wehen, Sarah Kemke, Lana Wellmann, Kilian Schindler, Dominik Krause und Malic Röhle an der Abnahme für die Jugendflamme I teilgenommen und bestanden. An der Jugendflamme II haben Sara Schmidt, Jana Schmidt, Anna Schulz und Meike Hilbeck teilgenommen und erfolgreich bestanden. Ein Highlight im vergangenen Jahr war die 40 Jahrfeier der Jugendfeuerwehr, dass gemeinsam am 30. Juni 2012 mit einigen Jugendfeuerwehrgruppen des eigenen und des Nachbarlandkreises (Uelzen) mit einem Spiel ohne Grenzen überaus erfolgreich gefeiert worden ist. Der 1. Vorsitzende des Fördervereins e. V. Bernd Lüder, freute sich dem Nachwuchs und deren Eltern eine Überraschung präsentieren zu können.  Der Förderverein wird die anstehenden Zeltlagerkosten, die für manche Familien nur schwer zu bezahlen sind,  bezuschussen.   Karsten Pollmeier informierte die junge Versammlung darüber, dass der diesjährige Termin (22.09.2013) des Aktionstages in Neu Tramm fraglich sei. Da sich dieser Termin aufgrund der an diesem Tag stattfindenden Bundestagswahl auf einen anderen Termin verschieben könnte.  

Ehrungen und Verleihungen von Dienstgraden und Wahlen:

Beförderungen: Feuerwehrfrau Susann Bartel zur Oberfeuerwehrfrau befördert; Feuerwehrmann Nico Lange zum Oberfeuerwehrmann befördert; Feuerwehranwärter Dennis Hackenbroich zum Feuerwehrmann befördert und Oberfeuerwehrmann Michael Bormann zum Hauptfeuerwehrmann befördert

Ehrung für langjährige Dienste im Feuerlöschwesen: Hauptfeuerwehrmann Michael Bormann (25 Jahre)

Ehrung für langjährige Mitgliedschaft:  Hauptfeuerwehrmann Wilfried Schuth ( 50 Jahre )

Wiederwahl des Ortsbrandmeisters: Torsten Schmidt wurde von der Versammlung einstimmig für weitere sechs Jahre wiedergewählt

Wahl einer neuen Jugendsprecherin: Meike Hilbeck wird in Abwesenheit zur Jugendsprecherin gewählt. Sie löst nun Jana Schmidt ab.


Foto: v. l.: OFm. Nico Lange, OFf. Susann Bartel, HFm. Michael Bormann, HFm. Wilfried Schuth, stellv. Ortsbrandmeister Bernd Lüder und Ortsbrandmeister Torsten Schmidt

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15. Dezember 2012 - Die 1. Gruppe auf dem Weihnachtsmarkt in Wolfsburg

Zu ihrer diesjährigen Weihnachtsfeier fuhren die Kameraden der ersten Gruppe unserer Wehr nach Wolfsburg zum Weihnachtsmarkt. Dieses Mal gab es eine kleine Änderung des Ablaufes der Feier. Bisher besuchte die Gruppe einen Weihnachtsmarkt, der mit dem Zug gut zu erreichen war und feierte anschließend im Schulungsraum der Wehr bei Wiener Würstchen mit Kartoffelsalat und diversen Getränken weiter. Am 15. Dezember trafen sich nun die Kameraden, teilweise mit ihren Familienangehörigen, um mit einem Mietbus nach Wolfburg zu fahren. Da im Bus noch einige Plätze vorhanden waren, nahmen erstmals auch Freunde und Bekannte an dieser Fahrt teil.

In Wolfsburg angekommen, ging es auch gleich auf den Weihnachtsmarkt. Von dem hatte man sich ehrlich gesagt mehr erhofft. Da im angrenzenden Einkaufszentrum so manche Geschmäcker auch befriedigt wurden, war  für jeden etwas dabei. Eine Big Band rundete mit gut vorgetragenen Weinachtsliedern die "Weihnachtsfeier" ab. Der Glühwein von ein paar Buden, brachte weitere Stimmung in die Reihen der Gesellschaft. Die Verantwortlichen der Fahrt stellten im Bus weitere Getränke kostenlos bereit. Der ehemalige Gruppenführer Dietrich-Wilhelm Ritzmann und der aktuelle Gruppenführer Horst Griebel, baten lediglich um eine kleine Spende für die Gruppenkasse ihrer Gruppe. Aus dieser stammt in der Regel die Finanzierung der jährlichen Weihnahtsfeiern.

Gegen 21.30 Uhr ging es dann wieder zurück nach Schnega. Im nächsten Jahr ist dann wieder ein anderer Weihnachtsmarkt an der Reihe. Die Reise mit dem Bus ist auf jeden Fall gut angekommen.



Wolfsburg.MOV

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Billerbeck - 01. September 2012 Hohe Auszeichnung für Hans-Hermann Meyer auf Jubiläumsfeier in Billerbeck

Insgesamt 9 Floriangruppen und Jugendfeuerwehrgruppen folgten der Einladung zur Jubiläumsfeier „50 Jahre Jugendfeuerwehr Billerbeck“ am vergangenen Sonnabend. Mit Spielen rund um das Gerätehaus und einem kleinen Marsch mit verschiedenen Spielstationen, trugen sie einen Wettbewerb aus. Auch einige Gäste und Interessierte kamen zu den Feierlichkeiten. Sie hatten die Möglichkeit, sich über die Jugendarbeit in der Vergangenheit und in der Gegenwart zu informieren. Viele Erinnerungen wurden in der Fahrzeughalle in Form von Fotos auf eine Leinwand projiziert und gaben den Besuchern den Anstoß zu interessanten Gesprächsrunden. Außerdem boten die Kameradinnen und Kameraden der Wehr den Teilnehmern und Besuchern neben Steaks, Bratwürsten und Pommes auch Kaffee und Kuchen an. Zudem organisierten die Verantwortlichen der Wehr einen Eiswagen, der viele Kinderaugen zum leuchten brachte.

Ortsbrandmeister Wolfgang Struck bedankte sich unter anderem in seinem Schlusswort bei allen Helfern und Kameraden für die Vorbereitung und Durchführung der Feier, denn ohne sie wäre diese Veranstaltung nicht möglich gewesen. Der Spielmannszug der FF Billerbeck sorgte für die musikalische Untermalung der Veranstaltung. Für Strucks Stellvertreter, Hans-Hermann Meyer, gab es eine besondere Überraschung. Er wurde vom stellvertretenden Kreisbrandmeister und Samtgemeindebrandmeister Lüchow-Wendland Torsten Breese für seine hervorragenden Leistungen im Feuerwehrwesen mit dem Deutschen Feuerwehr- Ehrenkreuz in Bronze ausgezeichnet. Auf je 800 aktive Feuerwehrleute kann jährlich ein Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze verliehen werden. Die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Billerbeck haben nun einen von nur wenigen in ihren Reihen. Hierzu gratulierten neben dem Gemeindebrandmeister Lüchow-Wendland und stellv. Kreisbrandmeister Torsten Breese, auch der Bereichsbrandmeister West Otmar Kandora, der Kreisfloriangruppenwart Heinrich Baas und viele andere Teilnehmer der Jubiläumsfeier, Hans-Hermann Meyer für seine hohe Auszeichnung.

Gefeiert wurde auch Heiko Westphal mit seiner Firma. Er spendete seiner Wehr Geld, um die Beschaffung von Sweatshirts für den Billerbecker Feuerwehrnachwuchs zu ermöglichen.








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Einheitlicher Auftritt - großzügiges Sponsoring ermöglicht der Freiwilligen Feuerwehr Schnega einen einheitlichen Auftritt

Dank der großzügigen Unterstützung einiger Geschäftsleute ist es den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Schnega, angefangen von der Floriangruppe bis zu den Aktiven Feuerwehrfrauen und -männern nun möglich, in der Öffentlichkeit einheitlich aufzutreten. Mit der gespendeten Gesamtsumme in Höhe von 2.550 EUR konnten Polo-Shirts mit dem Aufdruck „Feuerwehr Schnega“ beschafft werden.

Möglich geworden ist diese Beschaffung dank der Zuwendung der Fahrschule Joachim Kersten, Oldendorf, Autoservice Bernd Meyer, Schnega, Günther Krause, Gebäudetechnik, Schnega, Ute Röhl, Lebensmittel, Schnega, Klaus Busse, Landtechnik, Schnega, Viehhandel Schulz, Schnega, Oliver Bock, Transporte & Handel, Wöhningen und der Gärtnerei Schlenstedt, Schnega. Die Logos dieser Unternehmen sind auf den Ärmeln der Polo-Shirts abgedruckt!

„Wir freuen uns über die großzügige Unterstützung, ohne die eine solche Beschaffung nicht möglich gewesen wäre und sagen ganz herzlich Danke! Das stärkt unser ‚Wir-Gefühl’, endlich ist es möglich einheitlich aufzutreten, und jeder kann gleich erkennen zu welcher Feuerwehr wir gehören. Und das nicht nur bei Einsätzen sondern zum Beispiel auch bei Verkehrssicherungen und anderen Veranstaltungen der Feuerwehr“ freut sich der Ortsbrandmeister Torsten Schmidt.



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08. Juli 2012 - Feuerwehren wieder als Sicherungsposten beim Radrennen

Die Feuerwehren aus Billerbeck, Schnega, Bergen/D und Kattien sicherten das Radrennen rund um Banzau an gefährlichen Kreuzungen, bei Banzau, Schnega Bhf., Müssingen und Schnega, ab. Das Radrennen „Stunde von Banzau“  ein Einzelzeitfahren über 35,7 Kilometer  durch die Swinmark wurde in diesem Jahr  zum vierten Mal veranstaltet.

Am Start waren 104 Radrennfahrer mit Start und Ziel in Banzau.

Bericht und Bilder

Ingo KathPressewart FF Bergen/Dumme






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30. Juni 2012 - Doppeltes Jubiläumsfest des Nachwuchses in Schnega

Auf dem doppelten Jubiläumsfest des Nachwuchses der Freiwilligen Feuerwehr Schnega spielte nicht nur das Wetter mit. Die 12 Floriangruppen und 13 Jugendfeuerwehrgruppen sowie deren Betreuerinnen und Betreuer fanden rund um die Swinmarkschule Schnega einen Festplatz vor, der auch viele Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde anlockte. Neben der Schule half auch der DRK Kindergarten von Schnega mit und stellte ebenfalls seine Räumlichkeiten zur Verfügung. Eine solche Veranstaltung lebt natürlich auch vom Verständnis und der Hilfe anderer. Die Verantwortlichen der Schnegaer Wehr haben mit ihren vielen Helfern und Gönnern alles richtig gemacht, resümierte Schnegas Ortsbrandmeister Torsten Schmidt und war sichtlich zufrieden. So wurden die zahlreichen Spiele und ein Orientierungsmarsch für den Feuerwehrnachwuchs eben so gut angenommen, wie die verschiedenen Verpflegungsstationen. Neben Kaffee und Kuchen, der von den vielen freiwilligen Helfern hauptsächlich aus den Reihen der Eltern des Feuerwehrnachwuchses gestellt wurde, gab es auch Pommes und Bratwürste. Viele Teilnehmer und Gäste der Veranstaltung, lobten den reibungslosen Ablauf der Feier.

Unter den Gästen waren der Kreisflorianwart Heinrich Baas und der Bereichsbrandmeister West Otmar Kandora. Auch der Kreisbrandmeister Klaus Bauck lies es sich nicht nehmen, an den Feierlichkeiten teilzunehmen. Bauck hatte zudem die Aufgabe übernommen, den Kameraden Klaus Busse, für seinen 40 jährigen Dienst in der Feuerwehr Schnega auszuzeichnen. Klaus Busse ist heute der einzige in der Wehr Schnega Verbliebene, der die Jugendabteilung unter Schnegas ersten Jugendwart Manfred Reinke vor 40 Jahren als Jugendfeuerwehrmitglied mit gründete!

Ausgezeichnet wurde natürlich auch der aktuelle Nachwuchs unserer Feuerwehren. Bei den Wettbewerben der Floriangruppen, ereichten die Kinder der Gruppe BöLüDa den 1. Rang. Bei den Jugendfeuerwehrgruppen konnte die Gruppe aus Bergen/Dumme den Siegerpokal hoch halten.

Hier die weiteren Platzierungen:


Floriangruppe: 2. Gorleben 1
                    3. Billerbeck
                    4. Bad Bodenteich 1
                    5. Schnega/Bergen
                    6. Bad Bodenteich 2
                    7. Kiefen 2
                    8. Clenze 
                    9. Schnega 
                  10. Kiefen 1
                  11. Gistenbeck
                  12. Gorleben 2


Jugendfeuerwehr: 2. Billerbeck
                        3. Lütenthien
                        4. Lüchow
                        5. Woltersdorf
                        6. Schnega 1
                        7. Kiefen 
                        8. Küsten
                        9. Wustrow
                      10. Dünsche
                      11. Mützingen
                      12. Lemgow
                      13. Schnega 2








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Der Feuerwehrnachwuchs von Schnega feiert gemeinsam am 30. Juni 2012 ihre Jubiläen

- Manfred Reinke, die Seele der Jugendarbeit in Schnega  -

20 Jahre lang war Manfred Reinke der Jugendwart der Freiwilligen Feuerwehr Schnega. Dieser Aufgabe nahm er sich von 1972 bis 1992 mit Herz und Seele an. Schon beim ersten Wettkampf seiner Schützlinge in Püggen, konnte man damals den Pokal nach Schnega holen. Hierfür trainierte die Jugend unter seiner Obhut hart, erzählte Reinke stolz. Sogar unbezahlten Urlaub nahm er in Kauf, um zum Beispiel mit dem Nachwuchs zu Zeltlagern und Kreisfeuerwehrtagen zu fahren. Er berichtete, dass er bei einem Kreisfeuerwehrtag in Schnega im Jahr 1989, durch seinen positiven Ergeiz alles richtig zu machen und zu organisieren, fast keine Ruhe fand und am erfolgreichem Ende völlig erschöpft aber zufrieden ins Bett viel, um den versäumten Schlaf nachzuholen. Nicht nur deswegen wurde Reinke auf diesem Kreisfeuerwehrtag mit der Ehrennadel der Jugendfeuerwehr, die zudem nur selten vergeben wird, ausgezeichnet. Reinke war nicht nur Jugendwart der Feuerwehr Schnega, wo er teilweise zwei Jugendfeuerwehrgruppen zu betreuen hatte, sondern in seiner aktiven Zeit war er auch Samtgemeindejugendwart und stellvertretender Kreisjugendwart.  

Reinke hatte immer das Gefühl, dass er von seinen Schützlingen als Kumpel angesehen wurde. Trotzdem galt für ihn immer das Motto Zuckerbrot und Peitsche. Ein Motto, welches die Jugendwarte in der heutigen Zeit nicht mehr anwenden. Heutzutage werden die Betreuerinnen und Betreuer von Kinder- und Jugendfeuerwehren neben der Unfallverhütung, rechtlichen Grundlagen, Elternarbeit, Dienstplangestaltung, Basteltipps und in anderen wichtigen Aufgaben geschult. So sind sie gut vorbereitet, um  mit der jetzigen Generation von Kindern und Jugendlichen zeitgemäß zurechtzukommen.

 Die Jugendfeuerwehr in Schnega besteht nun schon seit 40 Jahren, da hat sich im Laufe der Zeit natürlich auch viel verändert. Inzwischen werden die 18 Jugendfeuerwehrmädchen- und Jungen von Birgit Schmidt und Thomas Lühring erfolgreich geleitet. Auch die Floriankinder sind in der Schnegaer Wehr eine feste Größe geworden. Von Maren Baron und Birgit Schmidt wurde die Kinderfeuerwehr vor 10 Jahren gegründet. Aktuell hat sich Susann Bartel, die von B. Schmidt und Petra Hilbeck unterstützt wird, der Verantwortungsvollen Arbeit mit den Kleinsten der Wehr angenommen. Die Floriankinderbetreuerinnen sind stolz auf die Mitgliederzahlen, die seit Bestehen der Floriangruppe nie unter 14 Floriankinder vielen. Auch die Zusammenarbeit mit den Nachbarwehren ist hier zu erwähnen. So betreuen die Feuerwehrfrauen auch Kinder aus Lütenthien. Beide Jubiläen sollen am Sonnabend, den 30. Juni 2012 gebührend gefeiert werden. Deshalb lädt die Freiwillige Feuerwehr Schnega zu einer Jubiläumsparty mit verschiedenen Spielen und einem Orientierungsmarsch für den Nachwuchs der Samtgemeinde Lüchow-Wendland sowie einiger Gästenachwuchswehren aus unserem Landkreis und dem Nachbarlandkreis Uelzen ein. Die Verantwortlichen der Feuerwehr Schnega hoffen darauf, dass auch so mancher Mitbürger aus der Gemeinde Schnega den Weg zu den Feierlichkeiten finden wird. So haben sie die Möglichkeit, sich ein Bild von der aktuellen, aber auch von der in der Vergangenheit absolvierten Jugendarbeit zu machen. Außerdem ist in Sachen Verpflegung für jeden Besucher etwas dabei. Neben Kaffee und Kuchen, kommt auch der Grill- und Pommesliebhaber nicht zu kurz. Für die richtigen Getränke der Teilnehmer und Gäste wird natürlich auch gesorgt sein.


Manfred Reinke, wusste nicht nur mit Fotos zu beeindrucken. Solche Erfahrungen gehen niemals verloren!


Der Nachwuchs aus Schnega stellt sich auf dem Kreisfeuerwehrtag in Lüchow 2011 der Presse. Alle hoffen auf viele Besucher am 30.06.2012 in Schnega!


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15. Juni 2012 - AGT Jungs auf Übungsstrecke in Gorleben

Am frühen Freitagabend trafen sich die Atemschutzgeräteträger unserer Wehr unter der Leitung des erst im Februar dieses Jahres neu gewählten Atemschutzgerätewartes Timo Schulz am Feuerwehrgerätehaus in Schnega.

Am Ende einer harten Arbeitswoche kann man sich bestimmt besseres vorstellen, als mit einem PA-Gerät durch finstere und zu eng geratene Käfige zu kriechen. Daher war die Stimmung unter den Kameraden leicht angespannt, aber gut und vor allem sehr konzentriert. Denn sie mussten sämtliche Gerätschaften vor der Abfahrt zur Gorlebener Grubenwehr noch einmal für die Übung vorbereiten, um somit einen reibungslosen Ablauf der Übung zu gewährleisten.

Im Erkundungsbergwerk Gorleben angekommen, begrüßte uns Dirk Bauer. Ihm ist es unter anderem zu verdanken, dass wir nicht nur in der Feuerwehrtechnischen Zentrale von Dannenberg über können. Er bediente die Anlagen für den Leistungstest, den die AGT-Träger durchlaufen mussten. Mittlerweile nehmen viele Feuerwehren aus unserm Landkreis das Angebot der Grubenwehr Gorleben wahr. Bemerkenswert hierbei ist, dass dieser Aufwand von Dirk Bauer in seiner Freizeit erbracht wird. In der Folge waren wir ihm sehr dankbar und lobten seine tolle Einstellung! 

Die Atemschutzgeräteträger mussten mit der ihnen zur Verfügung stehenden Atemluft mindestens 80 kj Leistungen erbringen. Hierfür mussten sie im Dunkeln eine 60 Meter lange, mit Hindernissen gespickte, Laufstrecke überwinden. Die Kameraden mussten zum Beispiel teilweise ihre Atemluftflasche abschultern, um überhaupt durch eine Öffnung im Übungskäfig zu gelangen. Zudem war der Raum auf 32°C aufgeheizt und an den Wärmequellen erreichten die Wärmesensoren sogar Messwerte von 130°C.

Danach konnten sie ihre Leistungsfähigkeit auf einem zweiminütigen Laufbandtest, einer 20 m Leiter oder an Hammerschlägen testen. So schraubten sie ihre Leistung nach und nach nach oben, bis die Voraussetzung von 80 kj erreicht wurde. Manch einer hatte noch so viel Luft in der Flasche, dass von Ihnen teilweise bis 160 kj erbracht wurden. Andere wiederum hatten ihre Atemluft fast aufgebraucht. Letztendlich schafften alle 7 getesteten AGT-Träger unserer Wehr den Leistungstest. 




v.l.: Timo Schulz und Dirk Bauer waren mit der Leistung der Kameraden zufrieden




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16. Mai 2012 - JHV des Fördervereins und Mitgliederversammlung

Auf der mit zwanzig Mitgliedern, leider nur mäßig besuchten Jahreshauptversammlung unseres Fördervereins, berichtete der 1. Vorsitzende Bernd Lüder über die Arbeit des Vorstandes im Jahr 2011.

Mit der Hilfe unserer aktuell 45 Mitglieder, konnten z. B. die Spinde in unsere Fahrzeughalle integriert werden. Nach und nach können diese nun von den Kameradinnen und Kameraden unserer Wehr mit ihrer Einsatzkleidung bestückt werden. Lüder dankte hier seinen Vorstandsmitgliedern für das Erreichte. Herrn v. Melzingen dankte er besonders für seine geleistete Vorstandsarbeit. Denn ohne seinen vorbildlichen Einsatz, wären die Spinde wohl noch nicht fertig gestellt. Auch den beiden ortsansässigen Firmen Bitting und Klaus Busse gebührt an dieser Stelle ein großes Dankeschön. In der letzten Woche konnten noch Helmhalter installiert werden. Diese sind sehr wichtig, damit die nach den Ausbildungsdiensten oder Einsätzen verschwitzten Helme nicht anfangen unnötig zu verschleißen.

Da die Gesetze zu recht verlangen, dass die Beförderung von Kinderfeuerwehren und Jugendfeuerwehrmitgliedern nur mit Fahrzeugen geschieht, die mit den dafür vorgesehenen Sicherheitsmerkmalen ausgestattet sind und wir den bisher uns überlassenen VW Bus an die Samtgemeinde Lüchow-Wendland wieder abtreten mussten, entschied das Kommando unserer Wehr als Ersatzfahrzeug einen Neunsitzer anzuschaffen. Hier konnte der Förderverein positiv einwirken. (Bericht folgt!)

Auf der anschließenden Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Schnega übernahm der Ortsbrandmeister Torsten Schmidt das Wort. Er legte das Hauptaugenmerk auf die Bereitschaft der Kameradinnen und Kameraden. Trotz der stetig steigenden Aufgaben im Berufsleben oder in der Familie, auch nach Möglichkeit seiner Verpflichtung in der Feuerwehr nachzukommen. Auch wenn der ein oder andere die Sirene vielleicht überhören möchte, sollte auch weiterhin jeder daran denken, welch wichtige Hilfe er für andere in Not darstellt. Die Ausbildungsdienste sind hier natürlich auch hervorzuheben. Denn aufgrund, der zum Glück relativ wenigen Einsätze, sind diese sehr hoch zu bewerten. Nur so, haben die Kameradinnen und Kameraden die Möglichkeit, ein wenig "Routine" zu erlangen. 

Aber nicht nur Denkanstöße gab es am Mittwochabend von der Führung zu hören. Da der Kamerad Stev Bode auf der letzten JHV der Feuerwehr Schnega verhindert war und nicht befördert werden konnte, wurde er nun nachträglich zum Oberfeuerwehrmann befördert. Er hatte mit der Beförderung nicht gerechnet, freute sich jedoch sehr darüber. Er nahm dies als Bestätigung entgegen, alles richtig zu machen und auch in Zukunft seinen Einsatz für die Feuerwehr Schnega stets zu erfüllen. 


Stev Bode erhält von Torsten Schmidt und Bernd Lüder seine Beförderung zum Oberfeuer-wehrmann


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24. April 2012 – Einsatzübung im Kindergarten von Bergen/Dumme

Am Dienstagabend gegen 17.45 Uhr wurden die Wehren aus Bergen, Nienbergen und Schnega zu einem Brandeinsatz zum Kindergarten von Bergen/Dumme gerufen. Am Brandobjekt angekommen, stellte sich schnell heraus, dass es sich zur Erleichterung der Einsatzkräfte um einen Übungseinsatz handelte. Trotzdem wurde die Übung von den Feuerwehrleuten sehr ernst genommen. So galt es, neben der Brandbekämpfung, auch 10 vermisste Personen aus den stark verqualmten Gebäudeteilen zu retten. Der Ehrgeiz der freiwilligen Helfer war also geweckt. Rasch konnten acht Personen gerettet werden. Durch die starke Rauchentwicklung, die realitätsgetreu simuliert wurde, gab es erwartungsgemäß Schwierigkeiten die letzten zwei vermissten Personen aufzufinden. Letztendlich konnten jedoch alle Personen gerettet werden. Unter den geretteten Personen befand sich auch ein Helfer. Er musste mit der Hilfe vom bereitstehenden Reserve-Atemschutzgeräteträgertrupp aus dem Gefahrenbereich gerettet werden. Bei der anschließenden Manöverkritik in der z. B. die  Wasserversorgung, Menschenrettung und Brandbekämpfung unter die Lupe genommen werden, waren sich die Einsatz- und Gruppenführer einig, dass die Übung gut verlaufen ist. Im Ernstfall müssten jedoch weitere Kräfte alarmiert werden, um noch effizienter agieren zu können.








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10. März 2012 - Feuerwehr Führungskräfteausbildung in Schnega

Jüngst trafen sich Führungskräfte der Wehren Schnega und Lütenthien zu einer Ausbildung im Schulungsraum der Feuerwehr Schnega. Auch Neulinge der Freiwilligen Feuerwehren wurden eingeladen. So konnte man auch ihnen einen kleinen Einblick in der Führungsarbeit im Einsatzfall vermitteln. 

Nach einem gemeinsamen Frühstück startete der Ortsbrandmeister (Schnega) Torsten Schmidt am Vormittag mit einem Überblick über die im Einsatzfall zu berücksichtigen Gefahren und Prioritäten den Ausbildungstag. So steht der Eigenschutz der Einsatzkräfte immer an erster Stelle. Danach folgen die Rettung von Mensch und Tier. Gefolgt vom Schutz des Hab und Gutes und der Umwelt. Nach dieser Einführung ging die Ausbildung dann zu einer Erkundungstour über. Es wurden einige ortsansässige Gewerbebetriebe und Privathäuser besichtigt, um im Einsatz mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut und auf Besonderheiten in den Objekten vorbereitet zu sein. Vordergründig hierbei waren Gefahrenstoffe, wie zum Beispiel Gasflaschen, Chemikalien, Öle und Schmierstoffe oder andere gefährliche brennbare Substanzen. Auch der Umgang mit Fotovoltaikanlagen, die ja immer mehr im Kommen sind, wurde hier auch wieder intensiv erörtert.

Nach dem Mittagessen stiegen die Führungskräfte dann in Planspiele ein. In Arbeitsgruppen wurden brisante Einsatzszenarien durchgespielt. So musste zunächst einmal die Einsatzzeit berücksichtigt werden. Wie viele Feuerwehrleute können wohl an einem 28.12. um 14:30 Uhr zum Einsatz kommen? Zudem war der Einsatzort zu analysieren. Wie und für was werden die ersten Einsatzkräfte eingesetzt? Wo befindet sich der nächste Hydrant. Wie viele Tanklöschfahrzeuge werden benötigt und ist eine längere Wegstrecke von der Wasserentnahmestelle zum Einsatzort zu überbrücken? Wie viele Wehren müssen nachalarmiert werden und von wo aus sollen die Einsatzfahrzeuge die Einsatzstelle anfahren? Außerdem ist die Wetterlage zu berücksichtigen. Von wo kommt z. B. der Wind und sind dadurch andere Gebäude oder ein angrenzender Wald in Gefahr? All dies und noch mehr gilt es in den ersten Minuten eines Einsatzes für den Einsatzleiter zu berücksichtigen und zu bewerten! Damit dies im Ernstfall so gut wie möglich gelingt, ist die Ausbildung speziell für Führungskräfte in der Freiwilligen Feuerwehr sehr wichtig! Denn die Einsatzleiter sind es, auf die sich die Kameraden aus der eigenen Wehr und auch von anderen Wehren im Einsatz verlassen müssen.






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Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Lütenthien
Gute Arbeit im abgelaufenem Jahr „Zahlen und Ehrungen sprechen für sich“

Am vergangenen Freitag fand im Dörfergemeinschaftshaus von Schnega die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Lütenthien statt. Hier berichtete Ortsbrandmeister Ralf Karmienke der Versammlung über das abgelaufene Jahr. Gern sprach er über die Mitgliederentwicklung seiner Ortsfeuerwehr, die sich aus 43 Aktiven, 12 Jugendfeuerwehrmietgliedern sowie 15 Mitgliedern der Altersabteilung und 25 fördernden Mitgliedern zusammensetzt. Diese positive Entwicklung spiegelte sich auch bei der Einsatzstärke wieder. Zu zwei Einsätzen wurden die Lütenthiener Wehrleute im vergangenen Jahr gerufen. Hierbei handelte es sich um einen Rundballenbrand und einem Brand einer Gärsubstratanlage auf dem Gelände der Biogasanlage bei Schnega Bahnhof. In dem Zusammenhang sprach Karmienke die letzte Gemeindeübung an, die in Zusammenarbeit mit den Kameradinnen und Kameraden der Nachbarwehren aus Billerbeck und Schnega ausgearbeitet wurde. Er lobte die in den letzten Jahren gewachsene Kameradschaft und gute Zusammenarbeit sehr und war der Meinung, dass so etwas in dieser Form einmalig sei. Insgesamt 948 Stunden wurden von den Wehrmitgliedern bei Ausbildungsdiensten, Übungen, Jugendarbeit und Öffentlichkeitsarbeit erbracht. Die Atemschutzgeräteträgerausbildung und die Atemschutzüberwachung war ein wichtiges Ausbildungsziel im letzten Jahr. Durch die tatkräftige Unterstützung von Timo Lühring und Gerd Müller können so in Zukunft Gefahren minimiert werden. Knapp über 2000 Kilometer legte das Staffellöschfahrzeug der Wehr bei Übungen oder Einsätzen im vergangenen Jahr zurück. Die aus 14 Mann bestehende Wettkampfgruppe nahm an einigen Wettkämpfen teil, wo man gute Ergebnisse erzielte aber auch die Kameradschaft pflegte. In Gistenbeck nahm man zum Beispiel wieder an einem Fußballturnier teil und wusste auch hier zu überzeugen. Vier Lehrgänge wurden erbracht, darunter waren ein AGT Lehrgang, ein Truppmann 1 Lehrgang und zwei Truppmann 2 Lehrgänge. Einen großen Erfolg konnte die stellvertretende Ortsbrandmeisterin Anja Schulze, die gleichzeitig Atemschutzgerätewartin ist, verkünden. Die Wehr verfüge nicht mehr über zwei sondern nun über vier Atemschutzgeräte. Außerdem befinden sich zurzeit sieben taugliche Atemschutzgeräteträger in den Reihen der Wehr, die leider nur rund 90 Stunden unter Einsatzbedingungen üben konnten. A. Schulze fügte an, dass sie noch viel mehr Übungsstunden für ihre Kameradinnen und Kameraden beantragt hatte, diese aber aus organisatorischen Gründen nicht stattfinden konnten. Im Verlauf des Abends gab es noch Veränderungen im Kommando, denn Nico Steingräber wird neuer Gerätewart und übernimmt das Amt von Achim Striecks, der ihn als Stellvertreter auch weiterhin unterstützen wird. Pascal Thiemann löst den bisherigen Sicherheitsbeauftragten Michael Thon ab, der aus beruflichen Gründen kürzer treten muss. Zudem wurde ein neuer Kassenprüfer gewählt. Jürgen Schulz wird für Horst Karmienke in Zukunft die Kasse prüfen. Da die Jugendwartin Sabine Kutzner wegen eines Umzuges ihr Amt zur Verfügung stellen muss, wurde mit Jerome Thiemann ein neuer Jugendwart gewählt. Für S. Kutzner war es wichtig zu erwähnen, dass sie versuchen wird der Jugendfeuerwehr auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, wenn es ihr nur möglich ist.

Im weiteren Verlauf der Versammlung wurden Daniel Gruß, Rene Pfand, Pascal Thiemann zum Oberfeuerwehrmann und Marcel Gruß zum Feuerwehrmann befördert. Es gab auch einige Ehrungen. Mit Falco Wöppelmann und Gerd Nieschulz, die seit 25 Jahren der Wehr die Treue halten und mit Erhard Stolpe, Manfred Niebel und Jürgen Schulz, die seit 40 Jahren in der Feuerwehr Lütenthien ihren freiwilligen Dienst verrichten, konnte der neu gewählte Bereichsbrandmeister West Otmar Kandora die Kameraden mit Urkunden und Nadeln auszeichnen.

Der Samtgemeindebürgermeister Hubert Schwedland lobte in den anschließenden Grußworten die Feuerwehr Lütenthien, die als Ortsfeuerwehr gute Daten vorzuweisen hat und in allen Bereichen positive Ergebnisse erzielen konnte. Da die Proitzer Schule mit dem darauf befindlichen Rohrbrunnen verkauft wurde, wird wohl in naher Zukunft ein neuer Brunnen gebohrt werden. Bis dahin, dürfe der aktuelle Brunnen auch weiterhin von der Feuerwehr benutzt werden. Otmar Kandora fügte in seinen Grußworten noch an, dass die Feuerwehr Lütenthien, genau wie alle anderen Ortsfeuerwehren, zu den schon erhaltenen 6 digitalen Funkmeldeempfängern noch weitere 4 Funkmeldeempfänger erhalten wird.

Bild 1: Sabine Kutzner, die ihr Amt als Jugendwartin an Jerome Thiemann abgibt

Bild 2: v. l. Ralf, Karmienke (Ortsbrandmeister) mit den geehrten und beförderten Falco Wöppelmann, Gerd Nieschulz, Erhard Stolpe, Manfred Niebel, Jürgen Schulz, Daniel Gruß, Rene Pfand, Pascal Thiemann, Marcel Gruß und Anja Schulze (stellv. Ortsbrandmeisterin)




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25.02.2012 – Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Schnega

Nachwuchsarbeit und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Nachbarwehren sind Priorität

Gleich zwei Jahreshauptversammlungen hielten die Verantwortlichen der Freiwilligen Feuerwehr Schnega am vergangenen Wochenende im Dörfergemeinschaftshaus in Schnega ab. Am frühen Mittag trafen sich 13 Floriankinder und 19 Jugendfeuerwehrmitglieder sowie deren Eltern und geladene Gäste.  Birgit Schmidt und Thomas Lühring berichteten vor der Versammlung über das abgelaufene Jahr. Die Floriangruppe beschäftigte sich im letzten Jahr mit Brandschutzerziehung, Funkübungen, 1. Hilfe und spielerisch mit Feuerwehrtechniken. Insgesamt kamen so etwa 2400 Stunden zusammen, die die Kleinsten und deren Betreuer erbrachten. Außerdem nahm man an einigen Wettbewerben teil, wo stets gute Ergebnisse erzielt worden sind. Beim Samtgemeindezeltlager in Wustrow erreichten die Kids zum Beispiel einen tollen 6. Platz. Die Jugend leistete rund 2500 Stunden für ihre Ausbildung zur  Jugendflamme 1, Funkübungen, Kartenkunde, 1. Hilfe, Feuerwehrtechnik und Gerätekunde. Auch der größere Nachwuchs nahm an verschiedenen Wettbewerben teil und erreichte gute Ergebnisse. Im letzten Jahr wurde die Schnegaer Wehr zu einem Volleyballturnier zur Partnerwehr in Bierstedt eingeladen. Hier kam man mit der einzigen gemischten Jugend- und Erwachsenen Mannschaft des Turniers in die Top-Ten. Dies honorierten die Zuschauer und Gegner mit viel Beifall. Einen großen Erfolg verbuchte die Jugend zusammen mit der Florian-Gruppe. Sie sammelten Christbäume für ein großes Lagerfeuer aus der näheren Umgebung und organisierten damit eine coole Christbaumparty mit den ehemaligen Besitzern der Tannenbäume und Gönnern sowie interessierten Gästen. Diese Aktion fand wieder einmal viele Freunde und Unterstützer in eigener Reihe und vor allem bei den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Schnega. Sie unterstützten den Nachwuchs teilweise auch mit einer kleinen Spende. Hierfür möchten sich die Kinder und Jugendlichen noch einmal recht herzlich bedanken! Der Feuerwehrnachwuchs wählte Susann Bartel zur neuen Floriangruppenwartin. Birgit Schmidt übernimmt die Stellvertretung und wird auch als Jugendfeuerwehrwartin von der Jugend gewählt. Hierbei wird Sie wieder von Thomas Lühring unterstützt. Zur neuen Jugendsprecherin ist Sara Schmidt gewählt worden. Sie löst ihre Schwester Jana Schmidt ab und wird in Zukunft mit Anna Schulz die Interessen der Feuerwehrjugend vertreten. Unbedingt erwähnenswert ist die Unterstützung der Jugendarbeit mit den Nachbarwehren aus Billerbeck, Lütenthien und einzelner Eltern, die mit Rat und Tat immer da waren, wenn man Hilfe brauchte. Hierfür gilt ein besonderer Dank!

Am Abend waren dann die Aktiven und deren fördernden Mitglieder eingeladen. Zu den geladenen Gästen gehörten neben den Nachbarwehren aus Lütenthien und Billerbeck sowie der Partnerwehr aus Bierstedt  unter anderem der Gemeindebürgermeister Wilhelm von Gottberg, Heinz Adolf Klauck von der Samtgemeinde Verwaltung, Gemeindebrandmeister Torsten Breese  und der Bereichsbrandmeister West Otmar Kandora, der erstmals in dieser Position an der Hauptversammlung der FF Schnega teilnahm. Pastor Andreas Wehen, der auch ein aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Schnega und Notfallseelsorger ist übernahm die Gedenkandacht an die im letzten Jahr verstorbenen passiven und aktiven Mitglieder. Danach berichtete Ortsbrandmeister Torsten Schmidt der Versammlung über das abgelaufene Jahr. Hier erklärte Schmidt kurz die  Umstrukturierung der Kreis- und Samtgemeindefeuerwehr. Er sprach über die Umstellung der Sirenensteuerung und mit der verbundenen Neubeschaffung von 14 digitalen Funkmeldern für die zurzeit 55 Kameradinnen und Kameraden im Ausrücke Dienst der Wehr. Zusätzlich soll nun bald die Handyalarmierung eingeführt werden.  Die Tagesbereitschaft war und wird ein weiterer Grund für die Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Schnega sein, sich an einen Tisch zu setzen, um einen Alarmierungsverbund zu erstellen. So sei eine Tagesbereitschaft in der Gemeinde sichergestellt. Überhaupt wurde die Zusammenarbeit der Feuerwehr Lütenthien, Feuerwehr Billerbeck und der Feuerwehr Schnega sehr gelobt. Dieses unterstrichen die Ortsbrandmeister Ralf Karmienke (Lütenthien) und Wolfgang Struck (Billerbeck) auch in Ihren Grußworten. Aktuell ist eine sehr gute Beziehung  zwischen den Wehren entstanden, die z. B. durch gemeinsame Übungen oder die Jugendarbeit sowie auch im Einsatzgeschehen gefestigt werden soll. Im Jahr 2011 wurden die Schnegaer Kameradinnen und Kameraden zu insgesamt 19 Einsätzen gerufen. Hierfür wurden von Ihnen 315 Stunden zum Wohle unserer Mitbürger erbracht. Zudem leisteten Wehrleute viele Stunden in vielen verschiedenen Ausbildungsdiensten, Jugendarbeit, Einsatzübungen, Sitzungen und der Öffentlichkeitsarbeit wie zum Beispiel dem Oktoberfest oder einem Skatabend. Im Verlauf der Versammlung wurden Susann Bartel zur Feuerwehrfrau und  Nico Lange zum Feuerwehrmann befördert. Weiterhin gab es für zwei Kameraden, die erstaunlicher Weise den gleichen Vor- und Nachnamen haben, eine Ehrung. Zum einem wurde Jürgen Busse, der einen Teil seiner Freizeit 40 Jahre lang der Feuerwehr Schnega widmete, vom Gemeindebrandmeister Torsten Breese und dem neuen Bereichsbrandmeister Otmar Kandora geehrt. Leider hat J. Busse die Altersgrenze erreicht und muss nun genau wie der andere Jürgen Busse (siehe Foto), der seit 1975 die Schnegaer Wehr unterstützt, in die Altersabteilung wechseln. Das Führungsduo aus Schnega T. Schmidt und B. Lüder dankten den Kameraden und wünschten ihnen in der Altersabteilung viel Spaß und Erfolg. Die Altersabteilung, die der ehemalige Ortsbrandmeister Ulrich Schmidt leitet, wurde vom aktuellen Ortsbrandmeister sehr gelobt. Neben der wichtigen Unterstützung der Aktiven, liegt hier ein Hauptaugenmerk auf der Kameradschaftspflege, in der die Familie teilweise integriert werden kann.  Ausflüge, Diavorträge oder Grillabende bereichern hier den Feuerwehrdienst. T. Schmidt sagte augenzwinkernd dazu: Er könne es nicht erwarten in die Altersabteilung zu wechseln.


v. l. Nico Lange befördert zum Feuerwehrmann und Susann Bartel befördert zur Feuerwehrfrau und zur Floriangruppenwartin gewählt


Jana Schmidt gibt das Amt an Sara Schmidt ab, die zukünftig mit Anna Schulz die Interessen der Jugend vertritt


v. l. Jürgen Busse der nach 37 Jahren und Jürgen Busse die nach 40 Jahren den aktiven Dienst der Freiwillige Feuerwehr Schnega beenden müssen

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Nach der Baumsammelaktion brannten in Schnega die Christbäume!

Für die mittlerweile alljährliche Christbaumparty, holten die Floriangruppe und die Jugendfeuerwehr aus Schnega am vergangen Sonnabend, mit viel Eifer und Spaß, die Weihnachtsbäume von vielen Bürgern der Gemeinde Schnega ab. Neben den Weihnachtsbäumen, spendeten viele Mitmenschen auch Geld, welches dem Feuerwehrnachwuchs bei seiner Ausbildung, Betreuung oder bei Ausflügen sehr hilft. Die Kinder und Jugendlichen freuten sich sehr über diese Unterstützung. Zudem wurde die am Abend stattfindende Christbaumparty so gut besucht, dass schnell der Glühwein aus war. Die Verantwortlichen der Feuerwehr Schnega reagierten jedoch flexibel und man beschaffte rasch, von den vielen Gästen unbemerkt, Nachschub. So gingen die Feierlichkeiten bei klarem Himmel und Temperaturen um den Gefrierpunkt, jedoch am warmen und gemütlichen Christbaumfeuer, bis in den nächsten Morgen hinein. Die kleinen Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Schnega, möchten sich an dieser Stelle ganz herzlich für die tolle Unterstützung bei den vielen Gönnern bedanken!





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10. Dezember 2011 – 1. Gruppe krönte die Kameradschaft wieder mit einer Weihnachtsfeier - Horst Griebel bringt Schwung in die Gruppe -

Bei den Gruppendiensten des scheidenden Jahres 2011 entschieden sich die Kameraden der 1. Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr Schnega, ihre traditionelle Weihnachtsfahrt zum Braunschweiger Weihnachtsmarkt zu unternehmen. 08.45 Uhr traf man sich mit Frau und Kind und fuhr in Fahrgemeinschaften zum Bahnhof in Bad Bodenteich. Von hier aus ging es dann mit der Regionalbahn nach Braunschweig. Dort angekommen, galt es nicht nur die Glühweinbuden und Bratwurststände zu erobern. Nein auch das üppige Angebot der vielen Einkaufsmöglichkeiten konnte hier ausgenutzt werden. Nach der Weihnachtsfahrt folgte wie immer die Weihnachtsfeier. Man sprach über das Erlebte des Tages und des Jahres. Dabei gab es auch so manches lustiges. Würstchen und Kartoffelsalat ließ die letzten knurrenden Mägen verstummen. Eine tolle Anerkennung erhielten die Kameraden in diesem Jahr in Form eines halben Fasses Bier, welches der Ortsbrandmeister Torsten Schmidt der 1. Gruppe zur Verfügung stellte. Das kam bei der Feiergesellschaft gut an und man fühlte sich in seiner Arbeit und Ausbildung für die Feuerwehr bestätigt. Im Durchschnitt ist die 1. Gruppe die älteste und kleinste Gruppe unserer Wehr. Dies hat sich vor kurzem geändert, denn das Team um Horst Griebel hat 3 neue junge Feuerwehrtalente dazu bekommen. Der Gruppenführer H. Griebel ist guter Dinge die Ausbildungsqualität aber auch die Kameradschaft unter den Männern, wie auch im abgelaufenen Jahr geschehen, weiter hoch zu halten. Auch D. W. Ritzmann, der wieder die Weihnachtsfahrt organisierte und am Abend eine Kiste Bier spendete, ist ein Dankeschön auszusprechen.






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12. November 2011 - Gemeindeübung in Biogasanlage bei Schnega, Bahnhof

Der Brand einer Trocknungsanlage für Gärsubstrat auf dem Gelände der Biogasanlage bei Schnega (Bhf.) am 12. September 2011, gab den Anlass zu der diesjährigen Gemeindeübung der Feuerwehren Billerbeck, Schnega und Lütenthien.

Der Ortsbrandmeister aus Billerbeck Wolfgang Struck und seine Kameraden, die diese Übung ausrichteten, brauchten nicht lange zu überlegen. So erinnerten sie sich an den nicht alltäglichen Einsatz aus dem September dieses Jahres. Struck wollte es genau wissen und rüstete Beobachter der Übung mit Stoppuhren aus. Die eingesetzten Feuerwehrkräfte bauten Ihren Löschangriff und die Wasserversorgung genau so auf, wie es vor rund zwei Monaten im Einsatz geschehen ist. Die Zeitnehmer notierten den Verlauf der Übung sehr genau. Nachdem das Übungsziel erreicht war, trafen sich die Feuerwehrleute am ehemaligen Brandobjekt, um die Aufzeichnungen auszuwerten. Schnell stellte sich heraus, dass es auch besser geht. 

Das damalige Feuer brach an einem Montagabend aus. Schnell wurde es dunkel und die Einsatzbedingungen waren dementsprechend schwierig. Theorie und Praxis können, wie jeder weis, sehr unterschiedlich sein. Die Erfahrungen, die man in dieser Simulation bei Tage erhielt, waren nicht nur für die Führungskräfte wichtig. Die Kameradinnen und Kameraden bauten wieder zurück und begannen den Einsatz mit einer anderen Strategie neu. Und wieder lief die Stoppuhr mit. Die Wasserversorgung wurde zum Beispiel mit einer B-Leitung von einem Hydranten, der sich außerhalb der Anlage befindet, direkt zum Tanklöschfahrzeug, das am Brandobjekt stand, gelegt. Vorher wurde eine Tragkraftspritzenpumpe zur Verstärkung zwischengeschaltet. Ein gelungenes Ergebnis der Übung zeigte sich allein an diesem Beispiel, wo die Einsatzkräfte in Zukunft Zeit gewinnen können.

Nach der Gemeindeübung traf man sich im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Billerbeck und ließ das Geschehene bei einem kleinen Imbiss Revue passieren.

Bildquelle: Andreas Hilbeck





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18. September 2011 - Aktionstag in Neu Tramm mit 2 Teams

Um 09.00 Uhr am Sonntagmorgen trafen sich der Schnegaer Feuerwehrnachwuchs und einige Aktive unserer Wehr am Gerätehaus. Noch ein paar Stunden zuvor, feierten sie ihr jährliches Oktoberfest mit vielen Gästen und Kameraden. Am Morgen jedoch, schlug die Stunde der Jugend. Aufgrund der vielen Kids, konnten wir diesesmal sogar 2 Mannschaften ins Rennen schicken. Im Feuerwehrmuseum angekommen, sorgte nach der Anmeldung erst einmal ein heißer Kaffee für ein wenig Aufmunterung bei dem Ein oder Anderem. Doch schnell waren alle fit und mit vollem Eifer und vor allem Spaß bei der Sache. Alle waren sich einig und kämpften Hand in Hand, um so viele Punkte wie nur möglich einzufahren. Am Ende des Tages belegte die Mannschaft Schnega 2 den 23. Platz und Schnega 1 den 14. Tabellenplatz. Insgesamt nahmen 32 Teams am Aktionstag teil.



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17. September 2011 - Das Oktoberfest unserer Wehr

Mit viel Eifer und Tatendrang unserer Kameradinnen und Kameraden wurde auch dieses Mal unser Oktoberfest organisiert und vorbereitet. Neben einem Paulaner Oktoberfestbierstand, Weißwurst und Leberkäse mit Semmel oder warmen Speckkartoffelsalat, gab es am Samstagabend auch einen DJ, der die Stimmung mit Oktoberfestmusik und später auch mit Tanzmusik zum Kochen brachte. Unser stellvertretender Ortsbrandmeister Bernd Lüder ließ es sich nicht nehmen seine Lederhose aus dem Kleiderschrank zu nehmen, um dem Ganzen den nötigen Respekt zu zollen. Unsere kleinen Gäste konnten sich über den Feuerkörben Stockbrot backen und amüsierten sich auch sonst prächtig. Schwedenfackeln gaben einen weiteren urig schönen Eindruck unseres Festplatzes. Um ca. 03.30 Uhr ist die Veranstaltung beendet gewesen und die letzten Besucher fanden den Weg nach Hause. Die tolle Stimmung war eine schöne Belohnung für die Anstrengungen des Organisationsteams.


 



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04. Juni 2011 - Bierstedt

Viel Spaß und klasse Leistung von Alt und Jung unserer Wehr in Bierstedt!

Unsere Partnerwehr aus Bierstedt (Sachsen-Anhalt) richtete ein nun schon traditionelles Volleyballturnier aus. Natürlich wurde unsere Wehr auch wieder eingeladen. Unser Team setzte sich aus der Jugend und aus Aktiven unserer Wehr zusammen. Als wir jedoch den Austragungsort erreichten, machte sich schon bald eine gewisse Unsicherheit bei unseren Jüngsten breit. Da kam bei dem einen oder anderen Jugendfeuerwehrmitglied der Kommentar in den Sinn, dass da ja nur Erwachsene am Start sind. Denn wir waren der einzige Teilnehmer, der Jugend mit Aktiven paarte. Schnell merkten wir, dass die teilnehmenden Mannschaften die Regeln dieses Sportes ganz genau kannten. Für uns hieß es, diese rasch zu erlernen. Schließlich mussten wir auch als Schiedsrichter andere Partien leiten. Wir kämpften und gaben alles was nur möglich war. Dies bemerkten auch die anderen Teams und Zuschauer, die uns bei den kleinsten Erfolgen unterstützten. Schließlich wurden wir von Spiel zu Spiel immer sicherer und konnten auch wichtige Punkte verbuchen. Letztendlich belegten wir am Ende den letzten Tabellenplatz, der gefühlt allerdings viel höher einzuschätzen war. Der Applaus bei der Siegerehrung gab uns die Bestätigung hierfür. Wir alle hatten sehr viel Spaß und freuen uns auf die nächste Einladung zum nächsten Turnier.









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29. Mai 2011 - Toller Erfolg unserer Kleinsten in Wustrow

Insgesamt 11 Floriangruppen nahmen am SG Zeltlager Lüchow-Wendland  in Wustrow teil. Die Organisatoren wurden von allen teilnehmenden Gruppen für ihre gute Arbeit und die Durchführung des Lagers gelobt. Neben der Verpflegung der Kids und deren Betreuer, gab es auch einen Kiosk, einen Grillstand und eine Cafeteria, die Gäste und Zuschauer nutzen konnten. Die Spiele und der Orientierungsmarsch brachten dem  Feuerwehrnachwuchs nicht nur die nötigen Punkte ein. Nein, sie machten ihnen in der Hauptsache auch noch riesigen Spaß! Deshalb hatten die Schiedsrichter mit den durchweg fair spielenden Floriankindern wenig Arbeit. Eine Siegerehrung am Sonntagmittag war der krönende Abschluss des Zeltlagers. In der Gesamtwertung belegte der Gastgeber Wustrow den 1. Tabellenplatz. Die Freude hierüber war nicht nur bei den Organisatoren riesengroß. Wir möchten hierzu herzlich gratulieren! Kiefen wurde Vizemeister und unsere Nachbarwehr aus Billerbeck erreichte sogar den 3. Platz. Die Kinder aus Billerbeck und Schnega verteilten sich gemeinsam auf zwei Zelte. Umso schöner für alle Beteiligten wurde der 3. und 4. Platz für den Feuerwehrnachwuchs aus Billerbeck und Schnega gefeiert. Als Bonbon durften alle Floriankinder gemeinsam Postkartenluftballons aufsteigen lassen. Die Ballons, die am weitesten fliegen werden, bescheren der jeweiligen Floriangruppe eine Überraschung.







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24. März 2011 DRK Erste Hilfe Ausbildung in Schnega wurde gut angenommen!

Rund 15 Mitbürger unseres Landkreises nahmen an einer  1. Hilfe Ausbildung, die von der Freiwilligen Feuerwehr Schnega in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz an 4 Abenden durchgeführt wurde, teil. So haben verschiedene Altersgruppen aus verschiedenen Gründen dieses Angebot angenommen. Gründe, wie der anstehende Führerschein, die Feuerwehr Ausbildung oder beruflicher Art. Doch es gab auch Teilnehmer, die aus freien Stücken zur Ausbildung kamen, um ihre Kenntnisse wieder aufzufrischen.  Leider ist dieses Bemühen in unserer Gesellschaft nicht selbstverständlich und muss daher hoch bewertet werden! Vielleicht nimmt sich der ein oder andere so etwas zu Herzen.

Natürlich ist da eine gewisse Scheu, wenn man zum Beispiel im Falle eines Unfalls die Ersthilfe durchführen muss. Aber genau da setzt eine solche Ausbildung an. Die Ausbilderinnen und Ausbilder des Deutschen Roten Kreuzes haben eine nicht ganz so einfache Aufgabe. Sie müssen einen bunt zusammen gewürfelten Haufen von Menschen die Scheu nehmen miteinander teils „intime“ Hilfsmaßnahmen durchzuführen. Doch durch eine leicht verständliche und auch lustige Ausbildung, brechen die Ausbilder das Eis. Niemals vorbei gehen heißt die Devise, sondern zumindest Hilfe holen. Besser noch, selbst anpacken und das gelernte so gut wie nur möglich anwenden. Die Lehrgangsteilnehmer lernen in der Schulung, wie sie sich bei verschiedenen Krankheitsbildern verhalten sollen und gewinnen so an Sicherheit. Sicherheit, die im Notfall, auch wenn es in dem einen oder anderen Fall nicht so scheint, Leben retten kann. Gut zu sehen war es am Beispiel einer Kopfverletzung, bei dem die Teilnehmer sich ganz einfach mit einer Kompresse und einem Dreieckstuch gegenseitig notdürftig aber wirksam verbunden haben.

Die Ausbilderin, Sabine Lippe,  lehrte es anschaulich den neugierigen Teilnehmern. Diese machten es ihr mehr oder weniger genauso nach. Wichtig war nicht, dass es so wie bei der Ausbilderin aussah, sondern es war das Ergebnis. Denn jeder Teilnehmer kam zum angestrebten Ziel, egal wie der Kopfverband aussah. Die Wunde wäre fürs Erste versorgt und der Rettungsdienst würde dann mit anschließenden Maßnahmen für eine weitere Behandlung sorgen. Ein Grund mehr nicht weg zu schauen, sondern anzupacken, wenn es sein muss. Wenn wir ehrlich sind, ist doch letztendlich jeder froh, wenn ihm geholfen wird. Die Erste Hilfe Maßnahmen verändern sich stätig, damit wir so leicht und effektiv wie möglich eine 1. Hilfe durchführen können. Daher ist eine regelmäßige Auffrischung der eigenen Kenntnisse sehr wichtig für uns alle!







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26. Februar 2011 - "Deine Zukunft - Feuerwehr“

Am vergangenen Samstag fand im Dörfergemeinschaftshaus Schnega die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Schnega statt. Das vergangene Jahr stand unter dem Motto „Deine Zukunft – Feuerwehr“. Das zeigt den Stellenwert der Jugendarbeit in der Schnegaer Wehr. So begann der Tag in bewährter Tradition mit einer eigenen Versammlung für die Floriankinder und die Jugendfeuerwehr. Hier wurden nur die Jugend betreffenden Themen besprochen und ein Rückblick auf das vergangene Jahr geworfen.

Die Mitgliederentwicklung bei den Kids ist positiv, sagte Florianbetreuerin Birgit Schmidt. So sind heute zwei Kinder mehr in der Floriangruppe als im vergangen Jahr und das obwohl 4 Kinder in die Jugend gewechselt sind. Immer wieder zeigt sich der angebotene Schnuppertag erfolgreich. Die meisten Kinder kommen danach wieder. Die Kinder beschäftigten sich mit Erster Hilfe, Funkübungen und spielerisch mit Feuerwehrtechnik. Aber auch allgemeine Aktivitäten wie Sport, Spiel und Basteln kamen nicht zu kurz.

Auch in der Jugendfeuerwehr sind zurzeit 15 Kinder aktiv. Hier war das Highlight des Jahres sicher die Abnahme der Jugendflamme. Alle teilnehmenden Kinder bestanden mit fast voller Punktzahl und das „trotz großer Aufregung und Tränen vor Lampenfieber“ betonte Jugendwart Thomas Lühring. Die Kinder durften auch bei der diesjährigen Gemeindeübung in der Swinmarkschule Schnega mitwirken und sich als „vermisste Schüler“ aus dem verqualmten Gebäude retten lassen.

Neu zu wählen war turnusmäßig ein neuer Jugendsprecher. Aus dem Amt schied Nicole Hackenbroich aus. Als neue Jugendsprecherin wurde Anna Schulz aus Schnega gewählt die nun zukünftig mit Jana Schmidt die Aufgaben der Jugendsprecher wahrnehmen wird.
 

Am Abend folgte die „große“ Versammlung. Rückblickend war 2010 ein ehr ruhiges Jahr ohne Feuerteufel und trotz des warmen Sommers ohne abbrennende Erntemaschinen. Daneben gehört auch immer mal wieder ein umgestürzter Baum in das Einsatzspektrum der Feuerwehren. Leider traf der Baum in diesem Jahr eine noch unter Spannung stehende Hochspannungsleitung. Diese tanzte dann funkensprühend über die nasse Straße. Leider gehörten in diesem Winter auch zwei Verkehrsunfälle mit schwerverletzen und jeweils einer toten Person dazu. In diesem Zusammenhang betonte Ortsbrandmeister Torsten Schmidt die Wichtigkeit der eingesetzten Notfallsehlsorger, die am Einsatzort die Unfallbeteiligten aber auch die eingesetzten Feuerwehrkräfte betreuen. Nach beiden Unfalleinsätzen fand anschließend im Gerätehaus noch eine Nachbesprechung im Beisein eines Seelsorgers statt. Diese Betreuung sei wichtig, so Schmidt, damit das gesehene und erlebte verarbeitet werden kann.

Dann standen einige Beförderung und Ehrungen auf dem Programm. Zum Löschmeister wurde Thomas Lühring befördert. Für die 40jährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr wurde Herbert Krause aus Schnega und für die 25jährige Zugehörigkeit Thorsten Höft aus Leisten.

Im Anschluss stand die Wahl des stellvertretenden Ortsbrandmeisters an. Dieses Amt bekleidet seit 2002 Bernd Lüder. Torsten Schmidt gab einen kurzen Rückblick auf das gemeinsam erreichte, wie z. B. die Gründung der Floriangruppe, die Beschaffung des Schaum-Wasserwerfers und nicht zuletzt den Bau der neuen Fahrzeughalle. Bernd Lüder wurde mit großer Mehrheit wieder gewählt.

Nach 46jähriger Dienstzeit wurde der Kamerad Dietrich-Wilhelm Ritzmann auf Grund des Erreichens der Altersgrenze von 62 Jahren aus dem aktiven Dienst in die Altersabteilung verabschiedet. Torsten Schmidt betonte „ihm sei nicht wohl dabei, einen noch so rüstigen 62 jährigen Feuerwehrmann mit 46 Jahren Diensterfahrung in den Ruhestand zu schicken“. Aus den verschiedensten Gründen sei es immer schwieriger junge Menschen für das Ehrenamt zu gewinnen. Der demographische Wandel trägt ebenfalls dazu bei, des es in den kommenden Jahren immer schlechter um die Zahl der aktiven Mitglieder bestellt sei. Auch Kreisbrandmeister Uwe Schulz plädierte in seiner Rede für die Anhebung der Altersgrenze, so dass die „zu früh geborenen“ länger im aktiven Dienst bleiben können.Torsten Schmidt schloss die Versammlung mit dem neuen Jahresmotto für 2011: Feuerwehr mach mit.


von li. nach re.: Bernd Lüder, Herbert Krause, Thorsten Höft, Torsten Schmidt


von li. nach re.: Jana Schmidt, Nicole Hackenbroich, Anna Schulz

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11. Dezember 2010 - Die 1. Gruppe besuchte wieder einen Weihnachtsmarkt

Dieses Mal entschieden sich die Kameraden der 1. Gruppe unserer Wehr zum Weihnachtsmarkt nach Celle zu fahren. Schon seit langer Zeit, fahren die Mitglieder der 1. Gruppe mit ihren Familienangehörigen zu einem Weihnachtmarkt, der möglichst gut mit der Bahn zu erreichen ist. Finanziert wird diese Fahrt aus einer Sammelbüchse, die bei jedem Gruppendienst umhergeht und gefüttert werden möchte!

Ausgearbeitet und vorbereitet wurden und werden diese Fahrten vom ehemaligen Gruppenführer Dietrich-Wilhelm Ritzmann, der inzwischen die Feuerwehr und die 1. Gruppe in der Altersabteilung mit Rat und Tat unterstützt. Auch der neue Gruppenführer Horst Griebel hängt sich voll rein und genießt so sicherlich auch zu Recht das Vertrauen seiner Gruppe, so dass die Beteiligung der Kameraden fast bei 100 % lag. Mit dem Zug fuhr man von Schnega Bahnhof über Uelzen nach Celle, da der Weg vom Bahnhof zum Weihnachtsmarkt viel Zeit beanspruchte, bemühte sich die Gruppe im Vorfeld um eine Beförderung mit Großraumtaxen, die auch auf dem Rückweg parat standen. Auf dem Markt ging man dann zum Teil getrennte Wege. Dies stellte aber kein Problem dar. Irgendwo traf man sich wieder und probierte zusammen den Glühwein, Punsch oder Glühbier. Bier ist ein positives Stichwort dieser Weihnachtsfahrt gewesen und wird wohl noch lange in Erinnerung bleiben! Ein Rudel unserer immerlustigen Feuerwehrkameraden fand in einer kleinen Einkaufsstraße eine Kneipe mit dem Namen "Schweine Schulz". Irgendwie wurden die Schnegaer Herren wie von selbst da hinein gezogen. Dies konnte sich keiner erklären. (Wichtig: Den Frauen ging es auch gut, so hatten sie mehrere Möglichkeiten ihren eventuellen Kaufrausch in Celle auszuleben.) In der Kneipe war ein uriger Kneipenwirt, der frisch gezapftes Andechser Bier anbot. Nach ein paar Runden Bier und informativen, sowie lockeren Sprüchen, musste der Wirt leider seinen Gasthof schließen, da er ins Wochenende gehen wollte! So ging es zurück auf die Straße, wo der Regen die Stimmung nur teilweise drückte.

In Schnega wieder angekommen, trafen sich die Teilnehmer im Gerätehaus um bei einer kleinen Nachfeier über die Fahrt zu reden und weiter zu feiern. Alle waren sich sicher, dass die Ausbildung in den Gruppen sehr wichtig sei. Eine Kameradschaftspflege aber auch einen hohen Stellenwert haben sollte. Dies ist in der 1. Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr von Schnega schon immer der Fall gewesen und wird in Zukunft auch so sein.  Vielen Dank für diese Kameradschaft!



Bildquelle: http://www.weihnachtsmarkt-celle.de/

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13. Novemeber 2010 - Dreierballturnier der Floriangruppen Lüchow/Wendland

Zum zweiten Mal fand ein Dreierballturnier für unseren Feuerwehrnachwuchs statt. Hier nahmen nicht nur 12 Floriangruppen aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg teil, sondern auch eine Kinderfeuerwehr aus Bad Bodenteich. Die Kinderfeuerwehr aus dem Landkreis Uelzen steckt im wahrsten Sinne des Wortes noch in den Kinderschuhen und wurde zu dem Turnier eingeladen.  

Wie der Name schon sagt, wird mit drei Softbällen gespielt. Ziel des Spieles ist es, die jeweiligen Gegenspieler mit den Bällen abzuwerfen, so dass diese auf einer Strafbank Platz nehmen müssen! Ein abgeworfener Spieler darf erst dann wieder am Spielgeschehen teilnehmen, wenn ein Mitspieler einen Angriff des Gegners abwehrt, indem er den Ball sicher fängt! Nach einer gewissen Spielzeit wird das Spiel beendet und die Mannschaft, die die meisten Spieler auf dem Spielfeld hat, gilt als Sieger des Matches! Falls es eine Mannschaft schafft alle gegnerischen Mitspieler abzuwerfen, ist das Spiel vorzeitig beendet und somit auch gewonnen. 

Mit viel Spaß und Ergeiz kämpften nicht nur die Kinder um den Titel des Besten! Den Augen vieler Kinder und auch deren erwachsenen Betreuer, sah man förmlich die „Kampfeslust“ an. Vor vielen Besuchern, die zu einer guten Stimmung in der Sporthalle beitrugen, zeigten die Kids was es heißt gewinnen zu wollen. Einige Gruppen hatten nicht genug Spieler dabei. Dies stellte aber kein Problem dar! Man half sich halt gegenseitig aus. Den Kindern war es egal, denn sie gaben alles was sie zu bieten hatten. 

Einen Sieger musste es trotzdem geben!

Die Floriangruppe aus Schnega konnte ihren bereits im Vorjahr errungenen Titel erfolgreich verteidigen und wurde so vor ihrer Nachbarwehr aus Billerbeck Turniersieger. Letztendlich sind alle Teilnehmer ein Sieger solcher Aktionen. Denn Einsatz, Spaß und Freude aller, kann man mit keinem Preis honorieren!








Fotos von Marko Breme!

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12. November 2010 - Die Feuerwehr Lütenthien feiert beachtliche Jubiläen auf ihrer Halbjahresversammlung

-Heinrich Schulz seit 70 Jahren Mitglied der Feuerwehr Lütenthien-

Bei der diesjährigen Halbjahresversammlung der Feuerwehr Lütenthien standen gleich drei Jubiläen im Vordergrund. Der stellv. Gemeindebrandmeister Lüchow-Wendland Horst-Jürgen Schlegel, freute sich besonders den 88 jährigen Heinrich Schulz für seine 70 jährige Mitgliedschaft zu ehren. Schlegel betonte, dass er in seiner Feuerwehrlaufzeit schon etliche Ehrungen vornehmen durfte. Doch eine solche sei auch für ihn eine ganz besondere Ehrung! Heinrich Schulz, der am 01.01.1941 in die Feuerwehr eintrat und hier zum Beispiel über 20 Jahre die Aufgabe des Kleiderwartes inne hatte, präsentierte sich stolz in seiner Original Feuerwehruniform von 1941, die er kurzeitig gegen eine Soldatenuniform eintauschen musste. Mit einem schmunzeln erzählt er, dass er sie aber nicht wie befohlen abgab, sondern bei sich behielt. Dies sei schließlich ein Privileg des Kleiderwartes gewesen! Außerdem lobt er die Qualität der Uniform, die mit der heutigen nicht zu vergleichen sei, denn im Gegensatz zur neuen Uniform, passe ihm die alte Uniform noch immer. Nachdem er im Krieg schwer verwundet wurde, kehrte er wieder in den aktiven Feuerwehrdienst zurück, um mit seinen Kameraden gegen den roten Hahn sinnvoll zu kämpfen. Heinrich Schulz rückte damals noch mit dem Trecker und einer angehängten Handdruckspritze aus. Dies ist für die Kameradinnen und Kameraden von Heute kaum vorstellbar. Er blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück, in der er die Entwicklung und Errungenschaften im Feuerwehrwesen mit Freude und manchmal kritisch betrachtete. Diese Ehrung war aber nicht die einzige an diesen Abend. Denn auch das 50 jährige Jubiläum von Helmut Wehmeyer durfte gebührend gefeiert werden. Wehmeyer wusste von ähnlichen Erinnerungen zu berichten. Ein wenig überrascht war der dritte Jubilar. Mit Ralf Karmienke wurde Lütenthiens Ortsbrandmeister zum 25 jährigen Jubiläum geehrt. Für eine weitere Überraschung sorgten die Kameradinnen und Kameraden der Wehr, die sich ihrer Aufgaben in ihrem Löschbezirk nach wie vor bewusst sind. Sie bedankten sich für die gute Arbeit des Führungsduos Anja Schulze und Ralf Karmienke mit einem kleinen Geschenk. Die Beiden übernahmen erst im März 2009 das Ruder der Freiwilligen Feuerwehr Lütenthien und haben ihre Aufgaben bisher souverän gelöst! Anschließend feierten die Feuerwehrleute mit ihren Familienangehörigen die Jubilare im Dörfergemeinschaftshaus von Schnega.


Von l. nach r.: Horst-Jürgen Schlegel, Helmut Wehmeyer, Heinrich Schulz, Ralf Karmienke und Anja Schulze


Heinrich Schulz erhält seine Auszeich-nung für 70 jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr!


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30. September 2010 - Funk- und Fahrausbildung einmal ganz anders!

Der Ortsbrandmeister Wolfgang Struck von der Freiwilligen Feuerwehr Billerbeck, richtete am Donnerstagabend mit seinen Kameraden eine gelungene Funk- und Fahrausbildung aus! Neben den Nachbarwehren aus Lütenthien und Schnega, nahmen auch Kameraden aus Kortenbeck und Lagendorf vom Altmarkkreis Salzwedel teil.

Nachdem die Funkgeräte auf einen Ausweichkanal umgestellt wurden, bekamen die Einsatzfahrzeuge ihre ersten Koordinaten mitgeteilt. Nun galt es die Wegpunkte zu finden und die Ankunft mit Ortsangabe den Verantwortlichen mitzuteilen. Damit war die Aufgabe aber noch nicht beendet. So sollten die Frauen und Männer vor Ort noch verschiedene Prüfungen ablegen. Neben einem Baumstammsägen, Steine stapeln, Zielhacken oder Seilspringen, galt es unter erschwerten Bedingungen Teelichter anzuzünden und von A nach B zu befördern.

Diese Prüfungen wurden bewertet und notiert. Alle Fahrzeuge mussten die verschiedenen Stationen durchlaufen. Bei jeder gelösten Aufgabe, bekamen die Mitstreiter die Möglichkeit, den Kontrahenten die nächste Koordinate über Funk mitzuteilen. So hatten sie die Verantwortung des Übungsverlaufes übernommen! Die Verantwortlichen schalteten sich nur im Ausnahmefall ein, um den Ablauf der Übung sicher zu koordinieren. Am Ende trafen sich alle im Gerätehaus Billerbeck, um bei einer kleinen Siegerehrung und einem Imbiss, sowie einer anschließenden gemütlichen Runde, über das Erlebte zu erzählen.



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25. September 2010 -Feuer in der Swinmarkschule in Schnega

So hieß am Samstagvormittag ein Einsatzbefehl im Zuge einer Gemeindeübung für die Feuerwehren Lütenthien, Billerbeck und Schnega. Da die Kinder der Grundschule Schnega an diesem Tag einen Projekttag in ihrer Schule besuchten, war sie mit Lehrern und Schulkindern voll besetzt. Die Lehrer wussten, dass eine Übung stattfinden sollte. Die Kinder hingegen ahnten jedoch nichts! Es war also interessant zu sehen, wie die Kinder reagieren würden, wenn sie auf einmal mit verqualmten Rettungswegen und einer Rettung über die Fenster und den Außentreppen konfrontiert werden. Als die ersten Einsatzkräfte an der Schule eintrafen, trat dichter Rauch aus den Fenstern im Obergeschoss. Die Einsatzleitung entschied die Menschenrettung in den Vordergrund zu stellen. Sofort wurde die SEG und weitere Verstärkung angefordert. Insgesamt 6 Atemschutzgeräteträgertrupps rüsteten sich aus, um die Kinder und Lehrer aus dem Obergeschoss zu befreien. Die Evakuierung im unteren Geschoss lief sicher und geordnet. Die Lehrer führten ihre Kinder souverän und ruhig zur Sammelstelle, die sich am Sportplatz befand. Hier wurde die Vollzähligkeit geprüft und an die Einsatzleitung gemeldet. Nachdem der Hausmeister Kinder ins Freie brachte, rannte dieser wieder in das „brennende Gebäude“ und musste schließlich gesucht und gerettet werden. Die Mutter eines inder Schule vermissten Kindes wurde von mehreren Feuerwehrkameraden zurück gehalten und anschließend betreut! Eine verletzte Frau musste mit einer Trage über die Außentreppe getragen werden. Über Steckleitern drangen die Kameradinnen und Kameraden in Räume vor, die nur über die Fenster zu erreichen waren. Die Jugendfeuerwehr aus Schnega hatte die Aufgabe sich als verängstigte Kinder zu tarnen, die sich z. B. im Keller vor den Flammen und Rauchgasen in Sicherheit bringen wollten. Durch zwei Nebelmaschinen, die von der Samtgemeinde gestellt wurden, war das Schulgebäude so stark vernebelt, dass die Atemschutztrupps nur geringe Sichtweiten hatten. Das Atmen viel den Opfern wegen der Vernebelung nicht leicht und so waren sie froh, als sie nach der Rettung im Freien waren! Am Schluss der Übung, stellten einige Kinder aufgeregt Fragen an die Feuerwehrleute. Bei einer anschließenden Manöverkritik, zeigten sich die Verantwortlichen der Schule und der Feuerwehren erfreut über die gelungene Übung. Alle Personen wurden gefunden und konnten schnell gerettet werden. Danach gab es für die Feuerwehrkameradinnen und Kameraden einen kleinen Imbiss in der Schule.







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Ein Wochenende für die Zukunft unserer Freiwilligen Feuerwehren

Am vergangenen Wochenende hatten eine Kameradin und ein Kamerad der Feuerwehr Schnega die Möglichkeit,  ihren Landkreis bei einem Seminar für Betreuer/innen von Kinderfeuerwehren zu vertreten. Angeboten wird dieses Grundlagenseminar von der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr des Landesfeuerwehrverbandes e. V. Von Cuxhaven bis Göttingen kamen die verschiedenen ca. 30 Teilnehmer/innen. So unterschiedlich die Herkunftsorte auch waren, sind sie sich bei der Frage ihrer Aufgaben und Verantwortung in der Kinderfeuerwehr immer einig gewesen. Nach der Begrüßung durch die Lehrgangsleiterin Silke Weibels, die nicht nur bei der Feuerwehr ihre Erfahrungen und Ideen mit Kindern sammelt und dies mit viel Eifer und Freude an Gleichgesinnte weiter gibt, brach sie die erste Scheu mit ein paar kleinen Spielen und das Vorstellen der Freiwilligen im Zuge von kurzen Interviews untereinander. Die Seminarteilnehmer waren sich dessen bewusst, lernten aber auch, dass sie nun die Chance haben, die Qualität der Arbeit mit dem jüngsten Feuerwehrnachwuchs zu steigern. Das heißt im Endeffekt, dass die Kinderfeuerwehrdienste interessanter und lustiger gestaltet werden können und so die Motivation der Kinder gefördert wird. Das tolle daran ist, dass dies teilweise mit einfachen Mitteln und Eigeninitiative von den Betreuern der Feuerwehren möglich sein dürfte. Der erste oder vielleicht auch zweite Schritt ist mit diesem Seminar gemacht. Gerade für Feuerwehren, die noch am Anfang stehen oder eine Kinderfeuerwehr gründen wollen, ist diese Fortbildung sehr empfehlenswert. Auch im Außenbereich fanden Spiele statt, die eigentlich für die Kinderbetreuung gedacht waren. Doch schnell vergaßen die Kameradinnen und Kameraden wozu sie in Gailhof im Jugend-, Gäste- und Seminarhaus waren, denn mit viel Spaß und Einsatz rannten und taktierten sie gemeinsam über den Platz und lernten so weitere Kinderspiele kennen. Die Theorie kam natürlich auch nicht zu kurz. Neben der Unfallverhütung, rechtlichen Grundlagen, Dienstplangestaltungen, Basteltipps und Experimenten mit Feuer, wurde auch die Elternarbeit erläutert. Ein Selbstläufer war der Erfahrungsaustausch der Mitglieder, die sich alle mehr oder weniger ähnelten. Letztendlich fand sich ein eingeschworener Lehrgang auch bei einem gemütlichen Grillabend zusammen und beendete so einen langen Seminartag mit einem „Wir-Gefühl“. Nun gilt es das Gelernte in den verschiedenen Ortsfeuerwehren umzusetzen, denn wenn die Kinder, die Floriangruppen und Jugendfeuerwehren bis hin zum aktiven Dienst durchlaufen, ist ein Erhalt der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis einfacher.





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Oh heiliger St. Florian
Neues Unikate für das Feuerwehrmuseum

fri Neu Tramm. Das Historische Feuerwehrmuseum Neu Tramm (Landkreis Lüchow-Dannenberg) ist wieder einmal um ein Unikat reicher. Seit wenigen Tagen zieht in dessen Eingangsbereich eine Sankt Florian-Skulptur die Blicke auf sich. Die 1954 in der Oberpfalz (Bayern) geschaffene Figur ist eine Schöpfung des Bildhauers Johannes Ernst Born. Das Kunstwerk wurde nun von dessem Sohn, Dr. Rainer Born aus Schnega, durch Vermittlung von Bernd Lüder, Geschäftsführer des Kreisfeuerwehrverbandes, an das Museum übergeben.

Der in Dresden und in der Oberpfalz wirkende Künstler Born schuf bis zu seinem Tod 1958 vor allem Großplastiken und Reliefs für öffentliche Gebäude und Anlagen. Für seine Darstellung des heiligen Florian ist das Feuerwehrmuseum nach Aussagen seines Sohnes der richtige Ort: „Das ist ein schöner Platz. Ganz im Sinne meines Vaters, der seine Skulpturen der Öffentlichkeit zugänglich machen wollte.“

Florian war ein zum christlichen Glauben übergetretener römischer Beamter. Weil er sich weigerte, den Römern zu huldigen, wurde er unter Ehr- und Pensionsverlust Römer. Als einer Gruppe Christen andernorts der Prozess gemacht werden sollte, reiste Florian trotzdem an um ihnen zu helfen. Er wurde jedoch auf Befehl des römischen verhaftet und mit seinen Glaubensgenossen zum Tode verurteilt. Das Urteil soll am 4. Mai 304 vollstreckt worden sein. Dem Märtyrer wurden, so heißt es in Schriften, mit geschärften Eisen die Schulterblätter zerschlagen, anschließend sei Florian mit einem um den Hals in der ertränkt worden.

Über sein Sterben gibt es jedoch verschiedene Versionen. Nach der Legende soll er erschlagen worden sein. Unweit seines Todesortes entsprang eine heute noch ergiebige Quelle, der Heilkraft zugesprochen wird. Dieses Wasser füllten Gläubige in Säcke aus Ziegenleder und nahmen es mit.

Im Mittelalter wurde der heilige Florian schließlich zum Schutzpatron. Er wird seither aber nicht nur zum Schutz vor Feuer angerufen. ä und Schornsteinfeger, Bierbrauer und Gärtner, Töpfer, Schmiede und Seifensieder sowie Länder und Städte rufen den Heiligen an. In Deutschland werden die Teilnehmer im Funkverkehr der Blauröcke seit 40 Jahren mit dem Namen des Märtyrers bezeichnet und unter „Floriansjünger“ kann sich auch jeder etwas vorstellen. Florian wird zum Schutz und zur Hilfe gegen Feuer- und Brandgefahren, Kämpfe, Stürme, Unfruchtbarkeit der Felder sowie große Dürre angerufen. Weite Verbreitung fand der vermutlich ironisch gemeinte Spruch von einer : „Heiliger Sankt Florian, verschon mein Haus, zünd andre an!“

In Darstellungen ist der Heilige meist als Röhmer mit Fahne, Wasserkübel und manchmal auch mit einem Mühlstein am Hals zu finden. Der Bildhauer Born ist mit seiner nun in Neu Tramm stehenden Skulptur zur Darstellung mit einem Trinksack zurückgekehrt.

Unmittelbar vor der Übergabe des Schutzheiligen der Feuerwehrleute fand eine Mitgliederversammlung des Museums-Trägervereines statt. Dabei gab es wenig Veränderungen. Kreisbrandmeister Uwe Schulz bleibt für die nächsten vier Jahre Vorsitzender, Petra Steckelberg Schatzmeisterin und Holger Bannöhr Kassenführer. Die Leitung des Museums liegt auch weiterhin in den bewährten Händen von Jürgen Linde. Für den ehemaligen Ersten Kreisrat Martin Schultz tritt Karl-Christian Schlenker die Nachfolge an.

Text und Bild: Johann Fritsch

Museumsleiter Jürgen Linde, Dr. Rainer Born und Bernd Lüder (v.l.n.r.) mit dem Unikat


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17. April 2010 - Jugendflammenabnahme Stufe I in Schnega

Kürzlich fand in Schnega die jährliche Abnahme der Jugendflamme statt. In diesem Jahr nahmen 42 Jugendfeuerwehrkinder von den Wehren Bergen an der Dumme, Billerbeck, Clenze, Lemgow, Schnega, Woltersdorf, Wustrow und Hitzacker teil. Die Kinder mussten 6 Stationen durchlaufen. So sollten Sie wissen, wie man einen Notruf absetzt und was dabei zu beachten sei. Auch wurde ihr technisches Wissen abgefordert, indem Sie z. B. die verschiedenen Längen und Durchmesser einzelner Druck- oder Saugschläuche benannten. Zudem mussten die Kids die Aufgaben vom Verteiler und Strahlrohren erläutern. Auch die Verkehrssicherheit war bei der Abnahme zur Jugendflamme ein Thema. Die meisten Probleme traten jedoch bei den vielen Knoten auf, wo selbst erfahrene Feuerwehrleute oft Probleme haben, da Sie viel zu selten angewandt werden. Doch mit Geduld und ein paar kleinen Tipps der Prüfer, die sich aus den einzelnen Jugendfeuerwehrwarten rekrutierten, bestand der Feuerwehrnachwuchs alle Stationen mit Bravour. Kinder, die ihre Prüfung abgelegt haben, hatten danach sogar die Möglichkeit Tischfussball, oder mit dem Ball zu spielen. So wurde keinem langweilig und jeder hatte seinen Spaß. Die Fachbereichsleiterin der Jugendflamme Andrea Neuschulz-Juskowiak zeigte sich erfreut über den Verlauf der Veranstaltung und natürlich den erfolgreichen Abschluss aller ihrer 42 Schützlinge. Ein besonderer Dank gilt auch der gastgebenden Wehr aus Schnega um Ortsbrandmeister Torsten Schmidt, der neben den Örtlichkeiten und technischem Gerät auch kurz entschlossen den Teilnehmern Getränke und einen kleinen Imbiss zur Verfügung stellte.







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Comeback der Altersabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Schnega

Jüngst trafen sich die Kameraden der Altersabteilung aus Schnega im Gerätehaus. Ortsbrandmeister Torsten Schmidt erklärte ihnen welche Möglichkeiten sie haben, die aktiven Kameraden der Wehr durch die Altersabteilung zu unterstützen. Schnell stellte sich heraus, dass das einigen Kameraden gar nicht bewusst war. So können die „alten Hasen“ nicht nur bei Versammlungen, Fahrzeugüberführungen, Festumzügen oder Arbeiten am und im Gerätehaus helfen. Sie haben auch die Chance die Aktiven zu unterstützen, falls die Sirene heult. Am Beispiel der Tagesbereitschaft macht es T. Schmidt den Kameraden deutlich. Denn das Tanklöschfahrzeug oder auch das Löschgruppenfahrzeug ist von vielen jungen Feuerwehrleuten nicht zu fahren, da die Fahrerlaubnis fehlt. Das Funkgerät könne dann auch von Alterskameraden überwacht werden. Außerdem kann die große Erfahrung der Mitglieder der Altersabteilung im Einsatzfalle eine wichtige Rolle spielen. Schmidt schlug diese Möglichkeiten vor, erinnerte dabei aber an die Richtlinie zum Thema Altersabteilung der Feuerwehr, ausgegeben von der Feuerwehr-Unfallkasse Niedersachsen. Wird also auf Veranlassung von Führungskräften der Feuerwehr ein Angehöriger der Altersabteilung zu aktiven Dienstleistungen herangezogen, besteht Versicherungsschutz durch die Feuerwehrunfallkasse Niedersachsen. Die Führungskraft muss allerdings sicher sein, dass die ausgeübte aktive Diensthandlung nicht in einem krassen Missverhältnis zur körperlichen Verfassung des Alterskameraden steht.

Auch die Kameradschaftspflege darf nicht zu kurz kommen, stellten die Feuerwehrleute klar. Idealerweise wechselt in diesem Jahr Dietrich-Wilhelm Ritzmann in die Altersabteilung. Ritzmann hat auf diesem Gebiet schon viele Erfahrungen gesammelt. So gilt es Ausflugs- und Besichtigungsfahrten zu planen und durchzuführen. Ein Ziel könnte zum Beispiel die Leitstelle in Lüchow sein. Alle Anwesenden waren sich einig die Altersabeilung wieder aufleben zu lassen. Es wurden auch gleich Nägel mit Köpfen gemacht und Ulrich Schmidt zum Gruppenführer der Altersabteilung von den Mitgliedern bestimmt. U. Schmidt lies sich nicht lange bitten und vereinbarte auch gleich ein nächstes Treffen der Altersabteilung. In diesen Zeiten kann eine Unterstützung der Altersabteilung unheimlich wichtig für die Aktiven der Feuerwehr Schnega sein.



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13. März 2010 - Jahreshauptversammlungen der Feuerwehr Schnega

Dietrich-Wilhelm Ritzmann verlässt in diesem Jahr den aktiven Dienst und Jana Schmidt ist die neue Jugendsprecherin

Auch in diesem Jahr gab es in Schnega wieder zwei Jahreshauptversammlungen an einem Tag. Am Vormittag fand im Dörfergemeinschaftshaus die Versammlung der Floriankinder und der Jugendfeuerwehr statt. Nachdem Ortsbrandmeister Torsten Schmidt die Gäste und Mitglieder begrüßte, trugen die Floriangruppenwartin Maren Pollehn und die Jugendfeuerwehrwartin Birgit Schmidt ihre Jahresabschlussberichte vor. So berichteten Sie über die einzelnen Ausbildungsdienste, Spiele- und Bastelnachmittage, sowie diversen sportlichen Aktivitäten. Die Floriangruppe leistete 1717,5 Stunden für die Feuerwehr Schnega ab. Für die Betreuung der Floriankids vielen zusätzlich 487,5 Stunden an. Auch die Weihnachtsbaumsammelaktion, die zusammen mit der Jugendfeuerwehr durchgeführt wurde, machte den Kindern viel Spaß und durch die gesammelten Spenden, konnten weitere Vorhaben durchgeführt werden. So besuchte man zum Beispiel zusammen mit der Jugend das Badeland in Wolfsburg, wo wieder auch einige Eltern die Betreuer unterstützten. Auch bei verschiedenen Wettkämpfen nahm der Nachwuchs erfolgreich teil. Beim Kreisfloriancamp in Bergen/Dumme und beim Samtgemeindewettbewerb in Schweskau erreichte man den 2. Platz. Den 1. Tabellenplatz konnte sie bei den Gartower Wettkämpfen und einem Dreierballturnier in Lüchow erkämpfen. Beim Kreisfeuerwehrtag in Woltersburg belegten die Feuerwehrkinder den 3. Platz. Die Jugendfeuerwehr  erbrachte 657 Stunden mit Feuerwehrtechnischer Ausbildung und 1. Hilfe. 621 Stunden vielen für allgemeine Kinder und Jugendarbeit an. Zusätzlich fielen für Vorbereitungen und Versammlungen  230 Stunden an. Um für den SG Wettkampf zu üben, tat die Jugend sich mit der Billerbecker Jugendfeuerwehr zusammen. So belegten sie den 5. Platz beim SG Feuerwehrtag. Außerdem belegten sie den 8. Platz beim Spiel ohne Grenzen in Bösel. T. Schmidt stellte noch einmal die ausgezeichnete Zusammenarbeit bei der Jugendarbeit mit seinen Nachbarwehren aus Billerbeck und Lütenthien in den Vordergrund und lobte sie sehr!  Auf der Versammlung wurde Jana Schmidt zur neuen Jugendsprecherin gewählt, die Markus Pollehn ablöste und nun Nicole Hackenbroich unterstützen wird. 

Am Abend fand dann die Jahreshauptversammlung der „großen“ Feuerwehrleute statt. Nach der Begrüßung der Gäste, passiven und aktiven Mitglieder der Wehr, eröffnet Torsten Schmidt die 84. Jahreshauptversammlung. Zunächst erinnerte Schmidt an den Höhepunkt des vergangenen Jahres. Im Mai konnte endlich die neue Fahrzeughalle mit 175 geladenen Gästen eingeweiht werden.  

Leider konnte die Wehr in 2009 keine Wettkampfgruppe stellen, da viele der jungen Aktiven nur noch am Wochenende vor Ort, oder beruflich so stark eingebunden sind, dass sie keine Zeit für die Wettkampfgruppe fanden. Jetzt wurde allerdings ein neuer Anfang gemacht und so blickt man zuversichtlich in die Zukunft und hofft, dass eine neu formierte Wettkampfgruppe an den Start gehen wird. Im vergangenen Jahr rückte die Wehr zu 15 Brandeinsätzen aus, darunter auch 3 Wohnungsbrände und 11 Hilfeleistungen. Dazu kommen noch zahlreiche Wehr- und Ausbildungsdienste bei denen die aktiven Mitglieder über 1000 Stunden leisteten. Insgesamt erbrachten die Freiwilligen der Feuerwehr Schnega 3711 Stunden zum Wohle unserer Mitmenschen.  

Nun ehrte der stellvertretende Gemeindebrandmeister Horst Jürgen Schlägel die Kameraden Günther Harms für 50jährige und Dieter Richter für 40jährige Mitgliedschaft sowie Ulrich Lühring und Dieter Bormann für 40jährigen Dienst im Feuerlöschwesen. Befördert wurden Maximilian Neumann-John zum Feuerwehrmann, Hauke Struck zum Oberfeuerwehrmann, und Thomas Lühring zum 1. Hauptfeuerwehrmann. Nachträglich wurden Karsten Schulz zum Oberfeuerwehrmann und Mirko Napiralla zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Auch der 2. Mann der Feuerwehr Schnega, Bernd Lüder, durfte sich über eine Beförderung freuen. Er wurde von Horst Jürgen Schlägel zum Brandmeister befördert. Am Ende bat Schmidt noch Dietrich-Wilhelm Ritzmann nach vorne. D. W. Ritzmann erreicht in diesem Jahr das 62. Lebensjahr und muss damit der zurzeit gültigen Altersgrenze sein Tribut zollen und den aktiven Dienst beenden. Er bat bereits jetzt um Entlassung aus seinen Ämtern, damit seine Nachfolger ihr Amt nicht mitten im Jahr antreten müssen. Ritzmann war 34 Jahre im Kommando und zuletzt Gruppenführer und Sicherheitsbeauftragter. Schmidt dankte ihm für die langjährige Arbeit und Unterstützung. Nachfolger als Gruppenführer ist Horst Griebel, neuer Sicherheitsbeauftragter wird Wolfgang Struck. 

Das Schlusswort lag beim stellvertretenden Ortsbrandmeister Bernd Lüder. Er stellte anschaulich dar, wie wichtig eine richtige Schutzausrüstung für Feuerwehrleute sei. Kürzlich wurde ein Ratsmitglied der Samtgemeinde Lüchow mit der Aufforderung zitiert, dass die Ortsbrandmeister genau prüfen sollten, für wen in der Wehr die 700 Euro teure Schutzausrüstung angeschafft werden sollte. Wenige Tage später gab es einen Bericht über die Rettung einer alten Dame aus ihrer brennenden Wohnung. Diese Rettung wäre ohne die entsprechende Schutzkleidung nicht möglich gewesen. So sollte bei Entscheidungen dieser Art, der Gedanke an die Sicherheit der Einsatzkräfte immer im Fordergrund stehen und nicht aus finanziellen Gründen aus den Augen verloren werden.

An einem weiteren Beispiel verdeutlichte Lüder diese Problematik. Denn vor einigen Monaten wurde im Nordkreis ein neues Löschfahrzeug in den Dienst gestellt! Die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr unterstützten diese Beschaffung mit sage und schreibe 20.000,00 €, um ein neues Fahrzeug zu bekommen, welches den Anforderungen für die nächsten 30 Jahre gerecht wird. In der Gemeinde Schnega sind sowohl in Billerbeck als auch in Schnega erhebliche Eigenleistungen erbracht worden, um Einstellplätze für die Einsatzfahrzeuge zu erstellen. Feuerwehrleute sind offensichtlicht nicht nur bereit an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr bereit zu sein, um dem Nächsten zu helfen und ihre Gesundheit und eventuell noch mehr auf das Spiel zu setzen, sondern sie bezahlen auch dafür.


links Jana Schmidt mit Nicol Hackenbroich


Diedrich- Wilhelm Ritzmann hält seine letzte Ansprache vor der Versammlung in seinem Amt


Die geehrten und beförderten Kameraden stellen sich der "Presse"

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07. März 2010 - Die Freiwillige Feuerwehr Schnega feierte 20 Jahre Partnerschaft mit seinen Kameraden aus Bierstedt

Zur 20. Jahresfeier trafen sich Abordnungen der Wehren aus Bierstedt und Schnega im Swinmark-Grenzlandmuseum Göhr zu einem Sektempfang und einer Museumsführung. Nachdem Deutschland wieder vereint war, stellten die Kameraden aus Bierstedt über Umwege den Kontakt mit den Verantwortlichen der Feuerwehr Schnega her. Schnell einigte man sich damals auf eine Partnerschaft! Nach der Begrüßung vom Ortsbrandmeister Torsten Schmidt und einem kurzen Resümee über die zurückliegenden Jahre und der feierlichen Übergabe von Gastgeschenken, hatten die Kameradinnen und Kameraden die Möglichkeit die Vergangenheit im Grenzlandmuseum wieder aufleben zu lassen. Interessiert verfolgten die Versammelten die anschließende Führung von Dietrich-Wilhelm Ritzmann, der das Museum in einem ehemaligen Trecker- und Maschinengebäude mit viel Eifer und Arbeit 1998 aufbaute. Hier wurden den Kameraden aus Bierstedt Dinge gezeigt, die sie in der damaligen DDR nicht sehen konnten und durften, da Sie ohne besondere Genehmigung gar keine Möglichkeit hatten das Grenzgebiet zu betreten. Original-DDR-Sperranlagen mit Grenzzäunen, Grenzsteinen und einer Grenzboje erstaunten nicht nur die Gäste sondern auch die Gastgeber. D. W. Ritzmann befasst sich schon sein halbes Leben mit diesem Thema und wusste über so manche gefährliche Begegnung am Grenzzaun zu berichten. Selber auch in der Freiwilligen Feuerwehr aktiv, bedrohte ihn und die anderen Kameraden damals bei einem Waldbrand im Grenzbereich ein Grenzsoldat indirekt mit seiner Dienstwaffe und forderte sie so auf kein Wasser Marsch zu geben. So blieb den Einsatzkräften aus dem „Westen“ nur abzuwarten, bis die Kameraden aus Salzwedel eintrafen, um dann das Feuer mit Ostdeutschem Wasser zu bekämpfen! Eben genau dieser Soldat besuchte im letzten Jahr das Grenzlandmuseum und stellte sich „unangenehmen“ Fragen, die er dann aber auch beantwortete.  Natürlich sind jetzt die Wogen geglättet und man unterhält sich über die Vergangenheit und lässt sie Geschichte bleiben. Nach diesen interessanten  Erfahrungen gingen die Feierlichkeiten bei einem Brunch im Gerätehaus der Feuerwehr Schnega weiter und so wurden alte und aktuelle Geschichten ausgetauscht. Alle waren sich einig, dass die Partnerschaft auch in den nächsten Jahren gefördert und gehalten werden soll.

Ortsbrandmeister Torsten Schmidt  überreicht Detlev Lüthe aus Bierstedt  ein Dankeschön und eine Erinnerung an diesen Tag


Dietrich-Wilhelm Ritzmann erklärt die Grenzanlagen, die für Kleinwild kein Problem darstellten


Feierlichkeiten im Gerätehaus von Schnega der Kameradinnen und Kameraden aus Bierstedt und Schnega

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27. Februar 2010 Aus und Weiterbildung im Bereich der Überdruckventilation für Feuerwehren im Südkreis -Frischer Wind in Clenze-

Das war das Motto des Übungstages einiger Freiwilligen Feuerwehren des Südkreises, die mit einem Drucklüfter ausgerüstet sind oder die Anschaffung planen. Neben der gastgebenden Wehr aus Clenze, nahmen noch die Kameradinnen und Kameraden aus Kiefen, Bergen/Dumme und aus Schnega teil. Mit gemischten Erwartungen sind die ca. 30 Feuerwehrleute am Samstagmorgen zur Ausbildung erschienen. Was sollte es denn schon so viel Neues über ein Gerät zu lernen geben, welches man doch relativ selten zur Brandbekämpfung einsetzt. Der bei einigen Feuerwehren über Jahre „fest eingesessene“ Gedanke keine Luft in ein Feuer ein zu bringen sollte hier neu überdacht werden.

Die Ausbildung leitete Torsten Bodensiek, er arbeitet bei einer Werkfeuerwehr eines großen deutschen Automobilkonzerns. Hier wird auch ein mobiler Großventilator eingesetzt.

Der Großventilator ist aufgrund der Ausmaße der Produktion  und Fertigungshallen so groß, dass er auf einem speziellen Feuerwehrfahrzeug vorgehalten wird. Da der Gerätewart der Feuerwehr Clenze bei einer Weiterbildung den Kameraden Torsten Bodensiek kennenlernte und mit ihm ins Gespräch kam, ist diese Ausbildung zustande gekommen. Dieser Freundschaftsdienst von Torsten Bodensiek ermöglicht also die interessante Aus und Fortbildung. 

Zusammen mit den Ausbildungsteilnehmern erarbeitet er verschiedene Einsatzmöglichkeiten der Überdruckventilation. Bisher wurde der Druckbelüfter nur zum belüften verqualmter Räume oder Gebäude nach einem Einsatz genutzt. Weitere Einsatzmöglichkeiten bringt die taktische Ventilation. Hierbei wird das mobile Ventilationsgerät so eingesetzt, dass das Feuer und die Rauchgase so wenig Schaden wie möglich anrichten. Die Gefahren für die Einsatzkräfte werden beim Angriff minimiert, da die Sicht besser ist und heißer Wasserdampf von Ihnen fern gehalten werden kann. So kann man auch schneller und gezielter Personen retten und das Feuer bekämpfen. Außerdem gab er den Feuerwehrleuten weitere wichtige Tipps mit auf den Weg. Es gibt viele Möglichkeiten im Einsatz für die Atemschutzgeräteträger und andere Einsatzkräfte, den Schaden durch ihre Handlungen so gering wie möglich zu halten. Bei besserer Sicht sind möglicherweise Alternativen zu herkömmlichen Vorgehensweisen erkennbar.

Torsten Bodensiek eignete sich Erfahrungen unter anderem in der Schweiz an, die führend auf dem Gebiet der Einsatzstellen Ventilation ist. Er zeigte den Feuerwehrleuten mit einfachen praxisorientierten Beispielen, an Hand von theoretischen Erläuterungen und Einsatzvideos, wie effektiv das Arbeiten mit den Überdruckventilatoren in verschiedenen Einsatzfällen sein kann. Dadurch, dass gleich 4 Feuerwehren an dieser Ausbildung teilnahmen, stellte sich heraus, dass nicht jede Wehr den gleichen Druckbelüfter besitzt. So gibt es Unterschiede in der Wirkung der Ventilatoren, die man beim Einsatz der Druckbelüfter unbedingt wissen sollte. Wichtig für alle Beteiligten an diesen Übungstag war die Erkenntnis,  dieselbe „Sprache“ an der Einsatzstelle zu sprechen und den Mut zu besitzen den Druckbelüfter einzusetzen, um erfolgreich gegen das Feuer und die Brandgase anzukämpfen, um so den Gesamtschaden zu reduzieren. Alle Kameradinnen und Kameraden waren von dieser Schulung begeistert und versuchen, die neuen Erkenntnisse bei den zukünftigen Einsätzen umzusetzen, um noch sicherer und effektiver zu arbeiten. Ein besonderer Dank gilt nicht nur dem Dozenten, sondern auch der Samtgemeinde, die diese Tagesschulung finanziell unterstützte.


T. Bodensiek erklärt die verschieden Wirkungsweisen der Druckbelüfter


Die Rauchgase müssen raus!

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16. Januar 2010 - Nach der Arbeit kam das Vergnügen

Weihnachtsbaumsammelaktion war ein voller Erfolg

Am vergangenen Samstagmittag trafen sich die Betreuer und der Feuerwehrnachwuchs aus Schnega, um wie jedes Jahr die Weihnachtsbäume im Ort gegen eine kleine Spende abzuholen. Ausgerüstet mit einem Traktor sammelten sie zwei Anhänger voll Christbäume in den Straßen von Schnega ein. Warm eingepackt in ihre Schneeanzüge klingelten die Kids bei den Mitbürgern, die sich vorher bei der Feuerwehr gemeldet haben. Danach wurden letzte Vorbereitungen für die anschließende Christbaumparty am Abend getroffen. Hier sollten dann die Weihnachtsbäume verbrannt werden und für die nötige Wärme sorgen. Das winterliche Wetter mit viel Schnee versprach Spaß für Groß und Klein. Nach und nach kamen immer mehr Interessierte zur Party, um Ihren Christbaum brennen zu sehen. Zum kleinen Preis wurde den Gästen von Kakao über Punsch bis hin zu Glühwein und Bratwurst vieles für das leibliche Wohl angeboten. Da dieser Tag den Kindern der Feuerwehr galt, hatten sie sogar alles frei. Nachdem sich das Weihnachtsbaumfeuer dem Ende zu neigte, wurde die Feier in die dafür vorbereitete alte Fahrzeughalle verlegt. Bei Musik und gemütlichem Zusammensitzen, ging die Feier noch bis in die Nacht hinein. Die Feuerwehr Schnega und deren Nachwuchs bedanken sich bei allen die gespendet haben und den Gästen für die finanzielle Unterstützung. So freut man sich schon auf die nächste Christbaumparty 2011.





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05. Dezember 2009 - Zum Jahresabschluss richtete die Freiwillige Feuerwehr Schnega eine Gemeindeübung aus

Bei der Begrüßung am Gerätehaus durch den Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Schnega Torsten Schmidt, erfuhr deren Stellvertreter Bernd Lüder, dass er Einsatzleiter der Gemeindeübung sei. Etwas überrascht aber auch mit Vorfreude nahm er sich dieser Aufgabe an. Wenige Minuten später erfuhren die ahnungslosen Feuerwehrkräfte aus Lütenthien, Billerbeck und Schnega über Funk ihren Einsatzort. In der Langestr. sollte ein Wohnhausbrand wüten. Sofort rüsteten sich die Atemschutzgeräteträger schon während der Fahrt mit ihren Pressluftgeräten aus. Am Einsatzort angekommen, hörten die Feuerwehrleute laute Hilferufe aus dem Haus. Teilweise zeigte sich eine im verqualmten Gebäude zurückgebliebene Person am Fenster. Fragen beantwortete der im Brandobjekt eingeschlossene Mann aufgeregt und panisch. So konnte der Einsatzleiter keine genauen Erkenntnisse über die Anzahl der im Gebäude befindlichen Menschen erlangen. Daher mussten die unter PA ausgerüsteten Angriffstrupps neben der Brandbekämpfung das Gebäude nach weiteren Personen absuchen. Insgesamt 4 Trupps aller Wehren waren daran beteiligt und konnten schließlich 2 Personen retten. Das fiktive Feuer war schwer in den Griff zu bekommen, daher wurden die Drehleitern aus Lüchow und Dannenberg vom Einsatzleiter nachalarmiert. Da die Langestr. die Ortsdurchfahrt von Schnega ist, musste die Einsatzstelle, die Kameradinnen und Kameraden, sowie das technische Gerät entsprechend gesichert werden. Mehrere Schlauchbrücken ermöglichten außerdem einen reibungslosen Straßenverkehr. Nach der Übung fand im Schnegaer Gerätehaus eine kurze Manöverkritik statt. Die Teilnehmer waren sich einig, dass auch diese Übung zur Einsatzqualität und Sicherheit unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger beigetragen hat. Nach einer Verpflegung mit Bockwurst und Getränken, gingen die Teilnehmer dann in ihr verdientes Wochenende.


Sichtlich erfreut über die eintreffenden Retter stand unser Ortsbrandmeister am Fenster des Brandobjektes. Vorher schrie er lauthals um Hilfe!


Die Leiter wurde schnell in Stellung gebracht und der AGT Trupp bekam seinen Auftrag!


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