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Eine Fotogalerie findet Ihr unter folgendem Link:

http://picasaweb.google.de/FeuerwehrSchnega

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Oh heiliger St. Florian
Neues Unikate für das Feuerwehrmuseum

fri Neu Tramm. Das Historische Feuerwehrmuseum Neu Tramm (Landkreis Lüchow-Dannenberg) ist wieder einmal um ein Unikat reicher. Seit wenigen Tagen zieht in dessen Eingangsbereich eine Sankt Florian-Skulptur die Blicke auf sich. Die 1954 in der Oberpfalz (Bayern) geschaffene Figur ist eine Schöpfung des Bildhauers Johannes Ernst Born. Das Kunstwerk wurde nun von dessem Sohn, Dr. Rainer Born aus Schnega, durch Vermittlung von Bernd Lüder, Geschäftsführer des Kreisfeuerwehrverbandes, an das Museum übergeben.

Der in Dresden und in der Oberpfalz wirkende Künstler Born schuf bis zu seinem Tod 1958 vor allem Großplastiken und Reliefs für öffentliche Gebäude und Anlagen. Für seine Darstellung des heiligen Florian ist das Feuerwehrmuseum nach Aussagen seines Sohnes der richtige Ort: „Das ist ein schöner Platz. Ganz im Sinne meines Vaters, der seine Skulpturen der Öffentlichkeit zugänglich machen wollte.“

Florian war ein zum christlichen Glauben übergetretener römischer Beamter. Weil er sich weigerte, den Römern zu huldigen, wurde er unter Ehr- und Pensionsverlust Römer. Als einer Gruppe Christen andernorts der Prozess gemacht werden sollte, reiste Florian trotzdem an um ihnen zu helfen. Er wurde jedoch auf Befehl des römischen verhaftet und mit seinen Glaubensgenossen zum Tode verurteilt. Das Urteil soll am 4. Mai 304 vollstreckt worden sein. Dem Märtyrer wurden, so heißt es in Schriften, mit geschärften Eisen die Schulterblätter zerschlagen, anschließend sei Florian mit einem um den Hals in der ertränkt worden.

Über sein Sterben gibt es jedoch verschiedene Versionen. Nach der Legende soll er erschlagen worden sein. Unweit seines Todesortes entsprang eine heute noch ergiebige Quelle, der Heilkraft zugesprochen wird. Dieses Wasser füllten Gläubige in Säcke aus Ziegenleder und nahmen es mit.

Im Mittelalter wurde der heilige Florian schließlich zum Schutzpatron. Er wird seither aber nicht nur zum Schutz vor Feuer angerufen. ä und Schornsteinfeger, Bierbrauer und Gärtner, Töpfer, Schmiede und Seifensieder sowie Länder und Städte rufen den Heiligen an. In Deutschland werden die Teilnehmer im Funkverkehr der Blauröcke seit 40 Jahren mit dem Namen des Märtyrers bezeichnet und unter „Floriansjünger“ kann sich auch jeder etwas vorstellen. Florian wird zum Schutz und zur Hilfe gegen Feuer- und Brandgefahren, Kämpfe, Stürme, Unfruchtbarkeit der Felder sowie große Dürre angerufen. Weite Verbreitung fand der vermutlich ironisch gemeinte Spruch von einer : „Heiliger Sankt Florian, verschon mein Haus, zünd andre an!“

In Darstellungen ist der Heilige meist als Röhmer mit Fahne, Wasserkübel und manchmal auch mit einem Mühlstein am Hals zu finden. Der Bildhauer Born ist mit seiner nun in Neu Tramm stehenden Skulptur zur Darstellung mit einem Trinksack zurückgekehrt.

Unmittelbar vor der Übergabe des Schutzheiligen der Feuerwehrleute fand eine Mitgliederversammlung des Museums-Trägervereines statt. Dabei gab es wenig Veränderungen. Kreisbrandmeister Uwe Schulz bleibt für die nächsten vier Jahre Vorsitzender, Petra Steckelberg Schatzmeisterin und Holger Bannöhr Kassenführer. Die Leitung des Museums liegt auch weiterhin in den bewährten Händen von Jürgen Linde. Für den ehemaligen Ersten Kreisrat Martin Schultz tritt Karl-Christian Schlenker die Nachfolge an.

Text und Bild: Johann Fritsch

Museumsleiter Jürgen Linde, Dr. Rainer Born und Bernd Lüder (v.l.n.r.) mit dem Unikat


Quelle: http://www.kfv-dan.de/html/a10010.html


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17. April 2010 - Jugendflammenabnahme Stufe I in Schnega

Kürzlich fand in Schnega die jährliche Abnahme der Jugendflamme statt. In diesem Jahr nahmen 42 Jugendfeuerwehrkinder von den Wehren Bergen an der Dumme, Billerbeck, Clenze, Lemgow, Schnega, Woltersdorf, Wustrow und Hitzacker teil. Die Kinder mussten 6 Stationen durchlaufen. So sollten Sie wissen, wie man einen Notruf absetzt und was dabei zu beachten sei. Auch wurde ihr technisches Wissen abgefordert, indem Sie z. B. die verschiedenen Längen und Durchmesser einzelner Druck- oder Saugschläuche benannten. Zudem mussten die Kids die Aufgaben vom Verteiler und Strahlrohren erläutern. Auch die Verkehrssicherheit war bei der Abnahme zur Jugendflamme ein Thema. Die meisten Probleme traten jedoch bei den vielen Knoten auf, wo selbst erfahrene Feuerwehrleute oft Probleme haben, da Sie viel zu selten angewandt werden. Doch mit Geduld und ein paar kleinen Tipps der Prüfer, die sich aus den einzelnen Jugendfeuerwehrwarten rekrutierten, bestand der Feuerwehrnachwuchs alle Stationen mit Bravour. Kinder, die ihre Prüfung abgelegt haben, hatten danach sogar die Möglichkeit Tischfussball, oder mit dem Ball zu spielen. So wurde keinem langweilig und jeder hatte seinen Spaß. Die Fachbereichsleiterin der Jugendflamme Andrea Neuschulz-Juskowiak zeigte sich erfreut über den Verlauf der Veranstaltung und natürlich den erfolgreichen Abschluss aller ihrer 42 Schützlinge. Ein besonderer Dank gilt auch der gastgebenden Wehr aus Schnega um Ortsbrandmeister Torsten Schmidt, der neben den Örtlichkeiten und technischem Gerät auch kurz entschlossen den Teilnehmern Getränke und einen kleinen Imbiss zur Verfügung stellte.







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Comeback der Altersabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Schnega

Jüngst trafen sich die Kameraden der Altersabteilung aus Schnega im Gerätehaus. Ortsbrandmeister Torsten Schmidt erklärte ihnen welche Möglichkeiten sie haben, die aktiven Kameraden der Wehr durch die Altersabteilung zu unterstützen. Schnell stellte sich heraus, dass das einigen Kameraden gar nicht bewusst war. So können die „alten Hasen“ nicht nur bei Versammlungen, Fahrzeugüberführungen, Festumzügen oder Arbeiten am und im Gerätehaus helfen. Sie haben auch die Chance die Aktiven zu unterstützen, falls die Sirene heult. Am Beispiel der Tagesbereitschaft macht es T. Schmidt den Kameraden deutlich. Denn das Tanklöschfahrzeug oder auch das Löschgruppenfahrzeug ist von vielen jungen Feuerwehrleuten nicht zu fahren, da die Fahrerlaubnis fehlt. Das Funkgerät könne dann auch von Alterskameraden überwacht werden. Außerdem kann die große Erfahrung der Mitglieder der Altersabteilung im Einsatzfalle eine wichtige Rolle spielen. Schmidt schlug diese Möglichkeiten vor, erinnerte dabei aber an die Richtlinie zum Thema Altersabteilung der Feuerwehr, ausgegeben von der Feuerwehr-Unfallkasse Niedersachsen. Wird also auf Veranlassung von Führungskräften der Feuerwehr ein Angehöriger der Altersabteilung zu aktiven Dienstleistungen herangezogen, besteht Versicherungsschutz durch die Feuerwehrunfallkasse Niedersachsen. Die Führungskraft muss allerdings sicher sein, dass die ausgeübte aktive Diensthandlung nicht in einem krassen Missverhältnis zur körperlichen Verfassung des Alterskameraden steht.

Auch die Kameradschaftspflege darf nicht zu kurz kommen, stellten die Feuerwehrleute klar. Idealerweise wechselt in diesem Jahr Dietrich-Wilhelm Ritzmann in die Altersabteilung. Ritzmann hat auf diesem Gebiet schon viele Erfahrungen gesammelt. So gilt es Ausflugs- und Besichtigungsfahrten zu planen und durchzuführen. Ein Ziel könnte zum Beispiel die Leitstelle in Lüchow sein. Alle Anwesenden waren sich einig die Altersabeilung wieder aufleben zu lassen. Es wurden auch gleich Nägel mit Köpfen gemacht und Ulrich Schmidt zum Gruppenführer der Altersabteilung von den Mitgliedern bestimmt. U. Schmidt lies sich nicht lange bitten und vereinbarte auch gleich ein nächstes Treffen der Altersabteilung. In diesen Zeiten kann eine Unterstützung der Altersabteilung unheimlich wichtig für die Aktiven der Feuerwehr Schnega sein.



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13. März 2010 - Jahreshauptversammlungen der Feuerwehr Schnega

Dietrich-Wilhelm Ritzmann verlässt in diesem Jahr den aktiven Dienst und Jana Schmidt ist die neue Jugendsprecherin

Auch in diesem Jahr gab es in Schnega wieder zwei Jahreshauptversammlungen an einem Tag. Am Vormittag fand im Dörfergemeinschaftshaus die Versammlung der Floriankinder und der Jugendfeuerwehr statt. Nachdem Ortsbrandmeister Torsten Schmidt die Gäste und Mitglieder begrüßte, trugen die Floriangruppenwartin Maren Pollehn und die Jugendfeuerwehrwartin Birgit Schmidt ihre Jahresabschlussberichte vor. So berichteten Sie über die einzelnen Ausbildungsdienste, Spiele- und Bastelnachmittage, sowie diversen sportlichen Aktivitäten. Die Floriangruppe leistete 1717,5 Stunden für die Feuerwehr Schnega ab. Für die Betreuung der Floriankids vielen zusätzlich 487,5 Stunden an. Auch die Weihnachtsbaumsammelaktion, die zusammen mit der Jugendfeuerwehr durchgeführt wurde, machte den Kindern viel Spaß und durch die gesammelten Spenden, konnten weitere Vorhaben durchgeführt werden. So besuchte man zum Beispiel zusammen mit der Jugend das Badeland in Wolfsburg, wo wieder auch einige Eltern die Betreuer unterstützten. Auch bei verschiedenen Wettkämpfen nahm der Nachwuchs erfolgreich teil. Beim Kreisfloriancamp in Bergen/Dumme und beim Samtgemeindewettbewerb in Schweskau erreichte man den 2. Platz. Den 1. Tabellenplatz konnte sie bei den Gartower Wettkämpfen und einem Dreierballturnier in Lüchow erkämpfen. Beim Kreisfeuerwehrtag in Woltersburg belegten die Feuerwehrkinder den 3. Platz. Die Jugendfeuerwehr  erbrachte 657 Stunden mit Feuerwehrtechnischer Ausbildung und 1. Hilfe. 621 Stunden vielen für allgemeine Kinder und Jugendarbeit an. Zusätzlich fielen für Vorbereitungen und Versammlungen  230 Stunden an. Um für den SG Wettkampf zu üben, tat die Jugend sich mit der Billerbecker Jugendfeuerwehr zusammen. So belegten sie den 5. Platz beim SG Feuerwehrtag. Außerdem belegten sie den 8. Platz beim Spiel ohne Grenzen in Bösel. T. Schmidt stellte noch einmal die ausgezeichnete Zusammenarbeit bei der Jugendarbeit mit seinen Nachbarwehren aus Billerbeck und Lütenthien in den Vordergrund und lobte sie sehr!  Auf der Versammlung wurde Jana Schmidt zur neuen Jugendsprecherin gewählt, die Markus Pollehn ablöste und nun Nicole Hackenbroich unterstützen wird. 

Am Abend fand dann die Jahreshauptversammlung der „großen“ Feuerwehrleute statt. Nach der Begrüßung der Gäste, passiven und aktiven Mitglieder der Wehr, eröffnet Torsten Schmidt die 84. Jahreshauptversammlung. Zunächst erinnerte Schmidt an den Höhepunkt des vergangenen Jahres. Im Mai konnte endlich die neue Fahrzeughalle mit 175 geladenen Gästen eingeweiht werden.  

Leider konnte die Wehr in 2009 keine Wettkampfgruppe stellen, da viele der jungen Aktiven nur noch am Wochenende vor Ort, oder beruflich so stark eingebunden sind, dass sie keine Zeit für die Wettkampfgruppe fanden. Jetzt wurde allerdings ein neuer Anfang gemacht und so blickt man zuversichtlich in die Zukunft und hofft, dass eine neu formierte Wettkampfgruppe an den Start gehen wird. Im vergangenen Jahr rückte die Wehr zu 15 Brandeinsätzen aus, darunter auch 3 Wohnungsbrände und 11 Hilfeleistungen. Dazu kommen noch zahlreiche Wehr- und Ausbildungsdienste bei denen die aktiven Mitglieder über 1000 Stunden leisteten. Insgesamt erbrachten die Freiwilligen der Feuerwehr Schnega 3711 Stunden zum Wohle unserer Mitmenschen.  

Nun ehrte der stellvertretende Gemeindebrandmeister Horst Jürgen Schlägel die Kameraden Günther Harms für 50jährige und Dieter Richter für 40jährige Mitgliedschaft sowie Ulrich Lühring und Dieter Bormann für 40jährigen Dienst im Feuerlöschwesen. Befördert wurden Maximilian Neumann-John zum Feuerwehrmann, Hauke Struck zum Oberfeuerwehrmann, und Thomas Lühring zum 1. Hauptfeuerwehrmann. Nachträglich wurden Karsten Schulz zum Oberfeuerwehrmann und Mirko Napiralla zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Auch der 2. Mann der Feuerwehr Schnega, Bernd Lüder, durfte sich über eine Beförderung freuen. Er wurde von Horst Jürgen Schlägel zum Brandmeister befördert. Am Ende bat Schmidt noch Dietrich-Wilhelm Ritzmann nach vorne. D. W. Ritzmann erreicht in diesem Jahr das 62. Lebensjahr und muss damit der zurzeit gültigen Altersgrenze sein Tribut zollen und den aktiven Dienst beenden. Er bat bereits jetzt um Entlassung aus seinen Ämtern, damit seine Nachfolger ihr Amt nicht mitten im Jahr antreten müssen. Ritzmann war 34 Jahre im Kommando und zuletzt Gruppenführer und Sicherheitsbeauftragter. Schmidt dankte ihm für die langjährige Arbeit und Unterstützung. Nachfolger als Gruppenführer ist Horst Griebel, neuer Sicherheitsbeauftragter wird Wolfgang Struck. 

Das Schlusswort lag beim stellvertretenden Ortsbrandmeister Bernd Lüder. Er stellte anschaulich dar, wie wichtig eine richtige Schutzausrüstung für Feuerwehrleute sei. Kürzlich wurde ein Ratsmitglied der Samtgemeinde Lüchow mit der Aufforderung zitiert, dass die Ortsbrandmeister genau prüfen sollten, für wen in der Wehr die 700 Euro teure Schutzausrüstung angeschafft werden sollte. Wenige Tage später gab es einen Bericht über die Rettung einer alten Dame aus ihrer brennenden Wohnung. Diese Rettung wäre ohne die entsprechende Schutzkleidung nicht möglich gewesen. So sollte bei Entscheidungen dieser Art, der Gedanke an die Sicherheit der Einsatzkräfte immer im Fordergrund stehen und nicht aus finanziellen Gründen aus den Augen verloren werden.

An einem weiteren Beispiel verdeutlichte Lüder diese Problematik. Denn vor einigen Monaten wurde im Nordkreis ein neues Löschfahrzeug in den Dienst gestellt! Die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr unterstützten diese Beschaffung mit sage und schreibe 20.000,00 €, um ein neues Fahrzeug zu bekommen, welches den Anforderungen für die nächsten 30 Jahre gerecht wird. In der Gemeinde Schnega sind sowohl in Billerbeck als auch in Schnega erhebliche Eigenleistungen erbracht worden, um Einstellplätze für die Einsatzfahrzeuge zu erstellen. Feuerwehrleute sind offensichtlicht nicht nur bereit an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr bereit zu sein, um dem Nächsten zu helfen und ihre Gesundheit und eventuell noch mehr auf das Spiel zu setzen, sondern sie bezahlen auch dafür.


links Jana Schmidt mit Nicol Hackenbroich


Diedrich- Wilhelm Ritzmann hält seine letzte Ansprache vor der Versammlung in seinem Amt


Die geehrten und beförderten Kameraden stellen sich der "Presse"

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07. März 2010 - Die Freiwillige Feuerwehr Schnega feierte 20 Jahre Partnerschaft mit seinen Kameraden aus Bierstedt

Zur 20. Jahresfeier trafen sich Abordnungen der Wehren aus Bierstedt und Schnega im Swinmark-Grenzlandmuseum Göhr zu einem Sektempfang und einer Museumsführung. Nachdem Deutschland wieder vereint war, stellten die Kameraden aus Bierstedt über Umwege den Kontakt mit den Verantwortlichen der Feuerwehr Schnega her. Schnell einigte man sich damals auf eine Partnerschaft! Nach der Begrüßung vom Ortsbrandmeister Torsten Schmidt und einem kurzen Resümee über die zurückliegenden Jahre und der feierlichen Übergabe von Gastgeschenken, hatten die Kameradinnen und Kameraden die Möglichkeit die Vergangenheit im Grenzlandmuseum wieder aufleben zu lassen. Interessiert verfolgten die Versammelten die anschließende Führung von Dietrich-Wilhelm Ritzmann, der das Museum in einem ehemaligen Trecker- und Maschinengebäude mit viel Eifer und Arbeit 1998 aufbaute. Hier wurden den Kameraden aus Bierstedt Dinge gezeigt, die sie in der damaligen DDR nicht sehen konnten und durften, da Sie ohne besondere Genehmigung gar keine Möglichkeit hatten das Grenzgebiet zu betreten. Original-DDR-Sperranlagen mit Grenzzäunen, Grenzsteinen und einer Grenzboje erstaunten nicht nur die Gäste sondern auch die Gastgeber. D. W. Ritzmann befasst sich schon sein halbes Leben mit diesem Thema und wusste über so manche gefährliche Begegnung am Grenzzaun zu berichten. Selber auch in der Freiwilligen Feuerwehr aktiv, bedrohte ihn und die anderen Kameraden damals bei einem Waldbrand im Grenzbereich ein Grenzsoldat indirekt mit seiner Dienstwaffe und forderte sie so auf kein Wasser Marsch zu geben. So blieb den Einsatzkräften aus dem „Westen“ nur abzuwarten, bis die Kameraden aus Salzwedel eintrafen, um dann das Feuer mit Ostdeutschem Wasser zu bekämpfen! Eben genau dieser Soldat besuchte im letzten Jahr das Grenzlandmuseum und stellte sich „unangenehmen“ Fragen, die er dann aber auch beantwortete.  Natürlich sind jetzt die Wogen geglättet und man unterhält sich über die Vergangenheit und lässt sie Geschichte bleiben. Nach diesen interessanten  Erfahrungen gingen die Feierlichkeiten bei einem Brunch im Gerätehaus der Feuerwehr Schnega weiter und so wurden alte und aktuelle Geschichten ausgetauscht. Alle waren sich einig, dass die Partnerschaft auch in den nächsten Jahren gefördert und gehalten werden soll.

Ortsbrandmeister Torsten Schmidt  überreicht Detlev Lüthe aus Bierstedt  ein Dankeschön und eine Erinnerung an diesen Tag


Dietrich-Wilhelm Ritzmann erklärt die Grenzanlagen, die für Kleinwild kein Problem darstellten


Feierlichkeiten im Gerätehaus von Schnega der Kameradinnen und Kameraden aus Bierstedt und Schnega

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27. Februar 2010 Aus und Weiterbildung im Bereich der Überdruckventilation für Feuerwehren im Südkreis -Frischer Wind in Clenze-

Das war das Motto des Übungstages einiger Freiwilligen Feuerwehren des Südkreises, die mit einem Drucklüfter ausgerüstet sind oder die Anschaffung planen. Neben der gastgebenden Wehr aus Clenze, nahmen noch die Kameradinnen und Kameraden aus Kiefen, Bergen/Dumme und aus Schnega teil. Mit gemischten Erwartungen sind die ca. 30 Feuerwehrleute am Samstagmorgen zur Ausbildung erschienen. Was sollte es denn schon so viel Neues über ein Gerät zu lernen geben, welches man doch relativ selten zur Brandbekämpfung einsetzt. Der bei einigen Feuerwehren über Jahre „fest eingesessene“ Gedanke keine Luft in ein Feuer ein zu bringen sollte hier neu überdacht werden.

Die Ausbildung leitete Torsten Bodensiek, er arbeitet bei einer Werkfeuerwehr eines großen deutschen Automobilkonzerns. Hier wird auch ein mobiler Großventilator eingesetzt.

Der Großventilator ist aufgrund der Ausmaße der Produktion  und Fertigungshallen so groß, dass er auf einem speziellen Feuerwehrfahrzeug vorgehalten wird. Da der Gerätewart der Feuerwehr Clenze bei einer Weiterbildung den Kameraden Torsten Bodensiek kennenlernte und mit ihm ins Gespräch kam, ist diese Ausbildung zustande gekommen. Dieser Freundschaftsdienst von Torsten Bodensiek ermöglicht also die interessante Aus und Fortbildung. 

Zusammen mit den Ausbildungsteilnehmern erarbeitet er verschiedene Einsatzmöglichkeiten der Überdruckventilation. Bisher wurde der Druckbelüfter nur zum belüften verqualmter Räume oder Gebäude nach einem Einsatz genutzt. Weitere Einsatzmöglichkeiten bringt die taktische Ventilation. Hierbei wird das mobile Ventilationsgerät so eingesetzt, dass das Feuer und die Rauchgase so wenig Schaden wie möglich anrichten. Die Gefahren für die Einsatzkräfte werden beim Angriff minimiert, da die Sicht besser ist und heißer Wasserdampf von Ihnen fern gehalten werden kann. So kann man auch schneller und gezielter Personen retten und das Feuer bekämpfen. Außerdem gab er den Feuerwehrleuten weitere wichtige Tipps mit auf den Weg. Es gibt viele Möglichkeiten im Einsatz für die Atemschutzgeräteträger und andere Einsatzkräfte, den Schaden durch ihre Handlungen so gering wie möglich zu halten. Bei besserer Sicht sind möglicherweise Alternativen zu herkömmlichen Vorgehensweisen erkennbar.

Torsten Bodensiek eignete sich Erfahrungen unter anderem in der Schweiz an, die führend auf dem Gebiet der Einsatzstellen Ventilation ist. Er zeigte den Feuerwehrleuten mit einfachen praxisorientierten Beispielen, an Hand von theoretischen Erläuterungen und Einsatzvideos, wie effektiv das Arbeiten mit den Überdruckventilatoren in verschiedenen Einsatzfällen sein kann. Dadurch, dass gleich 4 Feuerwehren an dieser Ausbildung teilnahmen, stellte sich heraus, dass nicht jede Wehr den gleichen Druckbelüfter besitzt. So gibt es Unterschiede in der Wirkung der Ventilatoren, die man beim Einsatz der Druckbelüfter unbedingt wissen sollte. Wichtig für alle Beteiligten an diesen Übungstag war die Erkenntnis,  dieselbe „Sprache“ an der Einsatzstelle zu sprechen und den Mut zu besitzen den Druckbelüfter einzusetzen, um erfolgreich gegen das Feuer und die Brandgase anzukämpfen, um so den Gesamtschaden zu reduzieren. Alle Kameradinnen und Kameraden waren von dieser Schulung begeistert und versuchen, die neuen Erkenntnisse bei den zukünftigen Einsätzen umzusetzen, um noch sicherer und effektiver zu arbeiten. Ein besonderer Dank gilt nicht nur dem Dozenten, sondern auch der Samtgemeinde, die diese Tagesschulung finanziell unterstützte.


T. Bodensiek erklärt die verschieden Wirkungsweisen der Druckbelüfter


Die Rauchgase müssen raus!

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16. Januar 2010 - Nach der Arbeit kam das Vergnügen

Weihnachtsbaumsammelaktion war ein voller Erfolg

Am vergangenen Samstagmittag trafen sich die Betreuer und der Feuerwehrnachwuchs aus Schnega, um wie jedes Jahr die Weihnachtsbäume im Ort gegen eine kleine Spende abzuholen. Ausgerüstet mit einem Traktor sammelten sie zwei Anhänger voll Christbäume in den Straßen von Schnega ein. Warm eingepackt in ihre Schneeanzüge klingelten die Kids bei den Mitbürgern, die sich vorher bei der Feuerwehr gemeldet haben. Danach wurden letzte Vorbereitungen für die anschließende Christbaumparty am Abend getroffen. Hier sollten dann die Weihnachtsbäume verbrannt werden und für die nötige Wärme sorgen. Das winterliche Wetter mit viel Schnee versprach Spaß für Groß und Klein. Nach und nach kamen immer mehr Interessierte zur Party, um Ihren Christbaum brennen zu sehen. Zum kleinen Preis wurde den Gästen von Kakao über Punsch bis hin zu Glühwein und Bratwurst vieles für das leibliche Wohl angeboten. Da dieser Tag den Kindern der Feuerwehr galt, hatten sie sogar alles frei. Nachdem sich das Weihnachtsbaumfeuer dem Ende zu neigte, wurde die Feier in die dafür vorbereitete alte Fahrzeughalle verlegt. Bei Musik und gemütlichem Zusammensitzen, ging die Feier noch bis in die Nacht hinein. Die Feuerwehr Schnega und deren Nachwuchs bedanken sich bei allen die gespendet haben und den Gästen für die finanzielle Unterstützung. So freut man sich schon auf die nächste Christbaumparty 2011.





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05. Dezember 2009 - Zum Jahresabschluss richtete die Freiwillige Feuerwehr Schnega eine Gemeindeübung aus

Bei der Begrüßung am Gerätehaus durch den Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Schnega Torsten Schmidt, erfuhr deren Stellvertreter Bernd Lüder, dass er Einsatzleiter der Gemeindeübung sei. Etwas überrascht aber auch mit Vorfreude nahm er sich dieser Aufgabe an. Wenige Minuten später erfuhren die ahnungslosen Feuerwehrkräfte aus Lütenthien, Billerbeck und Schnega über Funk ihren Einsatzort. In der Langestr. sollte ein Wohnhausbrand wüten. Sofort rüsteten sich die Atemschutzgeräteträger schon während der Fahrt mit ihren Pressluftgeräten aus. Am Einsatzort angekommen, hörten die Feuerwehrleute laute Hilferufe aus dem Haus. Teilweise zeigte sich eine im verqualmten Gebäude zurückgebliebene Person am Fenster. Fragen beantwortete der im Brandobjekt eingeschlossene Mann aufgeregt und panisch. So konnte der Einsatzleiter keine genauen Erkenntnisse über die Anzahl der im Gebäude befindlichen Menschen erlangen. Daher mussten die unter PA ausgerüsteten Angriffstrupps neben der Brandbekämpfung das Gebäude nach weiteren Personen absuchen. Insgesamt 4 Trupps aller Wehren waren daran beteiligt und konnten schließlich 2 Personen retten. Das fiktive Feuer war schwer in den Griff zu bekommen, daher wurden die Drehleitern aus Lüchow und Dannenberg vom Einsatzleiter nachalarmiert. Da die Langestr. die Ortsdurchfahrt von Schnega ist, musste die Einsatzstelle, die Kameradinnen und Kameraden, sowie das technische Gerät entsprechend gesichert werden. Mehrere Schlauchbrücken ermöglichten außerdem einen reibungslosen Straßenverkehr. Nach der Übung fand im Schnegaer Gerätehaus eine kurze Manöverkritik statt. Die Teilnehmer waren sich einig, dass auch diese Übung zur Einsatzqualität und Sicherheit unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger beigetragen hat. Nach einer Verpflegung mit Bockwurst und Getränken, gingen die Teilnehmer dann in ihr verdientes Wochenende.


Sichtlich erfreut über die eintreffenden Retter stand unser Ortsbrandmeister am Fenster des Brandobjektes. Vorher schrie er lauthals um Hilfe!


Die Leiter wurde schnell in Stellung gebracht und der AGT Trupp bekam seinen Auftrag!


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